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Schriftliche Frage 60 von Mandy Eißing (DIE LINKE): Welche konkreten Maßnahmen hat die Bundesregierung ergriffen oder plant sie, um möglichen Nachteilen im Erwerbsverlauf und bei der Entlohnun…

dip / schriftliche_frage 23.10.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 19. Oktober 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Schriftliche Frage 60 von Mandy Eißing (DIE LINKE): Welche konkreten Maßnahmen hat die Bundesregierung ergriffen oder plant sie, um möglichen Nachteilen im Erwerbsverlauf und bei der Entlohnun… Frage 60 (Mandy Eißing, Die Linke): Welche konkreten Maßnahmen hat die Bundesregierung ergriffen oder plant sie, um möglichen Nachteilen im Erwerbsverlauf und bei der Entlohnung von Frauen entgegenzuwirken, die sich aus einer geringeren räumlichen Mobilität von Müttern nach der Geburt eines Kindes ergeben können? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Michael Brand vom 23. Oktober 2026: Ein wesentliches Ziel der Familienpolitik der Bundesregierung ist eine gelingende Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Ausbau der Kindertagesbetreuung, gezielten finanziellen Hilfen (Elterngeld, Elternzeit) und weiteren gesetzlichen Regelungen setzt sie sich dafür ein, insbesondere Müttern nach der Geburt eines Kindes den Wiedereinstieg in den Beruf und einen langfristig erfolgreichen Erwerbsverlauf zu ermöglichen. Mit dem Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ setzt sich die Bundesregierung zudem für eine familienfreundliche Arbeitswelt ein. Dazu gehört eine flexible Organisation von Arbeitszeit und Arbeitsort (mobile Arbeit, Homeoffice), die auch Müttern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert. Wirtschaftliche Eigenständigkeit ist das Fundament individueller Freiheit und Selbstbestimmung. Ziel der Bundesregierung ist es, dass alle Menschen ihren Lebensweg jederzeit finanziell selbstbestimmt gestalten können – unabhängig von persönlichen Umbrüchen wie Trennung, Krankheit oder der Geburt eines Kindes. Mit dem Online-Angebot ‚Lebenskarte‘ (lebenskarte.info) und dem in diesem Angebot enthaltenen ‚Lohn-O-Mat‘ gibt die Bundesregierung Bürgerinnen und Bürgern Instrumente an die Hand, um die finanziellen Folgen von Lebensentscheidungen erstmals einfach, transparent und individuell berechenbar zu machen. Dieses Angebot kann und soll auch von Müttern nach der Geburt eines Kindes genutzt werden, die sich über Möglichkeiten der Rückkehr auf den Arbeitsmarkt informieren möchten. Darüber hinaus setzt sich die Bundesregierung durch die Förderung der Entgelttransparenz für die Verringerung der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern ein.

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