Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V.
Text
Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) e.V. wurde 1994 gegründet und versteht sich als alevitisch-demokratischer Arbeiter*innenjugendverband. Er vertritt als eigenständige Jugendorganisation der Alevitischen Gemeinde Deutschland KdöR die Interessen von rund 78.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahren in 129 Mitgliedsvereinen und elf Bundesländern.
Das Alevitentum ist eine eigenständige und in Deutschland anerkannte Religionsgemeinschaft mit ostanatolischen Wurzeln. Weltoffenheit, Toleranz und Humanismus sowie das strikte Veto gegen religiösen Fundamentalismus und Nationalismus sind wesentliche Eckpfeiler des Verbandes.
Der BDAJ ist die größte Migrant*innenjugendselbstorganisation MJSO Deutschlands und die erste eigenständige MJSO, die im Jahr 2011 Vollmitglied des Deutschen Bundesjugendrings geworden ist. Darüber hinaus ist der Verband in neun Landesjugendringen vertreten und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe gemäß §75 SGB VIII.
Der BDAJ bezieht Stellung zu historischen und aktuellen politischen Themen und hat in seinem Grundsatzprogramm die wichtigsten Positionen hierzu verabschiedet.
Zu den Grundlagen der Arbeit des BDAJ gehören in der Interessenvertretung die Vernetzung, der Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern und externen Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik. Mithilfe von Positionspapieren, Stellungnahmen, Beschlüssen und in Bündnissen informieren wir über Herausforderungen und Potenziale, die das Leben (alevitischer) Jugendlicher in Deutschland und darüber hinaus beeinflussen. Des Weiteren vernetzt der Verband seine Mitglieder mit Politiker*innen, um den direkten Dialog zu fördern. Das passiert überwiegend über die Mitgliedschaft im Deutschen Bundesjugendring, aber auch durch eigene Termine mit Abgeordneten.
Interessenbereiche: Religion/Weltanschauung; Diversitätspolitik; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Opferschutz; Klimaschutz; Geschlechterpolitik; Kinder- und Jugendpolitik; Integration; Sonstiges im Bereich "Migration, Flüchtlingspolitik und Integration"; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Extremismusbekämpfung; Kultur; Rechte von Menschen mit Behinderung
Relationen
Keine Relationen.