Neustart e.V.
Text
Neustart e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Neustart e.V. ist ein sozial-diakonisches Werk, versteht seinen Auftrag als gelebte christliche Nächstenliebe und setzt sich insbesondere für Frauen in der Prostitution sowie Betroffene von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung ein.
Wir verstehen uns als Anwalt dieser Frauen und benennen öffentlich deren Problemlagen gegenüber Politik und Gesellschaft. Wir versuchen auf ihre Lebensrealität, die geprägt ist von Armut, Obdachlosigkeit und Zwangsverhältnissen, durch unsere Arbeit aufmerksam zu machen.
Unser Ziel ist ein gesellschaftliches Umdenken hin zu einer Wahrnehmung von Prostitution als eine Form sexueller Ausbeutung.
Wir sind der Überzeugung, dass die derzeitige Prostitutionsgesetzgebung kaum positive Auswirkungen auf die Situation der Menschen in der Prostitution hat und und auch keinen Schutz für die Betroffenen darstellt. Deshalb plädieren wir für eine Gesetzgebung nach dem Vorbild des Nordischen Modells (Entkriminalisierung der Frauen, Ausstiegshilfen, Sexkaufverbot, Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen). Mit unserer Lobbyarbeit wollen wir darauf hinwirken, dass eine solche Gesetzgebung wie in Schweden, Frankreich oder Israel auch in Deutschland etabliert wird.
Interessenbereiche: Opferschutz; Sonstige Interessenbereiche; Geschlechterpolitik; Sonstiges im Bereich "Migration, Flüchtlingspolitik und Integration"; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit in der EU; Sonstiges im Bereich "Soziale Sicherung"; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"
Regelungsvorhaben:
- Prostitutionsgesetz (ProstG) und Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) abschaffen: Abschaffung der bestehenden Prostitutionsgesetzgebung (Prostitutionsgesetz, Prostituiertenschutzgesetz) zu Gunsten einer Gesetzgebung, die sich am Nordischen Modell bzw. dem Gleichstellungsmodell orientiert.
Relationen
Keine Relationen.