polradar

Cansativa

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

Im Graph öffnen

Text

Cansativa Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die Cansativa Group betreibt Interessenvertretung im Sinne des Lobbyregistergesetzes zu Themen der Regulierung von Medizinalcannabis sowie angrenzender gesundheits- und europarechtlicher Fragestellungen. Die Interessenvertretung erfolgt insbesondere durch die Durchführung und Teilnahme an Gesprächen mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages, Mitarbeitenden der Bundestagsfraktionen sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bundesministerien; die Übermittlung schriftlicher Stellungnahmen, fachlicher Einschätzungen zu Gesetzesentwürfen; die Organisation und Mitwirkung an parlamentarischen Fachgesprächen, Roundtables und Informationsveranstaltungen. Inhaltlich bezieht sich die Interessenvertretung unter anderem auf die Rahmenbedingungen für den Zugang zu Medizinalcannabis, die Ausgestaltung der Liefer- und Versorgungskette, regulatorische Anforderungen an Großhandel und Import sowie Fragen der Versorgungssicherheit von Patientinnen und Patienten. Ziel der Interessenvertretung ist es, politische Entscheidungsträger über praktische Auswirkungen regulatorischer Vorgaben entlang der Wertschöpfungskette zu informieren und fachliche Perspektiven aus Sicht eines pharmazeutischen Großhändlers einzubringen. Interessenbereiche: Arzneimittel; Lebens- und Genussmittelindustrie Regelungsvorhaben: - Differenzierte Nachjustierung der Regelungen zu Telemedizin und Apothekenabgabe im MedCanG: Ziel der Interessenvertretung ist die Klarstellung und differenzierte Anpassung der Regelungen im Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes (BT-Drs. 21/3061) in Bezug auf ärztliche Behandlungsformen sowie die Abgabe von Medizinalcannabis durch Apotheken. Die Interessenvertretung richtet sich gegen pauschale Einschränkungen telemedizinischer Behandlungsformen und gegen die Einführung einer verpflichtenden doppelten persönlichen Kontaktpflicht. Angestrebt wird, dass die Entscheidung über eine Behandlung in Präsenz oder im Rahmen einer Videosprechstunde weiterhin im fachlichen Ermessen der behandelnden Ärztinnen und Ärzte liegt und Apotheken eigenständig über die Form der Abgabe (Präsenz- oder Versandabgabe) entscheiden können. - Rechtssichere Cannabisgesetzgebung in Deutschland und Europa: Die Interessenvertretung von Cansativa zielt darauf ab, eine klare und einheitliche Rechtsgrundlage zu schaffen, die den Anbau, die Logistik und die Abgabe von Cannabis in Deutschland und im europäischen Rahmen regelt. Ziel ist es, durch transparente Regelungen den Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten zu gewährleisten, den Schwarzmarkt einzudämmen und die öffentliche Gesundheit und Sicherheit zu stärken.

Relationen

Keine Relationen.