Slow Food Deutschland e. V.
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Slow Food Deutschland e. V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Öffentlichkeitsarbeit
Über unsere Kommunikationskanäle tragen wir Slow-Food-Themen und -Botschaften in die Welt und informieren verbrauchernah über relevante Entwicklungen im Lebensmittelbereich. Wir teilen Informationen über Leuchtturmprojekte und zukunftsfähige Alternativen zu den Prozessen des industriellen Lebensmittelsystems.
Bewusstseinsbildung
Mit der Durchführung diverser Bildungsprojekte, Kampagnen und Veranstaltungen stellt Slow Food Ernährungskompetenz in Deutschland auf sichere Beine. Dazu kooperiert SFD mit anderen Organisationen und Stakeholdern.
Ernährungsbildung von Anfang an: Slow Food bringt Kinder und Jugendliche mit besonderen Formaten wie den Slow Mobilen, Kinderkochclubs, Sinnestrainings, Schulgärten sowie Ernährungswochen und Projekttagen auf den guten Geschmack. Ohne erhobenen Zeigefinger gelingt es, dass der Nachwuchs ein Verständnis für Lebensmittelqualität, einen respektvolleren Umgang mit der Natur und mehr Wertschätzung für Mahlzeiten entwickelt, die selber aus frischen und nahrhaften Zutaten zubereitet wurden.
Netzwerkarbeit
Zum Netzwerk von SFD zählen Vertreter*innen der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette. Dazu gehören die regionalen Gruppen mit ihren Kontakten zu Köch*innen und Erzeuger*innen, die Slow Food Chef Alliance sowie ein Erzeuger*innennetzwerk für die Produkte der Arche des Geschmacks. Auch im Rahmen der Slow Food Youth Akademie hat sich ein Netzwerk aus jungen Erwachsenen herausgebildet, das gewillt ist, die Zukunft unseres Essens zukunftsfähig zu machen.
Gemeinsam sind wir stärker: Jedes Jahr aufs neue gehen wir neue Kooperationen ein, um mit unseren Partnern gemeinsame Ziele voranzubringen.
Zu ernährungs- und lebensmittelrelevanten Themen ist SFD im konstanten Austausch mit den Slow-Food-Mitgliedern, den Convivienleitungen, den Kommissionen, Partnerorganisationen und unseren Netzwerkpartner*innen.
Wir vertreten klare Positionen, was es für ein gutes Lebensmittelsystem braucht, und erarbeiten gemeinsame Strategien und Inhalte zur Umsetzung. Im Schulterschluss mit unseren Partnern stellen wir neue Formate, Inhalte und Veranstaltungen auf die Beine.
Interessenvertretung
SFD ist unter anderem im Dialog mit Vertreter*innen aus dem Handel, politischen Entscheidungsträger*innen sowie Lebensmittelerzeuger*innen, Lebensmittelhandwerker*innen und anderen Playern im Agrarbereich.
Slow Food Deutschland gestaltet die politische Debatte über unsere Nahrung mit. Unser Ziel ist es, politische Entscheidungsträger*innen davon zu überzeugen, Ernährung als ressortübergreifendes Handlungsfeld anzuerkennen und Ernährungspolitik entschieden ganzheitlich anzugehen, regionale Strukturen wieder aufzubauen und zu fördern.
Interessenbereiche: Kultur; Tierschutz; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; EU-Gesetzgebung; Migration; Lebens- und Genussmittelindustrie; Verbraucherschutz; Artenschutz/Biodiversität; Land- und Forstwirtschaft; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Klimaschutz; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Entwicklungspolitik; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Fischerei/Aquakultur
Regelungsvorhaben:
- Einführung und Ausweitung von Spiegelmaßnahmen für Import-Lebensmittel aus Drittstaaten zur Angleichung an EU-Standards: Ziel des Regelungsvorhabens ist die Einführung und konsequente Ausweitung von sogenannten Spiegelmaßnahmen für importierte Lebensmittel aus Drittstaaten. Dabei sollen verbindliche Umwelt-, Sozial- und Gesundheitsstandards für Importe festgelegt werden, die denen innerhalb der Europäischen Union entsprechen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass bei der Einfuhr von Lebensmitteln aus Nicht-EU-Ländern mindestens gleichwertige Anforderungen gelten wie für in der EU produzierte Lebensmittel.
Relationen
Keine Relationen.