Die Arzneimittel-Importeure e.V.
Text
Die Arzneimittel-Importeure e.V.
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Zum Zwecke der Interessensvertretung werden Gespräche mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages sowie mit weiteren am politischen Geschehen beteiligten Personen zur Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich einer Vielzahl von Themen im Gesundheitswesen geführt. Solche Gespräche finden auch im Rahmen von Parteitagen und Messen statt. Zudem werden Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und veröffentlicht, und/oder an Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie an die Bundesbehörden übermittelt. Schwerpunkt unserer Interessensvertretung sind die allgemeinen, wirtschaftlichen und beruflichen Interessen von Unternehmen im Bereich Arzneimittelimport und Vertrieb von Arzneimitteln.
Interessenbereiche: EU-Binnenmarkt; Arzneimittel
Regelungsvorhaben:
- Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz): Unsere Branche generiert Einsparungen aufgrund europäischer Preisdifferenzen. Zusätzliche Abschläge können daher ausschließlich aus den verbleibenden Preisdifferenzen finanziert werden. Eine Dynamisierung des Herstellerrabattes mit einem jährlich neu festzulegenden nachgelagerten Ausgleich des Deltas zwischen Soll- und Ist-Ausgaben des Vorjahres führen zu einem unkalkulierbaren Kostenrisiko. Die geplante Möglichkeit (exklusive) Rabattverträge für Gruppen „vergleichbarer Patentarzneimittel festlegen zu können, ist für Importeure nicht kalkulierbar und daher abzulehnen.Die verpflichtende Preis-Mengen-Regelung verschiebt die Verhandlungsmacht eindeutig zugunsten der Kostenträger und belastet die pharmazeutischen Unternehmen, die bei Rx-Präparaten die Absatzmenge nicht zu verantworten haben.
Relationen
Keine Relationen.