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Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V.

lobbyregister / register_entry 14.01.2022 · Original ↗

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Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) ist der kooperationsübergreifende und repräsentative Branchenverband des deutschen Holzfachhandels mit ca. 750 Mitgliedsunternehmen. Er vertritt die wirtschaftlichen Interessen des Holzfachhandels und seine Vertriebswege gegenüber Wirtschaft, Politik, Medien, Verbänden und Industrie. Als Fachverband nimmt er die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen in den Fachbereichen Holzgroßhandel, Holzaußenhandel, Holzeinzelhandel, Rohholzhandel und Furnierhandel wahr. Der GD Holz versteht sich als bundesweites Netzwerk, das die Kommunikation und den Austausch der Mitglieder untereinander unter Einbeziehung seiner Industriepartner fördert. Interessenbereiche: Land- und Forstwirtschaft; Kleine und mittlere Unternehmen; Handel und Dienstleistungen; EU-Gesetzgebung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Außenwirtschaft Regelungsvorhaben: - EUDR: Der GD Holz fordert Wettbewerbsgleichheit und zeitgleiche Umsetzung in allen 27 Staaten des EU-Binnenmarktes. Die Erfahrung mit der aktuellen EUTR hat gezeigt, dass diese gleichmäßige Umsetzung in den Ländern nicht erfolgt ist. Der GD Holz unterstützt alle Maßnahmen, welche die Verordnung vereinfachen und unnötigen bürokratischen Aufwand vermeiden. - Bundeswehr-Planungs- und -Beschaffungsbeschleunigungsgesetzes (BwPBBG): Der GD Holz kritisiert, dass das Bundeswehr Beschaffungsbeschleunigungsgesetz (BwPBBG) den Mittelstand benachteiligt. Insbesondere der Verzicht auf die Losvergabe und mehr Direktvergaben erschweren kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Aufträgen und begünstigen große Konzerne. Der Verband betont, dass der Mittelstand wichtige Vorteile wie regionale Verfügbarkeit, Flexibilität und stabile Lieferketten bietet, die für eine resiliente Bundeswehrversorgung entscheidend sind. Daher fordert der GD Holz, den Mittelstand wieder stärker einzubinden, die Losvergabe zu sichern, Wettbewerb und Transparenz zu erhöhen und Direktvergaben zu begrenzen. - Aktionsplan Natürlicher Klimaschutz: GD Holz fordert aber eine stärkere Berücksichtigung der nachhaltigen Holznutzung als Teil des Klimaschutzes, denn diese bindet Kohlenstoff ebenso wie der Wald. Kernanliegen sind deshalb: Holznutzung als Klimaschutzleistung anerkennen, insbesondere durch Holzbau sowie Material- und Energiesubstitution. Klimaresiliente Wälder durch aktive Bewirtschaftung fördern und auf Anreize statt zusätzlicher Regulierung setzen. Flächenstilllegungen kritisch prüfen, da sie die Rohholzverfügbarkeit und damit deren Klimaschutzwirkung verringern können. Die gesamte Forst- und Holzwertschöpfungskette einschließlich des Holzhandels in die geplante Zukunftskommission Wald einbinden. Langfristige Planungssicherheit und verlässliche Förderbedingungen für Waldumbau und Holzverwendung schaffen.

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