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Prognosen und Nachfrage des Schienengüterverkehrs bei Schienenneubaustrecken

dip / drucksache 16.09.2026 · WP 21 · 21/8031 · Kleine Anfrage · Original ↗

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Prognosen und Nachfrage des Schienengüterverkehrs bei Schienenneubaustrecken Deutscher Bundestag Drucksache 21/8031 21. Wahlperiode 16.09.2026 Kleine Anfrage der Abgeordneten Stefan Henze, Wolfgang Wiehle, René Bochmann, Alexis L. Giersch, Lars Haise, Maximilian Kneller, Ulrich von Zons, Carsten Becker, Hans- Jürgen Goßner, Leif-Erik Holm, Dr. Rainer Kraft, Andreas Mayer, Volker Scheurell, Otto Strauß und der Fraktion der AfD Prognosen und Nachfrage des Schienengüterverkehrs bei Schienenneubaustrecken Die Bundesregierung bewertet die Wirtschaftlichkeit von Infrastrukturprojekten über eine Nutzen-Kosten-Analyse (NKA) im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans (BVWP). Das Methodenhandbuch zum Bundesverkehrswegeplan 2030 nennt hierzu Bewertungsvorschriften (vgl. www.bmv.de/SharedDocs/DE/Anla ge/G/BVWP/bvwp-methodenhandbuch.pdf?__blob=publicationFile). Das ermittelte Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) eines Schienenneubauvorhabens ist demnach auch abhängig vom prognostizierten Schienenpersonen- und Schienengüterverkehr (SGV). Wir fragen die Bundesregierung:  1. Welche in den vergangenen 25 Jahren in Betrieb genommenen Neubaustrecken der Deutschen Bahn (DB) AG sind neben dem Schienenpersonenverkehr auch für den Schienengüterverkehr, also für Mischverkehre, ausgelegt, und welche nicht?  2. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil des Schienengüterverkehrs in Prozent (auf Grundlage der ermittelten Trassenkilometer) auf der Strecke 5934 zwischen Nürnberg und Ingolstadt im Jahr 2025, und wie hoch war der prognostizierte Anteil des SGV zum Zeitpunkt der Nutzen-Kosten-Berechnung Analyse zum Zeitpunkt des Baubeginns?  3. Wie viele Güterzüge pro Tag wurden auf dieser Strecke bei Baubeginn eingeplant, und wie viele waren dies im Jahr 2025?  4. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil des SGV in Prozent (auf Grundlage der ermittelten Trassenkilometer) auf der Strecke 5919 zwischen Erfurt und Halle bzw. Leipzig (bis Abzweig Planena) im Jahr 2025, und wie hoch war der prognostizierte Anteil des SGV zum Zeitpunkt der Nutzen-Kosten-Berechnung Analyse zum Zeitpunkt des Baubeginns?  5. Wie viele Güterzüge pro Tag wurden auf dieser Strecke (vgl. Frage 4) bei Baubeginn eingeplant, und wie viele waren dies im Jahr 2025 pro Tag?  6. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil des SGV in Prozent (auf Grundlage der ermittelten Trassenkilometer) auf der Strecke 5919 zwischen Ebensfeld und Erfurt im Jahr 2025, und wie hoch war der prognostizierte Anteil des SGV zum Zeitpunkt der Nutzen-Kosten- Berechnung Analyse zum Zeitpunkt des Baubeginns?  7. Wie viele Güterzüge pro Tag wurden auf dieser Strecke (vgl. Frage 6) bei Baubeginn eingeplant, und wie viele waren dies im Jahr 2025 pro Tag?  8. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil des Schienengüterverkehrs in Prozent (auf Grundlage der ermittelten Trassenkilometer) auf der Strecke 4813 zwischen Ulm und Wendlingen im Jahr 2025, und wie hoch war der prognostizierte Anteil des SGV zum Zeitpunkt der Nutzen-Kosten-Berechnung Analyse zum Zeitpunkt des Baubeginns?  9. Wie viele Güterzüge pro Tag wurden auf dieser Strecke (vgl. Frage 8) bei Baubeginn eingeplant, und wie viele waren dies im Jahr 2025 pro Tag? 10. Welche prozentualen Anteile unterstellt nach Kenntnis der Bundesregierung die Vorhabensträgerin auf Grundlage der prognostizierten Trassenkilometer im Ergebnis der Vorplanung für die Ausbaustrecke bzw. Neubaustrecke Hannover–Hamburg für den Streckenabschnitt zwischen Meckelfeld und Celle für den SGV, den Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) und den Schienenpersonennahverkehr (SPNV), und wie viele Güterzüge pro Tag sind eingeplant? Berlin, den 8. September 2026 Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

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