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Rede von Christoph Schmid (SPD) – 4 Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Haushaltsbegleitgesetzes 2027

dip / rede 08.09.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 91. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 4: 4 Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Haushaltsbegleitgesetzes 2027.

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Rede von Christoph Schmid (SPD) – 4 Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Haushaltsbegleitgesetzes 2027 Herr Kollege, Sie machen eine einfache Milchmädchenrechnung auf, so wie immer. Sie tun so, als ob Atomenergie günstiger wäre als andere Energien. Sie tun so, als ob die Allgemeinheit eben nicht die Zeche zahlen müsste. Ich stelle die Gegenfrage: Was würden Sie Ihren Bürgern denn sagen, wenn die Endlagersuche zu dem Ergebnis kommen würde, dass sich der Landkreis Augsburg am besten für ein Endlager in Deutschland eignen würde? Sie können uns nicht mit Finnland vergleichen. Wir sind nicht so dünn besiedelt, wir haben dichter besiedelte Regionen. Vielleicht ist es in den skandinavischen Ländern ein bisschen einfacher, einen Platz für ein Endlager zu suchen. Ich sage Ihnen eines: Der Verbraucher zahlt am Ende die Zeche für die überteuerte Atomenergie, für die überteuerten Entsorgungskosten und tatsächlich auch für die Abhängigkeit von Uran, das wir auch nicht bei uns abbauen werden. Es ist tatsächlich doch so: Die günstigste Energie ist die Energie vor der Haustür. Die günstigste Energie ist die erneuerbare Energie. Da können Sie noch so viel lachen, noch so viel grinsen. Fakt ist: Wir schaffen damit weniger Abhängigkeit vom Kriegsherrn im Kreml. Wir schaffen damit weniger Abhängigkeit von anderen Ländern. Deswegen ist dieser Ausbau so dringend erforderlich. Danke schön.

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