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Frage von Katrin Uhlig (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/4658)

dip / rede 18.03.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 64. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

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Frage von Katrin Uhlig (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/4658) Auf welcher wissenschaftlichen Grundlage basiert die Äußerung der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche: „Denn jedes Jahr wird Strom für 3 Milliarden Euro einfach weggeworfen“ vom 4. März 2026 (https://de.linkedin.com/posts/bmwe-bund_hohe-preise-zu-viele-regeln-wenig-planbarkeit-activity-7434922880255254528--F2f, siehe 0:37 Minute), und was meint die Bundesministerin konkret, wenn sie in diesem Kontext von „wegwerfen“ spricht? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Bundesministerin Reiche nimmt mit ihrer Aussage Bezug auf die sogenannten Kosten des Netzengpassmanagements. Um Netzengpässe, also die Überlastung eines Leitungsabschnitts, zu bewältigen, regeln die Netzbetreiber Stromerzeugung vor dem Engpass herunter und weisen Erzeuger hinter dem Engpass an, zum Ausgleich zusätzlichen Strom zu produzieren. Beides verursacht Kosten. Im Jahr 2024 – das letzte Jahr mit vollständig verfügbaren Daten – lagen die gesamten Kosten des Netzengpassmanagements bei rund 3 Milliarden Euro. Die Daten werden auf der Transparenzplattform SMARD der Bundesnetzagentur veröffentlicht: https://www.smard.de/page/home/topic-article/211972/217842/entwicklung-des-netzengpassmanagements.

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