Frage von Martin Reichardt (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/6572)
Teil von Protokoll der 85. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.
Text
Frage von Martin Reichardt (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/6572)
Sind mir vorliegende Informationen nach Kenntnis der Bundesregierung zutreffend, dass die Fahrtzeit im Eisenbahnfernverkehr zwischen München und Nürnberg gegenwärtig um circa 20 Minuten höher liegt als in den vergangenen Jahren, und, wenn ja, was sind nach Kenntnis der Bundesregierung die diesbezüglichen Gründe?
Antwort des Parl. Staatssekretärs Christian Hirte:
Nach Auskunft der Deutschen Bahn AG (DB AG) sind während der Korridorsanierung der Bahnstrecken Nürnberg–Regensburg (7. Februar bis 10. Juli 2026) bzw. Regensburg–Passau (14. Juni bis 12. Dezember 2026) diese Strecken voll gesperrt.
Die Strecke Nürnberg–Ingolstadt–München wird in dieser Phase als Umleitungsroute genutzt. Zur Entlastung der Umleitungsroute müssen die Fernzüge laut DB AG in diesen Phasen zwischen Nürnberg und München langsamer fahren und sind dadurch meist bis zu 15 Minuten länger unterwegs. Durch die Harmonisierung der Geschwindigkeiten können insgesamt mehr Züge auf der Umleitungsroute fahren. Die längere Fahrzeit im Fernverkehr wurde nach Auskunft der DB AG bereits zum Fahrplanstart in die Fahrpläne eingearbeitet, sodass sich Reisende frühzeitig auf die Fahrzeiten einstellen konnten.
Relationen
- asked ← Martin Reichardt (Frage)
- part_of → Protokoll der 85. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages