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Rede von Kerstin Griese (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) – Fragestunde

dip / rede 28.01.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 55. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 2: Fragestunde.

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Rede von Kerstin Griese (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) – Fragestunde Vielen Dank, Herr Abgeordneter Meiser, für Ihre Frage. – Das Thema Minijobs ist ein wichtiges. Die geringfügig entlohnte Beschäftigung, der sogenannte Minijob, wurde ja im April 2003 reformiert. Im Juni 2004 – Sie fragen nach den Zahlen – waren rund 6,5 Millionen Personen in einem Minijob beschäftigt. Im Juni 2025 waren es knapp 7,7 Millionen Personen, also nur eine leichte Steigerung. Sie können auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit auch detaillierte Auswertungen zur Entwicklung und zur Struktur der geringfügig entlohnten Beschäftigung nachlesen. Also, eine deutliche Ausweitung der geringfügig entlohnten Beschäftigung gibt es unseres Erachtens nicht. Wir hatten einen Rückgang während Corona, und danach haben wir jetzt ungefähr wieder dasselbe Niveau wie vor der Coronapandemie. Wir haben interessanterweise ein stetiges Ansteigen bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Das findet die Bundesregierung auch gut; das unterstützen und fördern wir, weil es eben auch eine Beschäftigungsart ist, die nachhaltig ist und unsere Sozialversicherungssysteme unterstützt. Wir haben gleichzeitig eine Stagnation bei Minijobs. Das liegt auch daran, dass Minijobs – danach werden Sie sicherlich gleich fragen; das wissen auch alle – sozialrechtlich nur eingeschränkte Sicherheit bieten. Und wir wollen natürlich auch nicht, dass Minijobs zur Verdrängung von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung führen. Deshalb gucken wir uns sehr genau an, wie sich die geringfügig entlohnte Beschäftigung weiter entwickelt.

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