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Rede von Kerstin Griese (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) – Fragestunde

dip / rede 28.01.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 55. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 2: Fragestunde.

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Rede von Kerstin Griese (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) – Fragestunde Vielen Dank für die Nachfrage. – Ich glaube, ich habe schon deutlich gesagt, dass wir alle wissen, dass Minijobs nur eine eingeschränkte soziale Sicherheit bieten. Es ist immer noch so, dass häufig Frauen, die die Sorgearbeit tragen, diesen Minijob als Hinzuverdienst zum Familieneinkommen verstehen und dann nicht genügend sozial abgesichert sind, zum Beispiel für ihre spätere Rente. Es ist auch immer noch so, dass wir aufgrund mangelnder oder fehlender Betreuungsmöglichkeiten zu wenig Angebote haben, mehr zu arbeiten. Wir wissen außerdem, dass viele Minijobber gerne mehr oder länger arbeiten würden. Deshalb teile ich die Auffassung, dass man alles dafür tun muss, dass mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung möglich ist. Ich finde den Vorschlag des Kollegen Nacke sehr interessant – gestern hatte er einen runden Geburtstag; deshalb herzlichen Glückwunsch! –; aber die Bundesregierung hat zu diesem Vorschlag keine offizielle Bewertung vorgenommen. Wenn wir uns die Lage anschauen, um die es geht, ist es ja so, dass Minijobs dann eher als Hinzuverdienst für Schülerinnen und Schüler, für Studierende, für Rentnerinnen und Rentner geeignet wären. Wichtig ist mir, dass wir sehr ausführlich über die Minijobzentrale informieren, auch über die sozialrechtliche Absicherung, und dass wir mit dem Übergangsbereich, –

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