Rede von Katja Mast (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) – Fragestunde
Teil von Protokoll der 52. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 2: Fragestunde.
Text
Rede von Katja Mast (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) – Fragestunde
Frau Abgeordnete Gebel, vielen Dank für die Nachfrage. – Zuerst will ich sagen, dass alle Regelungen im SGB II bezüglich Kindern nur dann möglich sind, wenn eine Betreuung sichergestellt ist. Es gilt also immer nur in Kombination mit Betreuung. Das halte ich deshalb für wichtig, weil wir in der Bundesrepublik Deutschland ja immer noch viele Kommunen haben, in denen es nicht genug Betreuungsplätze gibt. Deshalb ist dies natürlich eine wichtige Voraussetzung.
Ob die Herabsetzung des Alters des Kindes im Zusammenhang mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen tatsächlich, wie Sie es formuliert haben, gleichstellungspolitisch einen negativen Effekt haben wird oder einen positiven, darüber wird die Zukunft entscheiden. Ich glaube, dass für viele Frauen zumindest aktivierende Maßnahmen – wie beispielsweise Sprachkurse, wie beispielsweise Weiterbildungen – gegebenenfalls auch in der Familienphase ein wichtiger Punkt sein können, um nach der Familienzeit letztendlich einem guten Job nachgehen zu können, der vielleicht auch besser bezahlt wird als der Job, den sie vorher hatten. Deshalb haben wir uns in der Bundesregierung darauf geeinigt, diese Zeit auf ein Jahr abzusenken.
Relationen
- part_of → Protokoll der 52. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages
- part_of_vorgang → Auswirkungen der neuen Grundsicherung
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