Schriftliche Frage 61 von Max Lucks (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus der von Seiten der neuen, ultrarechten chilenischen Regierung unter Präsident José A…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 3. August 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.
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Schriftliche Frage 61 von Max Lucks (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus der von Seiten der neuen, ultrarechten chilenischen Regierung unter Präsident José A…
Frage 61 (Max Lucks, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus der von Seiten der neuen, ultrarechten chilenischen Regierung unter Präsident José Antonio Kast geäußerten Absicht, die geplante Gedenkstätte für die Opfer der Colonia Dignidad zu stoppen und die von der Vorgängerregierung dafür auf den Weg gebrachte Enteignung des Sektengeländes rückgängig zu machen, für die deutsch-chilenischen Beziehungen ebenso wie hinsichtlich einer Unterstützung zur Schaffung von Gedenkorten etwa in Deutschland?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Géza Andreas von Geyr vom 4. August 2026:
Die chilenische Regierung unter Präsident Kast hat den von der Vorgängerregierung angestoßenen Enteignungsprozess von Teilen des Geländes der ehemaligen „Colonia Dignidad“ vorläufig gestoppt. Das betrifft aber nicht das grundsätzliche Vorhaben, eine Gedenkstätte für die Opfer möglichst auf dem Gelände der ehemaligen „Colonia Dignidad“ zu errichten. Die chilenische Regierung hat öffentlich bestätigt, weiter an dem Ziel der Errichtung einer Gedenkstätte festzuhalten. Hierzu steht die Bundesregierung mit der chilenischen Regierung im Dialog.
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