Schriftliche Frage 46 von Nicole Höchst (AfD): Welche konkreten biologischen Erregerstämme wurden im Rahmen der Projekte des „Deutschen Biosicherheitsprogramms“ (oder anderer vom Auswärti…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 13. Juli 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.
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Schriftliche Frage 46 von Nicole Höchst (AfD): Welche konkreten biologischen Erregerstämme wurden im Rahmen der Projekte des „Deutschen Biosicherheitsprogramms“ (oder anderer vom Auswärti…
Frage 46 (Nicole Höchst, AfD):
Welche konkreten biologischen Erregerstämme wurden im Rahmen der Projekte des „Deutschen Biosicherheitsprogramms“ (oder anderer vom Auswärtigen Amt finanzierter Kooperationen) in ukrainischen Laboren (insbesondere an den Standorten Charkiw, Kiew, Odessa und Lwiw) seit dem Jahr 2013 isoliert, genetisch verändert oder in dortigen Probenarchiven hinterlegt?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 15. Juli 2026:
Im Rahmen des Deutschen Biosicherheitsprojektes wurden mit einem ukrainischen Partnerinstitut Umweltproben auf Bacillus anthracis, den Erreger des Milzbrandes, untersucht. Aus einer Probe konnte das Bakterium isoliert werden. In weitergehenden Analysen konnte das Isolat als enger Verwandter des in Impfstoffen verwendeten Stammes STI identifiziert werden. Wie dieser, war auch das Isolat attenuiert, also in seinen krankmachenden Eigenschaften stark abgeschwächt. Der isolierte Stamm wurde nach Beendigung der Analysen zerstört. Eine Aufnahme in die Stammsammlung des ukrainischen Partnerinstitutes erfolgte nicht. Im Rahmen der Projekte des Deutschen Biosicherheitsprogramms und anderer vom Auswärtigen Amt finanzierter Kooperationen mit ukrainischen Laboren wurden keine Stämme von biologischen Erregern genetisch verändert.
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