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Schriftliche Frage 58 von Dr. Paul Schmidt (AfD): Welche Datengrundlage und welche konkrete Berechnung liegen der Aussage von Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare…

dip / schriftliche_frage 25.09.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 21. September 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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Schriftliche Frage 58 von Dr. Paul Schmidt (AfD): Welche Datengrundlage und welche konkrete Berechnung liegen der Aussage von Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare… Frage 58 (Dr. Paul Schmidt, AfD): Welche Datengrundlage und welche konkrete Berechnung liegen der Aussage von Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit Carsten Schneider in der Plenarsitzung des Deutschen Bundestages vom 8. September 2026 zugrunde, bei einer Stromerzeugung in Deutschland mit Kernenergie würden 60 neue Kernkraftwerke benötigt (vgl. Plenarprotokoll 21/91, S. 11301), und von welchen Annahmen hinsichtlich der Leistung und der Jahresstromerzeugung eines Kernkraftwerks sowie des Strombedarfs in Deutschland insgesamt geht der Bundesminister aus? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter vom 21. September 2026: Hierbei handelt es sich um eine Überschlagsrechnung für den von Bundesumweltminister Schneider in seiner Rede im Plenum am 8. September 2026 postulierten theoretischen Fall einer vollständig auf Kernenergie basierenden Stromerzeugung. Im Jahr 2025 betrug der Nettostromverbrauch in Deutschland laut Statista ca. 465 TWh. Rechnet man mit einem Reaktor, der 1 GW (netto) bereitstellt und einer maximalen Verfügbarkeit von ca. 8.000 Stunden pro Jahr, wären knapp 60 Anlagen erforderlich, um den inländischen Stromverbrauch rechnerisch zu decken. Würde man Small Modular Reactors (SMR) mit einer Leistung von 300 MW heranziehen, wären entsprechend fast 200 Anlagen nötig, um den Bedarf zu decken.

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