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Schriftliche Frage 97 von Edgar Naujok (AfD): Wie beabsichtigt der Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger vor dem Hintergrund des steigenden Energie…

dip / schriftliche_frage 02.04.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 30. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung.

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Schriftliche Frage 97 von Edgar Naujok (AfD): Wie beabsichtigt der Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger vor dem Hintergrund des steigenden Energie… Frage 97 (Edgar Naujok, AfD): Wie beabsichtigt der Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger vor dem Hintergrund des steigenden Energiebedarfs infolge einer von ihm selbst konstatierten zunehmenden Anwendung und Fortentwicklung Künstlicher Intelligenz sowie eines Ausbaus großer Rechenzentren (www.mopo.de/news/ politikwirtschaft/enormer-energiebedarf-so-will-der-bun desdigitalminister-den-ki-stromhunger-decken/) innerhalb der Bundesregierung eine taugliche Versorgungsstrategie für Deutschland sicherzustellen – gerade auch im Hinblick auf die von Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche vorgesehenen Anpassungen beim Ausbau von erneuerbaren Energien (www.handelsblat t.com/meinung/kommentare/kommentar-reiche-u nd-die-grosse-lebensluege-der-erneuerbare-energi en-branche/100201914.html)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Jarzombek vom 31. März 2026: Deutschland verfügt über eines der sichersten Stromversorgungssysteme weltweit und gleichzeitig über eine ausreichende Stromversorgung zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz und den Betrieb neuer Rechenzentren. Betreiber von Rechenzentren in Deutschland müssen nach § 11 Absatz 5 des Energieeffizienzgesetzes ihren Strombedarf bilanziell ab dem 1. Januar 2024 zu 50 Prozent und ab dem 1. Januar 2027 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken. Es ist Aufgabe der Betreiber, ihren Strombedarf entsprechend zu decken. Neben dem marktlichen Bezug von Strom aus dem Netz ist Eigenerzeugung von erneuerbaren Energien für Rechenzentrumsbetreiber eine Option, die die Bundesregierung stärken will. In der Wirtschaft gibt es die Bestrebung, bei begrenzten Netzanschlusskapazitäten teilweise auch eine Energieversorgung auf fossiler Basis zu nutzen. Damit in Deutschland auch in Zukunft ausreichend Strom, auch in Zeiten mit wenig Wind und Sonne, zur Verfügung steht, erarbeitet die Bundesregierung ferner derzeit die Umsetzung der Kraftwerksstrategie. Dabei werden zusätzliche Stromverbräuche von neuen Rechenzentren berücksichtigt. Die meisten Rechenzentren profitieren von Austauschmöglichkeiten, wenn sie sich dort ansiedeln, wo bereits viele Rechenzentren sind. Daher haben sich Cluster im Raum Frankfurt oder mittlerweile auch im Raum Berlin-Brandenburg gebildet. Vor allem in solchen Clustern ist aus verschiedenen Gründen derzeit die Verfügbarkeit von Anschlüssen an das jeweilige Stromnetz eine Herausforderung. Zugleich gibt es für Rechenzentrumsinvestitionen weitere attraktive Regionen in Deutschland, die über ausreichend Netzanschlusskapazitäten verfügen, um die in der Rechenzentrumsstrategie gesetzten Ausbauziele zu erreichen. Auch in den genannten Cluster-Regionen wird es weitere Rechenzentren geben können. Nicht zuletzt der geplante Stromnetzausbau wird hierzu beitragen.

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