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Schriftliche Frage 57 von Maik Brückner (DIE LINKE): Mit welchen konkreten Maßnahmen wird die Bundesregierung die von Bundeskanzler Friedrich Merz während der Regierungsbefragung am 9. Juli 202…

dip / schriftliche_frage 18.07.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 14. Juli 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Schriftliche Frage 57 von Maik Brückner (DIE LINKE): Mit welchen konkreten Maßnahmen wird die Bundesregierung die von Bundeskanzler Friedrich Merz während der Regierungsbefragung am 9. Juli 202… Frage 57 (Maik Brückner, Die Linke): Mit welchen konkreten Maßnahmen wird die Bundesregierung die von Bundeskanzler Friedrich Merz während der Regierungsbefragung am 9. Juli 2025 angekündigte „Vergrößerung der Hilfsangebote“ für queere Menschen mit Suizidgedanken umsetzen? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf vom 17. Juli 2025: Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erarbeitet entsprechend der Vereinbarung im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD für die 21. Legislaturperiode ein Suizidpräventionsgesetz. Das Suizidpräventionsgesetz ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Hilfsangebote für Menschen mit Suizidgedanken und zur Umsetzung der Suizidpräventionsstrategie. Hierzu werden bereits vorbereitende Gespräche im Ressortkreis und mit Expertinnen und Experten geführt. Die damalige Bundesregierung hat die Schaffung spezifischer Hilfsangebote und die Forschung zu Richtlinien für die Suizidprävention für Menschen mit Diskriminierungserfahrungen, wie zum Beispiel LSBTIQ*-Personen, in der im April 2024 veröffentlichten Nationalen Suizidpräventionsstrategie empfohlen. Suizidprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auf allen Ebenen umgesetzt wird. Das BMG fördert im Rahmen eines Förderschwerpunkts seit Juli 2025 ein Projekt, das eine bundesweite Kartierung zur Erstellung einer Übersicht von Beratungs- und Versorgungsangeboten für Personen mit Suizidgedanken erstellt. Dabei werden die vorhandenen Angebote beschrieben und Bedarfe sowie Versorgungslücken analysiert. Neben weiteren Zielgruppen werden LSBTIQ*-Personen besonders in den Blick genommen. Die Projektergebnisse werden Erkenntnisse bezüglich bestehender Bedarfe und möglicher Lücken im Hilfesystem ergeben.

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