Schriftliche Frage 165 von Dr. Kirsten Kappert-Gonther (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Projekte werden im Rahmen des Förderschwerpunkts „Suizidprävention stärken“ neben dem bundesweiten quantitativen und qualitativen Ver…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 1. September 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
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Schriftliche Frage 165 von Dr. Kirsten Kappert-Gonther (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Projekte werden im Rahmen des Förderschwerpunkts „Suizidprävention stärken“ neben dem bundesweiten quantitativen und qualitativen Ver…
Frage 165 (Dr. Kirsten Kappert-Gonther, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Welche Projekte werden im Rahmen des Förderschwerpunkts „Suizidprävention stärken“ neben dem bundesweiten quantitativen und qualitativen Versorgungsmapping und zielgruppenspezifischer Bedarfsanalyse für Menschen mit suizidalem Erleben und Verhalten (MAPS) durch die Bundesregierung gefördert, und wann soll über weitere Projektförderungen im Rahmen des Programms entschieden werden?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Georg Kippels vom 2. September 2025:
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) fördert bereits seit mehreren Jahren Projekte zum Themenkomplex Suizidprävention. Ende Juli 2024 hat das BMG die Bekanntmachung der Förderrichtlinie „Suizidprävention stärken“ veröffentlicht, die eine Förderung von Forschungsansätzen zu bestimmten vorgegebenen Themen und in einem vorgegebenen Rahmen vorsieht. In diesem Förderschwerpunkt wurden nach einem Gutachterverfahren folgende drei Verbundprojekte zur Förderung aus dem Ressortforschungstitel ausgewählt und zwischenzeitlich bewilligt: • „Mapping Care and Needs: Bundesweites quantitatives und qualitatives Versorgungsmapping und zielgruppenspezifische Bedarfsanalyse für Menschen“ (MAPS), • „Entwicklung, Implementierung, und Evaluation eines dauerhaften Registers zur Erfassung und Analyse assistierter Suizide“ (RegAS), • „Systematische Erhebung von Suizidversuchen in Deutschland“ (SeSiD). Die Projekte starten im Sommer 2025 (zum 1. Juli 2025 bis zum 1. September 2025), am 30. September 2025 findet eine Kick-Off- Veranstaltung zum Förderschwerpunkt statt. Darüber hinaus fördert das BMG zum Themenbereich Suizidprävention weitere Projekte, dazu zählen die Forschungsprojekte: • „Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines E-Learning- Programms „Grundkurs Suizidprävention im ‚Gesundheitswesen‘ (SuiLearning) und • „Anfragen nach Suizidassistenz älterer Menschen in der stationären und ambulanten Langzeitpflege – pflegeprofessioneller Umgang und Suizidprävention“ (ATTENTION), sowie die weiteren Projekte • „Leben mit Suizidalität Information und Hilfe für Angehörige“ und • „Partizipative Entwicklung eines Leitfadens zur Suizidprävention in der Gemeindepsychiatrie“ (SuiLeit). Weitere Maßnahmen zur Umsetzung der Nationalen Suizidpräventionsstrategie können nach Verabschiedung der Bundeshaushalte 2025 und 2026 durch den Deutschen Bundestag angestoßen werden.
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