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Schriftliche Frage 152 von Dr. Jan-Niclas Gesenhues (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über die konkreten Umweltrisiken des Kriegsgeschehens in der Straße von Hormus vor, etwa im H…

dip / schriftliche_frage 08.05.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 4. Mai 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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Schriftliche Frage 152 von Dr. Jan-Niclas Gesenhues (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über die konkreten Umweltrisiken des Kriegsgeschehens in der Straße von Hormus vor, etwa im H… Frage 152 (Dr. Jan-Niclas Gesenhues, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über die konkreten Umweltrisiken des Kriegsgeschehens in der Straße von Hormus vor, etwa im Hinblick auf mögliche Ölunfälle, Schäden an sensiblen Meeresökosystemen und die Gefährdung der Trinkwasserversorgung in der Region, und welche Vorsorge- und Notfallmaßnahmen ergreift die Bundesregierung gemeinsam mit internationalen Partnern, um im Falle einer Havarie oder eines weiteren Angriffs auf Tanker in der Straße von Hormus die ökologischen Folgen zu begrenzen? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter vom 6. Mai 2026: Die Bundesregierung beobachtet die Umweltrisiken in der Gesamtregion des Persischen Golfs, insbesondere infolge von Angriffen auf die Energieinfrastruktur einschließlich Ölspeicher und -tanks sowie auch durch havarierte Schiffe. Eine genaue Abschätzung und Verifizierung der Schäden sind dabei nur bedingt möglich. Grundsätzlich ist festzustellen, dass der Irankrieg und die Angriffe vor allem auf Energieinfrastruktur im Nahen und Mittleren Osten zu großen Umweltverschmutzungen geführt haben. Dazu zählen u. a.: • Luftverschmutzung durch brennende Raffinerien und Öllager sowie die daraus resultierende Boden- und (Grund-) Wasserkontamination einschließlich der Verschmutzung des Wassers für Meerwasserentsalzungsanlagen; • Meeresschäden durch aus havarierten Schiffen austretendes Öl; • Freisetzung giftiger Stoffe infolge der Zerstörung von Treibstoffdepots für ballistische Raketen sowie generell durch den Einsatz von Bomben und anderer Munition sowie durch Angriffe auf Munitionsdepots. Das Thema Umweltschäden im Persischen Golf wird derzeit vor allem über die Vereinten Nationen (UNEP) adressiert. Die Bundesregierung unterstützt internationale Bemühungen, um die ökologischen Folgen zu begrenzen.

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