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Schriftliche Frage 52 von Filiz Polat (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erdgasvorkommen in Niedersachsen, die mittels Fracking-Technologie gefördert werden können, sind der Bundesregierung bekannt, und unt…

dip / schriftliche_frage 24.04.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 20. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 52 von Filiz Polat (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erdgasvorkommen in Niedersachsen, die mittels Fracking-Technologie gefördert werden können, sind der Bundesregierung bekannt, und unt… Frage 52 (Filiz Polat, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erdgasvorkommen in Niedersachsen, die mittels Fracking-Technologie gefördert werden können, sind der Bundesregierung bekannt, und unternimmt die Bundesregierung Schritte, um Erdgasförderung per Fracking in Deutschland zu ermöglichen, und wenn ja, welche (www.merku r.de/wirtschaft/fracking-merz-regierung-plant-end e-des-gas-verbots-94191239.html)? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 23. April 2026: Zu unterscheiden ist bei der Frackingtechnologie, in welchen Gesteinsschichten zur Erdgasgewinnung gefrackt wird. Das Fracking in konventionellen Lagerstätten ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt und wurde in den letzten Jahrzehnten über 300-mal angewandt. Davon zu unterscheiden ist Fracking in unkonventionellen Lagerstätten, meist auch als Schiefergasgewinnung bezeichnet. Nach derzeitiger Rechtslage ist Fracking in unkonventionellen Lagerstätten mit Ausnahme von bis zu vier wissenschaftlich zu begleitenden Probebohrungen verboten. Bis heute ist nach Kenntnis der Bundesregierung bei den Ländern kein Antrag zu einer wissenschaftlich zu begleitenden Probebohrung eingegangen. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat 2016 eine Potenzialanalyse für Schiefergas und -öl unter dem Titel „Schieferöl und Schiefergas in Deutschland – Potenziale und Umweltfragen“ erstellt. Der Bericht ist öffentlich abrufbar (www.bgr.bund.de/D E/Themen/Rohstoffe/Downloads/Downloads_EN/Abschlussbericht_13 MB_Schieferoelgaspotenzial_Deutschland_2016.pdf?__blob=publicatio nFile&v=1) und enthält auch grafische Aufbereitungen, in welchen Teilen Deutschlands die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Potenzial sieht. In ihrem jüngsten Beschluss hat die Koalition betont, ausgewählte heimische Gasvorkommen erschließen zu wollen. Bergrechtliche Genehmigungen von Projekten müssen jedoch durch die zuständigen Bergbehörden der Länder entschieden werden. Der Bund ist in diese Genehmigungsverfahren nicht eingebunden.

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