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Schriftliche Frage 121 von Dr. Julia Verlinden (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): In welchen Landkreisen bzw. kreisfreien Städten in Deutschland gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung Potenzialgebiete und mögliche Poten…

dip / schriftliche_frage 10.04.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 7. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 121 von Dr. Julia Verlinden (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): In welchen Landkreisen bzw. kreisfreien Städten in Deutschland gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung Potenzialgebiete und mögliche Poten… Frage 121 (Dr. Julia Verlinden, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): In welchen Landkreisen bzw. kreisfreien Städten in Deutschland gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung Potenzialgebiete und mögliche Potenzialgebiete von Schieferöl und Schiefergas, die durch Fracking gehoben werden könnten, und welchen Zeitplan für die Förderung (bitte Beginn und Ende angeben) von Fracking-Gas und Fracking-Öl hält die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche mit Blick auf ihre Forderung nach Fracking in Deutschland für realistisch unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit der Projekte und der Klimaschutzverpflichtungen Deutschlands (www.spiegel.de/wirts chaft/soziales/katherina-reiche-will-fracking-in-de utschland-kann-das-klappen-a-3cbe19eb-57f7-4d 3c-a815-db945d0fe339)? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 7. April 2026: Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, BGR, hat 2016 eine Potenzialanalyse für Schiefergas und -öl unter dem Titel „Schieferöl und Schiefergas in Deutschland – Potenziale und Umweltfragen“ erstellt. Der Bericht ist öffentlich abrufbar (www.bgr.bund.de/DE/Theme n/Rohstoffe/Downloads/Downloads_EN/Abschlussbericht_13MB_Schie feroelgaspotenzial_Deutschland_2016.pdf) und enthält auch grafische Aufbereitungen, in welchen Teilen Deutschlands die BGR Potenzial sieht. Nach derzeitiger Rechtslage ist Fracking in unkonventionellen Lagerstätten mit Ausnahme von bis zu vier wissenschaftlich zu begleitenden Probebohrungen verboten. Bis heute ist nach Kenntnis der Bundesregierung bei den Ländern kein Antrag zu einer wissenschaftlich zu begleitenden Probebohrung eingegangen. In welchem Maße und Umfang und mit welchen Volumina die Erdgasund -ölindustrie in Deutschland Schieferöl und -gas fördern könnte, ist eine unternehmerische Entscheidung. Für die Genehmigungen sind die Bundesländer zuständig. Bundesministerin Katherina Reiche befürwortet angesichts des großen Importvolumens grundsätzlich die Nutzung heimischer Ressourcen.

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