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Schriftliche Frage 105 von Dr. Ingo Hahn (AfD): Wie bewertet es die Bundesregierung, dass Bürger und Unternehmen im Jahr 2025 über das Stromsystem rund 435 Mio. Euro für die Abregelung von…

dip / schriftliche_frage 10.04.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 7. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 105 von Dr. Ingo Hahn (AfD): Wie bewertet es die Bundesregierung, dass Bürger und Unternehmen im Jahr 2025 über das Stromsystem rund 435 Mio. Euro für die Abregelung von… Frage 105 (Dr. Ingo Hahn, AfD): Wie bewertet es die Bundesregierung, dass Bürger und Unternehmen im Jahr 2025 über das Stromsystem rund 435 Mio. Euro für die Abregelung von Wind- und Solaranlagen tragen mussten, davon 165 Mio. Euro in Bayern, obwohl Netzengpässe, unzureichende Transportkapazitäten und der daraus folgende Redispatch seit Jahren bekannt sind, und wer trägt aus Sicht der Bundesregierung hierfür die politische und planerische Hauptverantwortung? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 2. April 2026: Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Kosten des Netzengpassmanagements zu begrenzen. Dafür bleibt der Netzausbau eine zentrale Maßnahme. Die Bundesregierung hat deshalb umfangreiche Maßnahmen zur Beschleunigung des Netzausbaus ergriffen, zuletzt Anfang 2026 mit der nationalen Umsetzung der EU-Erneuerbare-Energien- Richtlinie, der sogenannten RED III. Die RED-III-Umsetzung reduziert für neue Stromnetzausbauvorhaben das artenschutz- und umweltverträglichkeitsrechtliche Prüfprogramm und beschleunigt somit die Planungsund Genehmigungsverfahren. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erarbeitet darüber hinaus derzeit Vorschläge, um die im Koalitionsvertrag vereinbarte Synchronisierung des Ausbaus der erneuerbaren Energien und des Stromnetzes zu forcieren, und wird diese in Kürze vorlegen.

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