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Schriftliche Frage 77 von Dr. Ingo Hahn (AfD): Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung, um der Zunahme von Redispatch-Maßnahmen und der damit verbundenen Stromkostensteigerung entgegen…

dip / schriftliche_frage 05.09.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 1. September 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 77 von Dr. Ingo Hahn (AfD): Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung, um der Zunahme von Redispatch-Maßnahmen und der damit verbundenen Stromkostensteigerung entgegen… Frage 77 (Dr. Ingo Hahn, AfD): Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung, um der Zunahme von Redispatch-Maßnahmen und der damit verbundenen Stromkostensteigerung entgegenzuwirken? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 1. September 2025: Vom Jahr 2023 auf das Jahr 2024 ist das Maßnahmenvolumen des Netzengpassmanagements nicht gestiegen, sondern gesunken. Auch die Kosten des Netzengpassmanagements gingen in den letzten beiden Jahren zurück. Alle Daten hierzu sind auf der Transparenzplattform SMARD der Bundesnetzagentur unter dem Link www.smard.de/page/home/ topicarticle/444/216636 zu finden. Für die nächsten fünf Jahre gehen die Übertragungsnetzbetreiber in ihrer Prognose zum Umfang und Kosten von Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen nach § 13 Absatz 10 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) davon aus, dass die Redispatchmengen und -kosten in etwa auf dem heutigen Niveau konstant bleiben. Langfristig sollen, mit Vollendung des geplanten Netzausbaus, die Redispatchmengen reduziert werden. Redispatch in gewissem Umfang ist dabei volkswirtschaftlich sinnvoll, da ein Netzausbau bis zur letzten Kilowattstunde teurer als der Redispatch wäre. Die Bundesregierung verfolgt eine Vielzahl von Maßnahmen, um Markt und Netz in der einheitlichen deutschen Stromgebotszone besser miteinander in Einklang zu bringen. Dazu gehört der fortschreitende Netzausbau, um die Verbrauchszentren im Süden mit den erzeugungsstarken Regionen im Norden zu verbinden. Zudem wird die Optimierung der Netzinfrastruktur verfolgt, um im bestehenden Stromnetz mehr Strom transportieren zu können. Die regionale Steuerung von Erzeugungskapazitäten ist ebenfalls ein wichtiger Baustein. Im Rahmen der geplanten Kraftwerksstrategie sollen neue Gaskraftwerke vorrangig an systemdienlichen Standorten errichtet werden. Auch der Zubau von Windkraftanlagen im Süden trägt dazu bei.

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