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Schriftliche Frage 76 von Adam Balten (AfD): Wo in Deutschland sieht die Bundesregierung geologische Potentiale zum weiteren Ausbaus von Gasspeicher- beziehungsweise Kavernenkapazitäten…

dip / schriftliche_frage 13.02.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 9. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 76 von Adam Balten (AfD): Wo in Deutschland sieht die Bundesregierung geologische Potentiale zum weiteren Ausbaus von Gasspeicher- beziehungsweise Kavernenkapazitäten… Frage 76 (Adam Balten, AfD): Wo in Deutschland sieht die Bundesregierung geologische Potentiale zum weiteren Ausbaus von Gasspeicher- beziehungsweise Kavernenkapazitäten angesichts des zunehmenden Gasbedarfs durch den Zubau von Gaskraftwerken (bitte bis zu sechs Projekte benennen, absteigend nach Speichervolumen mit Ort, das jeweilige potentielle Speichervolumen, die Erschließungskosten sowie Speicherart), und welche Initiativen bestehen seitens der Bundesregierung zum Ausbau dieser Kapazitäten bereits (www.tagesschau.de/wirtschaft/e nergie-neue-gaskraftwerke-100.html)? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 10. Februar 2026: Deutschland verfügt aufgrund der üppigen Salzvorkommen über enorme Potentiale für Kavernenspeicher (vgl. Abbildung 1). Abbildung 1: Potentiale für Salzkavernen Barrierefreie Beschreibung der Karte: Diese Potenziale befinden sich vor allem in Norddeutschland sowie in angrenzenden Gebieten in Polen, den Niederlanden und Dänemark, daneben aber auch in Frankreich, Rumänien, Großbritannien und auf der Iberischen Halbinsel. Konkrete Projekte sind der Bundesregierung nicht bekannt. Die Sicherstellung der ausreichenden Versorgung von Gaskraftwerken fällt in die Zuständigkeit der Kraftwerksbetreiber. Im Übrigen weist die Bundesregierung darauf hin, dass mit dem Zubau von Gaskraftwerken zwar die Kapazitäten steigen, gleichzeitig ist aber aufgrund des Ausbaus der Erneuerbaren Energien perspektivisch von sinkenden Vollbenutzungsstunden der Gaskraftwerke auszugehen. Aus steigenden Kraftwerkskapazitäten lässt sich insoweit nicht auf zusätzlichen Speicherbedarf schließen.

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