Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft
Text
Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft
Tätigkeit: Nichtregierungsorganisation (NGO)
Die Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft e.V. (DBG) ist ein gemeinnütziger Fachverband, der die bodenfachlichen Interessen seiner Mitglieder vertritt. Sie vereint Wissenschaftler*innen und Fachleute aus Behörden, Gutachterbüros und anderen praxisorientierten Einrichtungen, die sich mit der Erforschung, Bewertung, Nutzung und dem Schutz des Bodens befassen.
Ziel der Tätigkeit der DBG im Rahmen der Interessenvertretung ist es, den Boden als unverzichtbare Lebensgrundlage des Menschen und als essentieller Bestandteil von Ökosystemen in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft stärker in das Bewusstsein zu rücken. Böden sind für Ernährung, Wasserhaushalt, Klima, Biodiversität und nachhaltige Landnutzung von zentraler Bedeutung. Die DBG setzt sich daher dafür ein, der fortschreitenden Degradierung und Versiegelung dieser lebenswichtigen Ressource entgegenzuwirken und ihre nachhaltige Nutzung zu fördern.
Zum Zweck der Interessenvertretung nimmt die DBG Stellung zu umwelt-, forschungs- und bildungspolitischen Themen mit Bezug zu Boden, Landnutzung und Ressourcenschutz. Sie bringt fachlich fundierte Positionen in politische Konsultationen und Gesetzgebungsverfahren ein, etwa zu Fragen des Bodenschutzrechts, der Klimaanpassung, der Flächeninanspruchnahme oder der nachhaltigen Landwirtschaft. Dazu werden eigene Stellungnahmen, Empfehlungen und Hintergrundpapiere erarbeitet und in den fachlichen Austausch mit Abgeordneten, Ministerien, Behörden und wissenschaftspolitischen Gremien eingebracht.
Die DBG ist Mitträgerin der „Aktionsplattform Bodenschutz“ und des „Kuratoriums Boden des Jahres“. In diesem Rahmen unterstützt sie Aktivitäten, die den politischen und öffentlichen Diskurs über die Bedeutung und Schutzwürdigkeit des Bodens fördern. Darüber hinaus beteiligt sie sich an Anhörungen und Dialogformaten, die auf eine stärkere Integration von Erkenntnissen aus der bodenwissenschaftlichen Forschung und bodenfachlichen Praxis in politische Entscheidungsprozesse zielen.
Wesentliche Formen der Interessenvertretung sind Stellungnahmen aus Sicht von Bodenwissenschaft und Praxis des Bodenschutzes, Fachgespräche, öffentliche Vorträge sowie die Organisation von Fach- und Diskussionsveranstaltungen, zu denen regelmäßig Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Verwaltung und Wissenschaft eingeladen werden. Dabei steht die Vermittlung unabhängiger, wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse im Mittelpunkt.
Die DBG handelt ausschließlich im eigenen Namen und verfolgt keine wirtschaftlichen Interessen. Ihre Tätigkeit dient der Förderung von bodenkundlicher Forschung, dem fachlichen Austausch von im praktischen Bodenschutz tätigen Bodenkundler*innen, dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen sowie der Verbesserung der Rahmenbedingungen für bodenbezogene Bildung, Forschung und nachhaltige Landnutzung.
Interessenbereiche: Stadtentwicklung; Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; Vorschulische Bildung; Hochschulbildung; Ländlicher Raum; Artenschutz/Biodiversität; Schulische Bildung; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; EU-Gesetzgebung; Klimaschutz; Berufliche Bildung; Bauwesen und Bauwirtschaft; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Land- und Forstwirtschaft; Öffentliches Recht; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"
Relationen
Keine Relationen.