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Schriftliche Frage 91 von Steffen Kotré (AfD): Wie beurteilt die Bundesregierung die wirtschaftliche Tragfähigkeit des am PCK-Standort Schwedt geplanten E-Fuel-Projekts „Concrete Chemical…

dip / schriftliche_frage 13.02.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 9. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 91 von Steffen Kotré (AfD): Wie beurteilt die Bundesregierung die wirtschaftliche Tragfähigkeit des am PCK-Standort Schwedt geplanten E-Fuel-Projekts „Concrete Chemical… Frage 91 (Steffen Kotré, AfD): Wie beurteilt die Bundesregierung die wirtschaftliche Tragfähigkeit des am PCK-Standort Schwedt geplanten E-Fuel-Projekts „Concrete Chemicals“, wenn bei einem öffentlichen Fördervolumen von insgesamt 494 Mio. Euro (davon 245 Mio. Euro Bundesmittel) eine Jahresproduktion von rund 35.000 Tonnen E-Kerosin angestrebt wird, die lediglich etwa 8 bis 10 Prozent der früheren fossilen Kerosinproduktion am Standort entspricht, zugleich bislang keine belastbaren Angaben zur Zahl der dauerhaft gesicherten oder neu geschaffenen Arbeitsplätze vorliegen und der künftig erzielbare Marktpreis für das produzierte E-Fuel aufgrund der weiterhin ungeklärten Marktskalierung, Verfügbarkeit und Kosten von grünem Wasserstoff derzeit nicht verlässlich beziffert werden kann? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 9. Februar 2026: Das Projekt „Concrete Chemicals“ der Unternehmen Enertrag und Zaffra sieht die Errichtung einer Power-to-Liquid-(PtL-)Anlage zur Produktion synthetischer Flugkraftstoffe (sogenannte e-SAF) aus biogenem CO2 und erneuerbarem Wasserstoff vor. Die Anlage ist als First-Mover- Projekteinrichtung konzipiert mit dem Ziel, technologische Lernkurven zu realisieren, den Aufbau deutscher und europäischer Wertschöpfungsketten für alternative Flugkraftstoffe zu unterstützen sowie substanzielle CO2-Reduktionen im Luftfahrtsektor zu bewirken. Das Projekt wird mit insgesamt 350 Mio. Euro gefördert. Das Projekt soll nun anstatt in Rüdersdorf am Standort Schwedt umgesetzt werden. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vorhabens „Concrete Chemicals“ wurde im Rahmen der beihilferechtlichen Prüfung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die Europäische Kommission umfassend bewertet. In die entsprechende Finanzierungslückenanalyse fließen alle Kosten und Einnahmen über den Durchführungs- und Nutzungszeitraum auf Basis der bestverfügbaren Datenlage ein.

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