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Schriftliche Frage 82 von Steffen Kotré (AfD): Hält die Bundesregierung die in der Nationalen Wasserstoffstrategie formulierten Zielsetzungen, insbesondere den Aufbau von mindestens 10 Gi…

dip / schriftliche_frage 06.02.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 82 von Steffen Kotré (AfD): Hält die Bundesregierung die in der Nationalen Wasserstoffstrategie formulierten Zielsetzungen, insbesondere den Aufbau von mindestens 10 Gi… Frage 82 (Steffen Kotré, AfD): Hält die Bundesregierung die in der Nationalen Wasserstoffstrategie formulierten Zielsetzungen, insbesondere den Aufbau von mindestens 10 Gigawatt Elektrolysekapazität in Deutschland bis 2030 sowie die Deckung eines erheblichen Teils des nationalen Wasserstoffbedarfs durch Importe, vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen mit dem sogenannten „Wasserstoffhochlauf“ in Deutschland sowie der derzeitigen marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin für realistisch, insbesondere angesichts fehlender Abnehmerstrukturen, erheblicher Verzögerungen bei zentralen Projekten, ungesicherter Importketten sowie der bislang ausbleibenden Marktskalierung zentraler Vorhaben im Rahmen oder im Kontext der Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie, darunter die H2-Excellence-Pipeline, das HyPerformer-Projekt Leuna, H2 Global, die IPCEI-Wasserstoffprojekte sowie das geplante Wasserstoff-Kernnetz, und wenn ja, auf welche konkreten und überprüfbaren Annahmen zur Nachfrageentwicklung, Infrastrukturverfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit stützt sie diese Einschätzung? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 5. Februar 2026: Die Bundesregierung hält weiterhin an den grundsätzlichen Zielen der Nationalen Wasserstoffstrategie fest, dass erneuerbarer und kohlenstoffarm erzeugter Wasserstoff einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten und Deutschland in diesem Zukunftsmarkt auf allen Ebenen der Wertschöpfung eine Rolle spielen soll. Um eine Bestandsaufnahme der Energiewende, auch des Wasserstoff- Hochlaufs, durchzuführen, hat das Bundeswirtschaftsministeriums einen Monitoring-Bericht zur Energiewende beauftragt, der am 15. September 2025 vorgelegt wurde. In diesem Bericht wurde eine umfassende Analyse bestehender Studien mit quantitativen Aussagen zum Wasserstoff- Hochlauf durchgeführt. Es wurden auch die bisherigen Ziele der Bundesregierung hinsichtlich deren Erreichbarkeit, Konsistenz und der damit verbundenen Kosten untersucht. Die Bundesministerin Katherina Reiche hat aufbauend auf dem Monitoring zehn wirtschafts- und wettbewerbsfreundliche Schlüsselmaßnahmen vorgeschlagen. Darin wurde unter anderem angekündigt, den Wasserstoff-Hochlauf pragmatisch zu fördern und überkomplexe Vorgaben abzubauen, indem unter anderem der Hochlauf im ersten Schritt in Märkten erfolgen soll, in denen schon jetzt Zahlungsbereitschaft besteht oder in denen Nachfrage mit finanziell und administrativ verantwortbarem Aufwand angeregt werden kann, indem die bisherigen Ausbauziele für Elektrolyseure flexibilisiert werden und sich an konkreten Nachfrage-Projekten orientieren und indem die Infrastruktur inklusive des Wasserstoff-Kernnetzes und der Importkorridore stufenweise und in enger Abstimmung mit der Nachfrageseite aufgebaut wird. Für Einzelheiten verweist die Bundesregierung auf den veröffentlichten Bericht: www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Publikati onen/Energie/energiewende-effizient-machen.html.

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