Schriftliche Frage 177 von Volker Scheurell (AfD): Welchen Sanierungsbedarf gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung beim bleihaltigen Trinkwasserleitungsnetz in Ost- und in Westdeutschland,…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
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Schriftliche Frage 177 von Volker Scheurell (AfD): Welchen Sanierungsbedarf gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung beim bleihaltigen Trinkwasserleitungsnetz in Ost- und in Westdeutschland,…
Frage 177 (Volker Scheurell, AfD):
Welchen Sanierungsbedarf gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung beim bleihaltigen Trinkwasserleitungsnetz in Ost- und in Westdeutschland, und wie stellt sich der Umsetzungsstand von Sanierungen nach Kenntnis der Bundesregierung dar?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Georg Kippels vom 4. Februar 2026:
Der Einbau bleihaltiger Trinkwasserleitungen wird seit mehr als 50 Jahren nicht mehr vorgenommen. Dennoch gab es bei Veröffentlichung der europäischen Trinkwasserrichtlinie im Jahr 2020 noch Hinweise auf Restbestände von Bleileitungen in Deutschland. Das Umweltbundesamt (UBA) hat 2021/2022 die noch vorhandenen Bleileitungen in Deutschland abgeschätzt und die Ergebnisse veröffentlicht (Abschlussbericht des UBA: Abschätzung der in Deutschland noch vorhandenen Bleileitungen, 2023; www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11850/pu blikationen/74_2023_texte_bleileitungen_barrierefrei.pdf). Für die Überwachung der Pflicht nach § 17 der Trinkwasserverordnung zum Ausbau oder zur Stilllegung von Trinkwasserleitungen aus dem Werkstoff Blei sind die Behörden der Länder zuständig.
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