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Schriftliche Frage 89 von Steffen Janich (AfD): Stellt die Zunahme an Arbeitslosigkeit unter Akademikern zu Beginn ihres Berufslebens nach Ansicht der Bundesregierung einen bundesweiten Tr…

dip / schriftliche_frage 02.01.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Zeit vom 22. Dezember 2025 bis 02. Januar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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Schriftliche Frage 89 von Steffen Janich (AfD): Stellt die Zunahme an Arbeitslosigkeit unter Akademikern zu Beginn ihres Berufslebens nach Ansicht der Bundesregierung einen bundesweiten Tr… Frage 89 (Steffen Janich, AfD): Stellt die Zunahme an Arbeitslosigkeit unter Akademikern zu Beginn ihres Berufslebens nach Ansicht der Bundesregierung einen bundesweiten Trend dar (vgl. www.mdr.de/nachrichten/deutschl and/wirtschaft/uni-absolvent-kein-job-wirtschafts krise-arbeitslos-100.html), und wird die Zunahme an arbeitslosen Akademikern nach Einschätzung der Bundesregierung auf absehbare Zeit eine dauerhafte Entwicklung darstellen? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Katja Mast vom 29. Dezember 2025: Akademikerinnen und Akademiker sind deutlich seltener arbeitslos als Personen ohne akademische Ausbildung. Im Jahr 2024 lag die Arbeitslosenquote bundesweit insgesamt bei 6,0 Prozent und bei Personen mit akademischer Ausbildung bei 2,9 Prozent (Westdeutschland: 2,7 Prozent, Ostdeutschland: 3,9 Prozent). Zwar ist seit dem Jahr 2022 sowohl in West- als auch in Ostdeutschland ein Anstieg der Arbeitslosigkeit von Personen mit akademischer Ausbildung zu verzeichnen. Dieser erfolgt jedoch ausgehend von einem insgesamt niedrigen Niveau und steht in Zusammenhang mit der konjunkturellen Abschwächung. Das Fachkräftemonitoring für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales geht in seiner Mittelfristprognose aus dem Jahr 2025 von einem Arbeitsplatzaufbau auf dem Anforderungsniveau „Expertinnen und Experten“ um rund 130.000 bis zum Jahr 2029 aus, so dass sich die Arbeitsmarktchancen von Akademikerinnen und Akademikern verbessern dürften.

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