Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz
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Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Die Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz e.V. versteht sich explizit als Mitmach-Organisation für alle Interessierte. Sie bietet damit eine Plattform für zivilgesellschaftliches Engagement für den Kulturgutschutz. Die Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz e.V. (DGKS) ist seit 1993 ein wichtiger Akteur in diesem Bereich. Als ehrenamtlich organisierter Verein fördert sie die Vernetzung von Expertinnen und Experten aus Museen, Restaurierung, Katastrophenschutz und weiteren Bereichen. Die DGKS engagiert sich in der Entwicklung von Notfallkonzepten, der Durchführung von Schulungen sowie der praktischen Unterstützung bei Schadensfällen. Sie versteht Kulturgutschutz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur durch Kooperation verschiedener Akteure bewältigt werden kann. Neben ihren etablierten Aktivitäten im zivilen Bereich hat die Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz e.V. ihr Engagement in den vergangenen Jahren gezielt auf den militärischen Kulturgutschutz ausgeweitet. Die DGKS ist in diesem Kontext in den fachlichen Austausch mit militärischen Strukturen eingebunden. Dabei geht es um die Klärung von Schnittstellen, Aufgabenabgrenzungen und die Integration des Kulturgutschutzes in operative Planungen. Solche Kooperationen tragen dazu bei, die Vorgaben der Haager Konvention in der sicherheitspolitischen Praxis zu verankern und den Schutz kultureller Substanz auch im Verteidigungsfall systematisch mitzudenken. Die DGKS positioniert sich damit als Bindeglied zwischen Kultur- und Sicherheitssektor und verdeutlicht, dass der Schutz von Kulturgut sowohl zivilgesellschaftliche als auch militärische Dimensionen umfasst.
Interessenbereiche: Kultur
Relationen
Keine Relationen.