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Schriftliche Frage 87 von Cem Ince (DIE LINKE): Inwiefern sind nach Kenntnis der Bundesregierung mit den im Bundeshaushalt für das Jahr 2026 veranschlagten Gesamtkosten für den Umbau des a…

dip / schriftliche_frage 28.11.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 24. November 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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Schriftliche Frage 87 von Cem Ince (DIE LINKE): Inwiefern sind nach Kenntnis der Bundesregierung mit den im Bundeshaushalt für das Jahr 2026 veranschlagten Gesamtkosten für den Umbau des a… Frage 87 (Cem Ince, Die Linke): Inwiefern sind nach Kenntnis der Bundesregierung mit den im Bundeshaushalt für das Jahr 2026 veranschlagten Gesamtkosten für den Umbau des alten Eisenerzbergwerks Schacht Konrad zu einem Atommüllendlager in Höhe von ca. 6 Mrd. Euro bis zum Jahr 2030 die gesamten Umbauund Projektkosten abgedeckt (falls mit weiteren Kosten bis zur Inbetriebnahme gerechnet werden muss, diese bitte ausweisen), und sind die Kosten für das Auffahren weiterer Einlagerungskammern in den geschätzten Betriebskosten von jährlich 165 Mio. Euro enthalten (bitte angeben, wie viel Prozent an Kammervolumen nach Inbetriebnahme von Schacht Konrad aufgefahren werden soll und bitte die veranschlagten zusätzlichen Kosten für das weitere Auffahren von Einlagerungskammern bis zu gesamten Lagergröße nennen, falls diese nicht in den bisher geschätzten Betriebskosten enthalten sein sollten)? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter vom 21. November 2025: Die Kosten der Errichtungsphase des Endlagers Konrad – mit Errichtungsbeginn im Jahr 2008 und einem geplanten Projektlaufzeitende im Jahr 2029 – belaufen sich nach Angabe der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) zurzeit auf eine Summe in Höhe von rund 5,8 Mrd. Euro. Für die Planung und Erkundung vor Beginn der Errichtung sind rund 0,9 Mrd. Euro entstanden. Damit betragen die geplanten Gesamtkosten für die Errichtung des Endlagers Konrad rund 6,7 Mrd. Euro ohne Einlagerungsbetrieb und Stilllegung. Die Kostenschätzung der BGE für einen zweischichtigen Einlagerungsbetrieb mit rund 165 Mio. Euro pro Jahr beinhaltet die Kosten für das Auffahren weiterer Einlagerungskammern. Nach der Inbetriebnahme werden die verbleibenden rund 80 Prozent an Kammervolumen aufgefahren.

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