Schriftliche Frage 89 von Sascha Müller (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Auswirkungen haben die seit dem 5. August 2025 geltende Langsamfahrstelle und die ab 1. September 2025 eingestellte Güterverkehrsnutz…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 22. September 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.
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Schriftliche Frage 89 von Sascha Müller (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Auswirkungen haben die seit dem 5. August 2025 geltende Langsamfahrstelle und die ab 1. September 2025 eingestellte Güterverkehrsnutz…
Frage 89 (Sascha Müller, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Welche Auswirkungen haben die seit dem 5. August 2025 geltende Langsamfahrstelle und die ab 1. September 2025 eingestellte Güterverkehrsnutzung auf der Bahnstrecke im Pegnitztal – die laut DB InfraGO AG auf den baulichen Zustand der Pegnitzbrücken zurückzuführen sind (vgl. Mitteilung vom 4. September 2025, www.heimat-inf o.de/beitraege/e07f5878-32b1-43a5-a6b2-4473d1 8dcd5b) – auf die Sicherheit der Fahrgäste und die Verlässlichkeit der regionalen Schienenverbindungen, und wie beabsichtigt die Bundesregierung die Elektrifizierung und den Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale voranzubringen (bitte hierbei auch den geplanten Umsetzungszeitpunkt angeben)?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Ulrich Lange vom 23. September 2025:
Mit der Einrichtung der Langsamfahrstelle und der Umsetzung lastreduzierender Maßnahmen gewährleistet die DB InfraGO AG einen sicheren Betrieb der Eisenbahninfrastruktur im Bereich der 17 Pegnitzbrücken. Bei den Erneuerungsmaßnahmen und den damit einhergehenden Untersuchungen von Brückenwiderlagern und -fundamenten hat sich herausgestellt, dass die vorübergehenden Maßnahmen bis zur vollständigen Erneuerung der Brücken erforderlich sind, um die Nutzbarkeit der Brücken zu ermöglichen. Die entstehenden Fahrzeitverlängerungen will die DB InfraGO AG spätestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 in den Fahrplan einarbeiten. Bei der Planung der Brückenerneuerungen ist es in den vergangenen Jahren zu Verzögerungen gekommen, weil Bedenken des Denkmalschutzrates vorgebracht und Sanierungsmaßnahmen an den Bestandsbrücken gefordert worden sind. In einem neuen Gesprächsformat „Runder Tisch Pegnitzbrücken“ sollen Politik, Denkmalschutz und Ingenieurexpertise zusammengebracht werden, um Lösungen zu erarbeiten. Die Bundesregierung verfolgt den Ausbau und die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale weiterhin als ein Vorhaben im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans. Die technische Vorplanung hierzu hat die DB InfraGO AG bereits abgeschlossen. Entscheidungen zur weiteren Umsetzung des Vorhabens sind abhängig von der Finanzierbarkeit.
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