Schriftliche Frage 128 von Andreas Bleck (AfD): Welche aktuellen Messdaten zur Schallbelastung im Mittelrheintal liegen der Bundesregierung vor, und welche Rückschlüsse zieht sie daraus hi…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 8. September 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.
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Schriftliche Frage 128 von Andreas Bleck (AfD): Welche aktuellen Messdaten zur Schallbelastung im Mittelrheintal liegen der Bundesregierung vor, und welche Rückschlüsse zieht sie daraus hi…
Frage 128 (Andreas Bleck, AfD):
Welche aktuellen Messdaten zur Schallbelastung im Mittelrheintal liegen der Bundesregierung vor, und welche Rückschlüsse zieht sie daraus hinsichtlich der gesundheitlichen Belastung der Einwohner?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Ulrich Lange vom 12. September 2025:
Im Auftrag des Eisenbahn-Bundesamts werden im Rahmen des Lärm- Monitorings die Schallemissionen des Schienenverkehrs an 19 Messstationen deutschlandweit erfasst. Zwei dieser Stationen (Andernach und Lahnstein) befinden sich im Mittelrheintal und erfassen die Schallemissionen des links- und rechtsrheinischen Schienenverkehrs. Die Messergebnisse sind in Echtzeit über die Website www.laerm-monitoring.de abrufbar. Seit der Inbetriebnahme der Stationen im Jahr 2019 bis einschließlich 2021 konnten an allen Standorten deutliche Rückgänge der Schallemissionen festgestellt werden. Diese sind vor allem auf die Umrüstung der Güterwagen von Grauguss- auf Verbundstoff-Bremssohlen zurückzuführen. Zusätzlich zu den bisher im Oberen Mittelrheintal durch den Bund in den Lärmschutz investierten 65 Mio. Euro wird die Machbarkeitsuntersuchung über zusätzliche Maßnahmen zur Lärmminderung an der Infrastruktur der Bahnstrecken im Mittelrheintal (MU MRT) umgesetzt. Finanziert wird dies vom Bund sowie den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen. Sie investieren gemeinsam mehr als 130 Mio. Euro in der Region.
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