polradar

Bericht über das Ergebnis der Vorplanung und der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung der Neubaustrecke Frankfurt - Mannheim

dip / drucksache 06.07.2026 · WP 21 · 21/7155 · Unterrichtung · Original ↗

Im Graph öffnen

Text

Bericht über das Ergebnis der Vorplanung und der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung der Neubaustrecke Frankfurt - Mannheim Deutscher Bundestag Drucksache 21/7155 21. Wahlperiode 06.07.2026 Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über das Ergebnis der Vorplanung und der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung der Neubaustrecke Frankfurt – Mannheim Zugeleitet mit Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr vom 3. Juli 2026 gemäß Beschluss vom 28. Februar 2016 auf Bundestagsdrucksache 18/7365 in Verbindung mit § 5 der Bedarfsplanumsetzungsvereinbarung V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung ..................................................................................................................... 3 2 Vorzugsvariante .......................................................................................................... 4 2.1 Verkehrliche und Betriebliche Aufgabenstellung .......................................................... 4 2.2 Variantenuntersuchung und Ergebnis ............................................................................ 5 2.3 Umweltverträglichkeit und Lärmschutz .......................................................................... 6 2.4 Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Rahmenterminplan ............................................ 6 3 Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 25 Abs. 3 VwVfG ...................................... 7 3.1 Forderungen aus der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung .............................................. 7 4 Fazit und Empfehlung ................................................................................................. 8 5 Anlagen ........................................................................................................................ 8 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 2 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 3 1 Einleitung Mit Blick auf die zum 1. Januar 2018 in Kraft getretene Bedarfsplanumsetzungsvereinbarung (BUV) wird für Vorhaben des Bedarfsplans nach Abschluss der Leistungsphasen 1 und 2 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) eine Befassung des Deutschen Bundestags vorgesehen. Gegenstand der parlamentarischen Befassung ist das Bedarfsplanvorhaben „NBS Frankfurt – Mannheim“, das als Teil des Projektbündels 6 (ABS Dortmund / Köln – Frankfurt am Main, ABS/NBS Mainz –/ Frankfurt am Main, ABS/NBS Frankfurt am Main – Mannheim, ABS/NBS Mannheim – Karlsruhe, ABS/NBS Mannheim – Stuttgart – Ulm, ABS/NBS München – Augsburg – Ulm, ABS Köln/Hagen – Siegen – Hanau) im Vordringlichen Bedarf des geltenden Bedarfsplans Schiene gemäß Anlage zu § 1 Absatz 1 des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG) verankert ist. Der vorliegende Bericht dient der Unterrichtung des Deutschen Bundestages über das Ergebnis der im Jahr 2025 abgeschlossenen Vorplanung und stellt dabei die erarbeitete Vorzugsvariante einschließlich einer ersten belastbaren Kostenschätzung als auch die Ergebnisse der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung dar. Die Berichterstattung beruht auf Informationen der Vorhabenträgerin DB InfraGO AG und einer zuwendungsrechtlichen Einschätzung des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) auf Basis des Vorplanungsergebnisses. Die umfassende Abwägung zwischen allen berührten öffentlichen und privaten Belangen erfolgt durch die unabhängige Planfeststellungsbehörde im planrechtlichen Verfahren nach § 18 Allgemeinem Eisenbahngesetz (AEG). Eine Bewertung und Festlegung zu konkreten, entscheidungserheblichen rechtlichen Fragestellungen erfolgt mit dem Planfeststellungsbeschluss. Die Neubaustrecke (NBS) Frankfurt – Mannheim ist Teil einer seit den 1990er-Jahren verfolgten Ausbauplanung für den hochbelasteten Korridor Rhein/Main-Rhein/Neckar. Vor diesem Hintergrund wurden durch die Deutsche Bahn bereits frühzeitig Untersuchungen und weiterführende Planungen entwickelt. Mit der Aufnahme in den Vordringlichen Bedarf des geltenden Bedarfsplans Schiene gemäß Anlage zu § 1 Absatz 1 des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG) im Jahr 2016 wurde die besondere Priorität des Vorhabens politisch bestätigt und eine gesetzliche Grundlage für die Planungsaufnahme geschaffen. Mit Inkrafttreten der BUV zwischen dem Bund und der Deutschen Bahn zum 1. Januar 2018 wurde das Vorhaben in die entsprechende Systematik überführt. Damit werden sowohl die verfahrensseitige Ausgestaltung als auch die Finanzierung verbindlich geregelt. Die Planung ist als abschnittsweiser Genehmigungsprozess organisiert und in folgende Planfeststellungsabschnitte gegliedert: ▪ Planfeststellungsabschnitt 1: Zeppelinheim – Darmstadt-Nord ▪ Planfeststellungsabschnitt 2 und 3.1: Weiterstadt – Pfungstadt ▪ Planfeststellungsabschnitt 3.2: Pfungstadt ▪ Planfeststellungsabschnitt 4: Gernsheim – Einhausen ▪ Planfeststellungsabschnitt 5/6: Einhausen/Lorsch – Mannheim-Waldhof Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 3 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 4 Zum Zeitpunkt der Überführung in die BUV befanden sich die nördlichen Abschnitte zwischen Zeppelinheim und Pfungsstadt (PFA 1 bis 3.2) bereits in fortgeschrittenen Planungsstand der Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Vor diesem Hintergrund wurden diese Abschnitte entsprechend den Regelungen der BUV unmittelbar weitergeführt. Die Entwurf- und Genehmigungsplanung des gesamten Vorhabens wird insofern bereits über die Sammelvereinbarung für die Leistungsphasen 3 und 4 (SV Lph 3/4) finanziert. 2 Vorzugsvariante Für die Bewertung und Auswahl einer technisch und wirtschaftlich sinnvollen Lösung wurde im Rahmen der Vorplanung eine Vorzugsvariante erarbeitet. Diese bildet die Grundlage für die weitere Planung und dient als Referenz für die Genehmigungsunterlagen sowie die parlamentarische Befassung. 2.1 Verkehrliche und Betriebliche Aufgabenstellung Mit dem Vorhaben „NBS Frankfurt – Mannheim“ werden die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine leistungs- und zukunftsfähige Abwicklung des Schienenverkehrs im hochbelasteten Korridor zwischen Rhein/Main und Rhein/Neckar geschaffen. Ausgangspunkt ist die bestehende Überlastung der Bestandsstrecken „Riedbahn“ und „Main-Neckar-Bahn“, die den steigenden Anforderungen an Kapazität, Betriebsqualität und Verkehrsverlagerung nicht mehr ausreichend gerecht werden. Ziel des Vorhabens ist die Schaffung zusätzlicher, strukturell trennbarer Kapazitäten zur Entflechtung von Personen- und Güterverkehr sowie zur nachhaltigen Entlastung der Bestandsinfrastruktur. Hierzu ist der Neubau einer zweigleisigen, für Geschwindigkeiten bis 300 km/h ausgelegten Strecke vorgesehen. Die betriebliche Konzeption sieht eine vorrangige Nutzung durch den schnellen Schienenpersonenfernverkehr im Tageszeitraum vor, während in den Nachtstunden eine gezielte Verlagerung des Schienengüterverkehrs auf die Neubaustrecke erfolgt. Dadurch wird insbesondere die Riedbahn wirksam vom nächtlichen Güterverkehr und den damit verbundenen Lärmemissionen entlastet. Im Kontext des Deutschlandtakts ermöglicht das Vorhaben zugleich den Lückenschluss im Hochgeschwindigkeitsnetz und die Einhaltung der vorgesehenen Zielfahrzeit von 30 Minuten zwischen Frankfurt (Main) Hbf und Mannheim Hbf. Ergänzend verbessern sich durch die Anbindung an die Wallauer Spange die Verknüpfungsqualitäten im regionalen Schienenpersonennahverkehr. Die Ausrüstung der Strecke mit moderner Leit- und Sicherungstechnik, ETCS Level 2 ohne Signale, unterstützt eine leistungsfähige, stabile und wirtschaftliche Betriebsführung. Die Verkehrliche und Betriebliche Aufgabenstellung (VAst/BAst) ist Gegenstand der vorgelagerten Planungsphasen. Vor dem Hintergrund des abgestimmten Einstiegs in die Planungsbegleitung gemäß BUV wurde von einer gesonderten Prüfung durch das Eisenbahn- Bundesamt abgesehen. Eine formale Bewertung erfolgt regelmäßig erst im Rahmen der planfeststellungsrelevanten Unterlagen durch die Genehmigungsbehörde. In der Gesamtwirkung kann festgestellt werden, dass die Anforderungen der VAst und BAst erreicht werden. Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 4 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 5 2.2 Variantenuntersuchung und Ergebnis Die Ermittlung der Vorzugsvariante für die NBS Frankfurt – Mannheim erfolgte im Rahmen eines mehrstufigen Trassenauswahlverfahrens. Die Vorhabenträgerin DB InfraGO AG untersuchte und bewertete dabei insgesamt 32 Varianten unter verkehrlichen, technischen, wirtschaftlichen und umweltfachlichen Gesichtspunkten. In einem ersten Schritt wurde die Anbindung der Bestandsstrecke Mainz–Darmstadt an die Neubaustrecke festgelegt, um insbesondere den nächtlichen Güterverkehr aus dem Westen auf die Neubaustrecke zu verlagern. Darauf aufbauend wurde im zweiten Schritt die Streckenführung im südlichen Abschnitt zwischen Lorsch und Mannheim-Waldhof bestimmt. Beide Teilräume wurden nach vertiefter Untersuchung und Abwägung mehrerer Varianten festgelegt. Im letzten Schritt wurden die Ergebnisse dieser Teilabschnitte zusammengeführt und als Grundlage für die Betrachtung der Gesamtstrecke herangezogen. Im Ergebnis der Variantenprüfung und -abwägung wurde gemäß den Anlagen 1 und 1.1 die Vorzugsvariante II.b für die NBS Frankfurt – Mannheim ermittelt. Die Haupttrasse weist eine Gesamtlänge von rund 57,8 km auf. Davon entfallen etwa 9 km auf Trogbauwerke (offene, ggü. dem Gelände vertiefte Gleislage) sowie rund 19 km auf Tunnelabschnitte. Die Strecke ist für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 300 km/h ausgelegt. Abbildung 1: Vorzugsvariante NBS Frankfurt – Mannheim (PFA 1 – 6); Quelle: DB InfraGO AG Die NBS Frankfurt – Mannheim verläuft ab Neu-Isenburg-Zeppelinheim parallel zur Autobahn A5 und folgt ab Darmstadt entlang der Trasse der A67 bis in den Raum Einhausen. Dort geht die Strecke in einem Tunnel über, der östlich an Einhausen vorbeiführt, die Weschnitz unterquert und im Bereich der L3111 die Seitenlage zur Autobahn wechselt. Anschließend wird die Trasse durchgehend unterirdisch durch den Lorscher/Lampertheimer Wald geführt und verläuft nordwestlich an Lampertheim-Neuschloß vorbei bis nach Mannheim-Blumenau, wo die Einbindung in die Bestandsstrecke Riedbahn erfolgt. Darmstadt wird über eine Nord- und eine Südanbindung in das Personenverkehrsnetz eingebunden. Für den Güterverkehr aus Richtung Mainz ist eine Anbindung über die sogenannte Weiterstädter Kurve vorgesehen. Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 5 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 6 2.3 Umweltverträglichkeit und Lärmschutz Die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorgaben ist wesentlicher Bestandteil des Vorhabens „NBS Frankfurt – Mannheim“. Gemäß den Bestimmungen des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist eine umfassende Prüfung der Umweltauswirkungen durchzuführen. Für die naturschutzrechtliche Bewertung bilden die §§ 13 ff. des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) den maßgeblichen Rahmen. Danach sind vermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu unterlassen. Unvermeidbare Eingriffe sind durch geeignete Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege auszugleichen oder zu ersetzen. Nach Angaben der Vorhabensträgerin werden im Untersuchungsraum die einschlägigen Schutzgebietskategorien, insbesondere FFH-Gebiete, Naturschutzgebiete sowie Vogelschutzgebiete, in die Planung und Bewertung einbezogen. Es wurde bereits seit 2008 mit der Sicherung geeigneter Flächen für naturschutzfachliche Kompensationsmaßnahmen begonnen. Es wurden umfangreiche Biotopkomplexe mit einer Gesamtfläche von rund 500 Hektar gesichert und langfristig für Naturschutzzwecke gebunden. Aus Sicht des Eisenbahn-Bundesamts wurden alle gesetzlichen und ökologischen Erfordernisse von der Vorhabenträgerin berücksichtigt. Nach Darlegung der Vorhabenträgerin werden die Schallauswirkungen des Vorhabens gemäß § 41 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BlmSchG) in Verbindung mit der Sechzehnten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BlmSchV) ermittelt. Die bisherigen Untersuchungen zeigen, dass die Einhaltung der maßgeblichen Immissionsgrenzwerte grundsätzlich durch aktive Schallschutzmaßnahmen erreichbar ist; ergänzend sind passive Maßnahmen in Teilbereichen vorgesehen. Die konkrete Ausgestaltung des Lärmschutzes erfolgt in den weiteren Planungsphasen. Sie ist Gegenstand der fachlichen und rechtlichen Abwägung im Planfeststellungsverfahren. 2.4 Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Rahmenterminplan Im Rahmen der laufenden Bedarfsplanüberprüfung wurde ein volkswirtschaftliches Nutzen- Kosten-Verhältnis (NKV) von 1,1 ermittelt. Der Gesamtwertumfang (GWU) des Projekts beträgt 8.050,6 Mio. Euro (nominal). Diese beinhalten Risiken mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit ≥ 50 %. Die DB InfraGO AG hat zusätzlich eine Gesamtwertprognose (GWP) ermittelt, die weitere anhand von statistisch ermittelten Risikokennwerten quantifizierte mögliche Risiken einbezieht. Damit soll der sich erfahrungsgemäß im Projektverlauf erhöhende Wert der Investitionskosten durch eine Prognose der Projektendkosten ersetzt werden. Die aktuelle GWP für das Vorhaben beläuft sich auf 10.057,9 Mio. Euro (nominal). Die Differenz gegenüber dem GWU resultiert aus den zusätzlichen Risikozuschlägen sowie Nominalisierungskosten. Aus zuwendungsrechtlicher Sicht ist anzumerken, dass die Vorzugsvariante II.b nicht die wirtschaftlichste Lösung darstellt. Gegenüber der Variante III ergibt sich eine Differenz von rund 18 Mio. Euro. In der Entscheidungsfindung wurden darüber hinausgehende Kriterien berücksichtigt, insbesondere die Minimierung von Schallbetroffenheiten, der Erhalt von Waldflächen sowie eine möglichst weitgehende Entlastung der Kommunen von nächtlichen Güterverkehrsemissionen. Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 6 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 7 Eine durchgängige Bundesfinanzierung ist anzustreben, da Verzögerungen im Projektablauf mit erheblichen Kostensteigerungen verbunden sein können. Der Rahmenterminplan für das Projekt sieht Folgendes vor: ▪ Baubeginn PFA1: Zeppelinheim – Darmstadt-Nord: vsl. 2029 ▪ Gesamtinbetriebnahme: vsl. 2037 3 Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 25 Abs. 3 VwVfG Im Sinne der gesetzlichen Vorgaben zur frühen Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 25 VwVfG) sowie unter Bezugnahme auf das „Handbuch für gute Bürgerbeteiligung“ des Bundesministeriums für Verkehr hat die Vorhabenträgerin DB InfraGO AG eine Projektwebsite eingerichtet (www.frankfurt-mannheim.de). Diese dient der transparenten Information und bietet Kontaktmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger. Seit dem Jahr 2016 werden die Planungen der NBS Frankfurt – Mannheim durch ein informelles Beteiligungsverfahren begleitet. Dem Gremium gehören rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus der Region an, insbesondere aus Politik und Verwaltung sowie aus Fahrgast- und Umweltverbänden und Bürgerinitiativen. Die Mitglieder bilden die unterschiedlichen Perspektiven der betroffenen Region ab und bringen ihre fachliche sowie lokale und regionale Expertise in den Prozess ein. Im Rahmen des Forums können Hinweise, Anregungen und Vorschläge in die Beratungen eingebracht und – soweit umsetzbar – in die Planungen einbezogen werden. 3.1 Forderungen aus der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung Im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Vorhaben „NBS Frankfurt – Mannheim“ hat die Region über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehende Forderungen gestellt. Die Vorhabenträgerin hat die haushaltsmäßige Bewertung der Mehrkosten aus den Kernforderungen unter Berücksichtigung von Risikozuschlägen, Planungskosten sowie der Nominalisierung in Höhe von 2.058,5 Mio. Euro ermittelt. Aufgrund der Kleinteiligkeit der regionalen Forderungen wurden diese in Kernforderungen (KF) zusammengefasst, die unter anderem folgende Forderungen beinhalten: KF 1: Schallschutz Neubaustrecke • Mehrkosten: ca. 1.707,8 Mio. Euro KF 2: Schallschutz Bestandsstrecken • Mehrkosten: ca. 330,7 Mio. Euro bzw. ca. 141,6 Mio. Euro für alternative Forderungen mit niedrigeren Schallschutzwänden KF 3: Umwelt • Mehrkosten: keine Bewertung KF 4: Sonstige Forderungen Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 7 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 8 • Mehrkosten: ca. 20 Mio. Euro Eine detailliertere Beschreibung der Forderungen können der Einzelvorstellung NBS Frankfurt – Mannheim sowie der Anlage 4 - Zusammenfassung der Kernforderungen der Region entnommen werden. Im Ergebnis der Prüfung durch das Eisenbahn-Bundesamt ist festzuhalten, dass die Kernforderungen aus Sicht des Bundes innerhalb des gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmens nicht darstellbar sind. 4 Fazit und Empfehlung Nach Einschätzung des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) werden mit der vorliegenden Vorzugsvariante – vorbehaltlich der noch ausstehenden Ergebnisse des Planfeststellungsverfahrens – die Projektziele und die einschlägigen gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Zudem gelangt das EBA zu der Einschätzung, dass die von der Vorhabenträgerin DB InfraGO AG vorgelegte Vorzugsvariante den zuwendungsrechtlich maßgeblichen Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit entspricht; weitergehende, über den gesetzlichen Rahmen hinausgehende Forderungen der Region werden jedoch ausgeschlossen. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Bund, die beschriebene Vorzugsvariante der DB InfraGO AG in diesem Rahmen als Grundlage für die weiteren Planungen zu bestätigen. 5 Anlagen ▪ Eisenbahn-Bundesamt: Prüfbericht mit Empfehlung zur Parlamentarischen Befassung vom 29.06.2026 ▪ DB InfraGO AG: Einzelvorstellung NBS Frankfurt – Mannheim vom 28.04.2026 mit Anlage 1-4 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 8 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 Einzelvorstellung Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim DB InfraGO AG Region Mitte V.II–MI-M F ot o: D eu ts ch e B ah n A G /G eo rg W ag ne r Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 9 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 2 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 1.1 Parlamentarische Befassung 3 1.2 Allgemeine Projektinformationen – Anlass und Ziel der Maßnahme 3 1.3 Allgemeine Projektinformationen – Beschreibung des Bestands 5 1.4 Benennung der Planfeststellungsabschnitte (Ausbaubedarf) 6 2 Vorzugsvariante 7 2.1 Allgemeines 7 2.2 Verkehrliche und betriebliche Aufgabenstellung 7 Verkehrslenkung 7 2.3 Vorplanungsergebnis Vorzugsvariante 8 Vorzugsvariante in Zahlen 8 Darstellung der einzelnen Planfeststellungsabschnitte 9 2.4 Ausschlusskriterien 12 2.4.1 Erfüllung und Einhaltung der verkehrlichen & betrieblichen Ziele 12 2.4.2 Nutzen-Kosten-Verhältnis 12 Bewertungskriterien 12 2.4.3.1 Bewertung der Wirtschaftlichkeit / Finanzierung 12 2.4.3.2 Umweltverträglichkeit und Landschaftsschutz sowie Denkmalpflege 14 2.4.3.3 Schutzgut kulturelles Erbe sowie Denkmalpflege 15 2.4.3.4 Konzept Lärm- und Erschütterungsschutz 16 2.4.3.5 Auswirkung des Schienenlärmschutzgesetzes auf zukünftige Verkehre 16 2.4.3.6 Rahmenterminplan für das Projekt 16 3 Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung nach Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) §25 Abs.3 (Auszug) 18 3.1 Überblick der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung 18 3.2 Überblick gesetzlicher Grundlagen 19 4 Kernforderungen aus der Region 20 5 Anlagen 24 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 10 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 3 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 1 Einleitung 1.1 Parlamentarische Befassung Der Deutsche Bundestag hat am 28.01.2016 mit einstimmigem Beschluss des Antrages 18/7365 der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (Menschen- und umweltgerechte Realisierung europäischer Schienennetze) beschlossen: ▪ in Fällen besonderer regionaler Betroffenheit durch die Realisierung von Schienengütertrassen der Verkehrskorridore des TEN-Verkehr-Kernnetzes, die durch EU-Mittel (CEF) bezuschussungsfähig sind, auch künftig die konstruktive Zusammenarbeit der Akteure vor Ort zu unterstützen und deren Vorschläge bei der Erarbeitung konkreter Lösungen besonders zu berücksichtigen ▪ aus den jeweils dort gewonnenen Empfehlungen im Einzelfall konkrete Beschlüsse an die Bundesregierung zu formulieren, um im Einzelfall im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel einen besonderen – über das gesetzliche Maß hinausgehenden – Schutz von Anwohnern und Umwelt erreichen zu können. Mit der Willensbildung des Deutschen Bundestages ist keine Anpassung von Verordnungen und Gesetzen gefordert. Er will im Einzelfall über die finanzielle Förderung bestimmter Maßnahmen entscheiden, die im Dialog der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 25 Abs. 3 VwVfG gefordert wurden, aber aus zuwendungsrechtlichen Gründen nicht in der Vorzugsvariante berücksichtigt werden können. Der Bundestagsbeschluss stellt jedoch kein Präjudiz bezüglich der nach § 18 Allgemeinem Eisenbahngesetz (AEG) erforderlichen Planfeststellungsverfahren dar. Entsprechend erfolgt die abschließende Abwägung zu allen Maßnahmen im planrechtlichen Verfahren durch die zuständige Planfeststellungsbehörde. Gegen den Beschluss steht weiterhin der Rechtsweg offen. Auf Basis der per 01.01.2018 in Kraft getretenen Bedarfsplanumsetzungsvereinbarung (BUV) erfolgt für Bedarfsplanvorhaben nach dem Abschluss der Leistungsphase 1 und 2 der HOAI (Grundlagenermittlung und Vorplanung) eine Befassung im Deutschen Bundestag (Parlamentarische Befassung). Die hier vorliegende Einzelvorstellung des Projekts „Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim“ bildet die Grundlage für den Bericht über das Ergebnis der Vorplanungen – einschließlich der Ergebnisse der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung – an den Deutschen Bundestag. 1.2 Allgemeine Projektinformationen – Anlass und Ziel der Maßnahme Der Eisenbahnkorridor Mittelrheinachse – Rhein/Main – Rhein/Neckar – Karlsruhe, der sich von Köln nach Frankfurt/Main und weiter über Mannheim bis nach Karlsruhe erstreckt, weist mit die höchsten Zugbelastungen und gleichzeitig auch die größten Engpässe im deutschen Eisenbahnnetz auf. Während im Mittelrheinbereich südlich von Köln aktuell rd. 450 Züge verkehren, sind es im Kernbereich zwischen Mainz / Frankfurt (Main) und Mannheim rd. 700 Züge, die überwiegend bis nach Graben-Neudorf weiterlaufen. Hierdurch sind die Kapazitätsgrenzen erreicht bzw. die vorhandenen Strecken bereits überlastet. Diese Engpässe führen dazu, dass die für die Schiene erreichbaren Nachfragepotenziale sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr bereits jetzt nicht bedient werden können. Für das Jahr 2030 wird erwartet, dass der Raum zwischen Frankfurt am Main und Mannheim so Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 11 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 4 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 stark überlastet ist, dass rund 30 Schienengüterverkehrszüge pro Tag nicht abgefahren werden können, sodass die damit verbundenen Verkehre auf die Straße abwandern. 1 Der Korridor Rhein/Main – Rhein/Neckar ist Bestandteil des transeuropäischen Eisenbahnkernnetzes (TEN). Der Streckenverlauf der TEN-Korridore gemäß EU Verordnung Nr. 1315/2013 und 1316/2013 vom 11.12.2013 ist aus nachfolgendem Kartenausschnitt zu ersehen. Die Riedbahn und Main-Neckar-Bahn liegen auf dem EU-Korridor Rhine – Alpine mit hoher verkehrlicher Zielstellung. Der Korridor Rhine – Alpine verbindet die Nordseehäfen (NL/B) über die Rhein-Main-Region und die Schweiz mit Italien. Abbildung 1: TEN-Korridore; Quelle: DB InfraGO AG Der Bau einer Neubaustrecke (NBS) Frankfurt–Mannheim wurde erstmals im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2003 erwähnt. Aktuell ist das Projekt seit 2016 Inhalt des BVWP 2030 und Bestandteil des Projektbündels 6. Maßnahmenbeschreibung des Teilprojekts NBS Frankfurt–Mannheim im BVWP 2030 1: 2-gleisige Neubaustrecke Zeppelinheim–Mannheim-Waldhof, Vmax 300 km/h; ▪ 2-gleisige Verbindungsstrecke im Korridor Klein-Gerau / Weiterstadt / Griesheim ▪ Verknüpfungen in Zeppelinheim, MA-Waldhof, Weiterstadt / Griesheim, Darmstadt Dieses Projekt ist mit der Fortschreibung des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG) in das Projektbündel 6: ABS Dortmund/Köln – Frankfurt am Main, ABS/NBS Mainz – Frankfurt am Main, ABS/NBS Frankfurt am Main – Mannheim, ABS/NBS Mannheim – Karlsruhe, ABS/NBS Mannheim – Stuttgart – Ulm, ABS/NBS München – Augsburg – Ulm, ABS Köln/Hagen – Siegen – Hanau aufgenommen worden. Nach der Aufnahme des Deutschlandtaktes in den Bedarfsplan ist auch die Südanbindung Darmstadt Bestandteil des Projekts. Die Ziele der Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim sind: 1 Projektinformationssystem 2-004-V03- des Bundesministeriums für Digitale Infrastruktur und Verkehr -BMDV- zum BVWP 2030. Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 12 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 5 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 ▪ Verkürzung der Reisezeiten zwischen den Ballungsräumen Rhein/Main und Rhein/Neckar ▪ Entlastung der vorhandenen Strecken ▪ Lückenschluss des fehlenden Bindeglieds zwischen den Schnellfahrstrecken Köln– Rhein/Main und Mannheim–Stuttgart ▪ Verbesserung des Angebots im Personenfernverkehr ▪ Ausweitung des Nahverkehrsangebots auf den Bestandsstrecken in den Ballungsräumen Frankfurt, Darmstadt und Mannheim ▪ Verkürzung der Fahrzeiten von Darmstadt und der Bergstraße zum Flughafen Frankfurt ▪ Entmischung der Verkehre (Trennung schneller und langsamer Züge) ▪ Verbesserung der Pünktlichkeit und Betriebsqualität ▪ Weniger Schienenlärm durch Verlagerung des nächtlichen Schienengüterverkehrs von Bestandsstrecken auf die Neubaustrecke ▪ Verbesserte Anbindung im Fernverkehr nach Norden in das Ruhrgebiet und nach Berlin sowie nach Süden in Richtung Basel und München Abbildung 1: NBS Frankfurt–Mannheim als Teil des Korridors Mittelrhein: Zielnetz I; Quelle: Projektinformationssystem 2-004- V03- des Bundesministeriums für Digitale Infrastruktur und Verkehr -BMDV- zum BVWP 2030 1.3 Allgemeine Projektinformationen – Beschreibung des Bestands Im Korridor Rhein/Main–Rhein/Neckar verlaufen die zweigleisigen, elektrifizierten Strecken Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 13 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 6 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 ▪ Riedbahn (Frankfurt–Biblis–Mannheim, Streckennummer 4010) ▪ Main-Neckar-Bahn (Frankfurt–Darmstadt–Heidelberg/Mannheim, Streckennummer 3601) ▪ Linke Rheinstrecke (Mainz–Worms–Mannheim, Streckennummer 3522) ▪ Rhein-Main-Bahn (Mainz–Darmstadt, Streckennummer 3530) Das Eisenbahnnetz zwischen den Räumen Rhein/Main und Rhein/Neckar ist geprägt durch die überregionalen Hauptverkehrskorridore ▪ von Rhein/Ruhr, Hamburg, Sachsen und Berlin ▪ nach München, Österreich, Frankreich und Schweiz. 1.4 Benennung der Planfeststellungsabschnitte (Ausbaubedarf) Abbildung 3: Übersicht Streckenverlauf NBS nach Planfeststellungsabschnitten (PFA); Quelle: DB InfraGO AG Die Einteilung nach Planfeststellungsabschnitten ist erfolgt, um den unterschiedlichen Planungsfortschritten und den unterschiedlichen öffentlichen Verfahren Rechnung zu tragen. ▪ Planfeststellungsabschnitt 1: Zeppelinheim–Darmstadt-Nord ▪ Planfeststellungsabschnitt 2 und 3.1: Weiterstadt–Pfungstadt ▪ Planfeststellungsabschnitt 3.2: Pfungstadt ▪ Planfeststellungsabschnitt 4: Gernsheim–Einhausen ▪ Planfeststellungsabschnitt 5/6: Einhausen/Lorsch–Mannheim-Waldhof Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 14 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 7 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 2 Vorzugsvariante 2.1 Allgemeines Die Entwurfsgeschwindigkeit der Neubaustrecke beträgt 300 km/h. Die Neubaustrecke soll am Tag von Personenzügen und in der Nacht von Güterzügen befahren werden. Als Sicherungstechnik ist ETCS (Level 2 ohne Signale) vorgesehen. 2.2 Verkehrliche und betriebliche Aufgabenstellung Die bestehenden Bahnstrecken zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, insbesondere die Riedbahn und die Main-Neckar-Bahn, sind überlastet. Die Region zählt in Deutschland zu den Gebieten mit dem größten Verkehrsaufkommen. Laut Prognosen wird der Schienenverkehr auch weiterhin stark zunehmen. Eine hochwertige Infrastruktur ist daher die Voraussetzung für ein weiteres Wachstum des Verkehrsträgers Schiene. Der im Jahr 2019 vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) verabschiedete Deutschlandtakt soll mehr Verkehr auf die Schiene bringen. Dies führt im Korridor Rhein/Main–Rhein/Neckar zu einer deutlichen Steigerung von Zügen im Schienenpersonenfernverkehr, Schienenpersonennahverkehr und Schienengüterverkehr. Dafür bietet die geplante Neubaustrecke eine Steigerung der Kapazität, insbesondere auch dadurch, dass Verkehre mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten entmischt werden. D. h. zukünftig fahren tagsüber die schnellen Fernverkehrszüge auf der Neubaustrecke, während die langsameren Nahverkehrs- und Güterzüge tagsüber weiterhin auf den Bestandsstrecken fahren. Abbildung 4: Entwicklung der Zugzahlen nach Prognose 2030; Quelle DB InfraGO AG Verkehrslenkung Die Verkehrslenkung sieht vor, dass in der Nacht die Güterzüge von den Bestandsstrecken – insbesondere von der Riedbahn – auf die Neubaustrecke geleitet werden, so dass die Kommunen entlang der Bestandsstrecken von nächtlichem Güterzuglärm entlastet werden. Im Projektinformationssystem zum BVWP 2030 (PRINS) werden die Ziele dieser Maßnahme erläutert, u. a.: Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 15 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 8 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 ▪ Entlastung der Anwohner an den Bestandsstrecken vom Schienenlärm durch Bündelung des Schienengüterverkehrs auf autobahnparallelen Neubaustrecken. ▪ Nutzung tagsüber für den Schienenpersonenfernverkehr und nachts für den Schienengüterverkehr, um die Bestandsstrecken entlasten zu können. ▪ Zur Entlastung der Bestandsstrecken vom nächtlichen Güterverkehr ist eine Verbindungskurve an die Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim (…) herzustellen. Damit werden die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine Verkehrslenkung zur Lärmentlastung geschaffen, die nicht Gegenstand der Bundesverkehrswegeplanung ist. Verkehrslenkende Maßnahmen sind durch den Infrastrukturbetreiber zu planen und umzusetzen. Damit wird Schallschutz nachts für die Kommunen an der Bestandsstrecke erreicht. Abbildung 5: Projektgebiet ist deckungsgleich mit dem Wirkungsbereich der Verkehrslenkung; Quelle: DB InfraGO AG 2.3 Vorplanungsergebnis Vorzugsvariante Beim Trassenauswahlverfahren wurden insgesamt 32 Varianten nach umweltfachlichen, verkehrlichen, technischen und wirtschaftlichen Kriterien geprüft und unter Einbezug der Öffentlichkeit bewertet. In der Anlage 1 ist der Prozess des Trassenauswahlprozesses ausführlich beschrieben. Vorzugsvariante in Zahlen Aus den vorangegangenen Planungen ergibt sich für die Haupttrasse eine Streckenlänge von insgesamt 57,8 km. Davon werden 9 km in einem Trog (offene, vertiefte Gleislage unterhalb des Geländeniveaus) verlaufen und 19 km in Tunneln. Die Maximalgeschwindigkeit wird 300 km/h betragen. Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 16 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 9 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 Darstellung der einzelnen Planfeststellungsabschnitte PFA 1 Zeppelinheim–Darmstadt Nord Abbildung 6: Planfeststellungsabschnitt 1: Zeppelinheim–Darmstadt-Nord; Quelle: DB InfraGO AG Die Neubaustrecke (NBS) beginnt an der Südseite des Bahnhofs Neu-Isenburg-Zeppelinheim südlich von Frankfurt und verläuft bis zur Bundesautobahn A5 parallel zur Riedbahn. Von dort führt die Neubaustrecke östlich entlang der A5 weiter bis in Höhe von Weiterstadt. Im Bereich Weiterstadt gibt es einen zweigleisig elektrifizierten höhenfreien Abzweig (Nord- Ost) von der Neubaustrecke auf die Bestandsstrecke Rhein-Main-Bahn (sog. Nordanbindung Darmstadt) zum Darmstädter Hauptbahnhof. Die Entwurfsgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Der Streckenabzweig soll von Zügen des Personenfern- und Personennahverkehrs befahren werden. Der Abschnitt ist 18 km lang. PFA 2 und 3.1 Weiterstadt–Pfungstadt Abbildung 7: Planfeststellungsabschnitt 2 und 3.1: Weiterstadt–Pfungstadt; Quelle: DB InfraGO AG Von Weiterstadt verläuft die Haupttrasse der Neubaustrecke östlich entlang der A5 weiter bis zum Autobahnkreuz Darmstadt und anschließend entlang der A67 bis kurz vor Einhausen. Im Bereich Weiterstadt gibt es einen zweiten zweigleisig elektrifizierten höhenfreien Abzweig (West-Süd) von der bestehenden Rhein-Main-Bahn (Strecke Mainz–Darmstadt) zur Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 17 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 10 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 Neubaustrecke in Richtung Mannheim (sog. Weiterstädter Kurve). Diese Verbindung dient dazu, nachts Güterzüge aus Mainz auf die Neubaustrecke zu leiten. Damit kann die Anzahl der nächtlichen Güterzüge auf der Riedbahn stark reduziert und die Kommunen entlang der Riedbahn von nächtlichem Güterzuglärm entlastet werden. Die Entwurfsgeschwindigkeit beträgt 100 km/h. Diese Verbindungskurve ist das Kernelement der Verkehrslenkung. Zu diesem Planfeststellungsabschnitt gehört auch die Südanbindung Darmstadt. Sie verbindet den Darmstädter Hauptbahnhof in südlicher Richtung mit der Neubaustrecke. Auf der eingleisigen Südanbindung können Personenzüge von und nach Mannheim verkehren. Die Südanbindung Darmstadt fädelt höhengleich im Südkopf des Darmstädter Hauptbahnhofs aus, verläuft eingleisig weitgehend im Tunnel entlang der Eschollbrücker Straße, überquert die A5 und verläuft weiter höhengleich bis zur höhenfreien Einfädelung in die Neubaustrecke bei Eschollbrücken. Die Entwurfsgeschwindigkeit beträgt auch hier 160 km/h. PFA 3.2 Pfungstadt Abbildung 8: Planfeststellungsabschnitt 3.2: Pfungstadt; Quelle: DB InfraGO AG Zwischen Pfungstadt und Gernsheim verläuft die Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim auf rund 6,4 Kilometern entlang der Ostseite der A67. Ein Teil der Strecke verläuft geländegleich, während sie im Bereich der Tank- und Rastanlage Pfungstadt und der Anschlussstelle Pfungstadt in einem 1,3 km langen Trog geführt wird. Dieser Trog ist erforderlich, um die Auf- und Abfahrten der A67 und die Querung der Anschlussstelle Pfungstadt zu ermöglichen. Zusätzlich zur Neubaustrecke wird die Autobahn zwischen Weiterstadt und Lorsch von vier auf sechs Fahrstreifen erweitert, um die Kapazitätslücke zwischen dem Darmstädter Kreuz und Lorsch zu schließen. Im Planfeststellungsabschnitt 3.2 (Pfungstadt) erfolgt der Autobahnausbau symmetrisch, das heißt, die Autobahn wird beidseitig um jeweils einen Fahrstreifen pro Richtung verbreitert. Die Neubaustrecke verläuft im Regelabstand auf der Ostseite der erweiterten Autobahn. Beide Planungen werden inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmt, um Eingriffe in die Umwelt zu minimieren und den Flächenbedarf so gering wie möglich zu halten. Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 18 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 11 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 PFA 4 Gernsheim–Einhausen Abbildung 9: Planfeststellungsabschnitt 4: Gernsheim–Einhausen; Quelle: DB InfraGO AG Von Gernsheim bis zum südlichen Ende des Jägersburger Waldes verläuft die Neubaustrecke auf einer Länge von etwa zehn Kilometern geländegleich auf der Ostseite der A67. Um den Eingriff in den Jägerburger/Gernsheimer Wald zu minimieren und den ökologisch höherwertigen Waldabschnitt westlich der bestehenden Autobahn zu schonen, erfolgt der Ausbau der Autobahn von vier auf sechs Spuren in diesem Bereich ausschließlich auf der Ostseite (asymmetrischer Ausbau). Die Neubaustrecke wird so nah wie möglich an die ausgebaute Autobahn gelegt (sogenannte engste Bündelung). Jedoch ist der Ausbau der Autobahn nicht Gegenstand der Parlamentarischen Befassung. Am südlichen Ende des Jägersburger Waldes geht die Strecke in einen Trog über, der im PFA 5/6 in einen Tunnel mündet. PFA 5 und 6 Einhausen/Lorsch–Mannheim-Waldhof Abbildung 10: Planfeststellungsabschnitt 5/6: Einhausen/Lorsch–Mannheim-Waldhof; Quelle: DB InfraGO AG Bei Einhausen taucht die Strecke in einen Tunnel ab, der auf der Ostseite der Autobahn an Einhausen vorbeiführt, die Weschnitz unterquert und in Höhe der Landesstraße L3111 auf die andere Seite der A67 wechselt. Bei Lorsch befindet sich die Strecke bereits im Tunnel auf der Westseite der Autobahn. Sie verläuft durchgehend unterirdisch durch den Lorscher/ Lampertheimer Wald nordwestlich an Neuschloß vorbei bis Mannheim-Blumenau. Dort bindet sie an die Riedbahn an. Die Gesamtlänge des Tunnels beträgt etwa 15 Kilometer. Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 19 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 12 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 2.4 Ausschlusskriterien Erfüllung und Einhaltung der verkehrlichen & betrieblichen Ziele Konformität der verkehrlichen und betrieblichen Aufgabenstellung: Die Auflagen aus der betrieblichen Aufgabenstellung (Beseitigung eines infrastrukturellen Engpasses) werden erfüllt. Die Auflagen zur Erreichung der Verkehrslenkung werden erfüllt. Die Neubaustrecke wird im Nachtzeitraum durch den Schienengüterverkehr genutzt, d.h. Güterzüge werden zukünftig von den Bestandsstrecken – insbesondere der Riedbahn – auf die Neubaustrecke geroutet, so dass die Bestandsstrecken von nächtlichem Güterzuglärm entlastet werden. Erreichen der Fahrzeitvorgabe: Die zukünftigen Fahrzeiten ergeben sich aus dem Deutschlandtakt. Zwischen Frankfurt Hbf und Mannheim Hbf beträgt die Zielfahrzeit für den schnellen Personenfernverkehr 30 min, die mit der NBS erreicht wird. Erreichen der optimalen Betriebsqualität: Durch die Neubaustrecke verbessert sich die Betriebsqualität im Korridor auf ein optimales Niveau. Nutzen-Kosten-Verhältnis Zur Aufnahme eines Vorhabens in den Bundesverkehrswegeplan 2030 wurden zwei Netzzustände miteinander verglichen, einmal mit und einmal ohne das zu betrachtende Vorhaben. Dabei werden die Veränderungen der folgenden Nutzen ins Verhältnis zu den Bau- und Planungskosten für die neue Infrastruktur gesetzt. ▪ Positive (Neuverkehre sowie Verkehrsverlagerungen zum Schienenverkehr verbunden mit Verringerung der Abgasbelastungen und Unfallkosten) ▪ Positive oder negative (Veränderung der Betriebskosten infolge Neuverkehre sowie Führung bestehender Verkehre auf längeren oder kürzeren Wegen über die neue Infrastruktur) ▪ Negative (Instandhaltungskosten der neuen Infrastruktur) Voraussetzung für die Aufnahme in den BVWP / Bedarfsplan ist ein Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) > 1. Die NBS Frankfurt–Mannheim wurde zum BVWP 2030 als Teil des Projekts Korridor Mittelrhein: Zielnetz I mit einem Nutzen-Kosten-Verhältnis von 2,2 aufgenommen. In der Fortschreibung des Bedarfsplans ist die Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim Teil des Projektbündels 6: ABS Dortmund/Köln – Frankfurt am Main, ABS/NBS Mainz – Frankfurt am Main, ABS/NBS Frankfurt am Main – Mannheim, ABS/NBS Mannheim – Karlsruhe, ABS/NBS Mannheim – Stuttgart – Ulm, ABS/NBS München – Augsburg – Ulm, ABS Köln/Hagen – Siegen – Hanau. Sie wird in diesem Bündel auf Grundlage der Verkehrsprognose 2040 bewertet. Aufgrund des Planungsfortschritts wurden die Kosten neu ermittelt. Ebenso wurden die Fahrzeiten im Schienenpersonenfernverkehr neu kalkuliert. Damit verändert sich auch das Nutzen-Kosten-Verhältnis des neuen BVWP-Projekts "Projektbündel 6". Es beträgt nun 1,1 (Stand 2025). Bewertungskriterien 2.4.3.1 Bewertung der Wirtschaftlichkeit / Finanzierung Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 20 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 13 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 Innerhalb der Vorzugsvariante wurden die Anbindungen Weiterstadt und nördlich/südlich Darmstadt sowie südlich Lorsch in Alternativen näher untersucht. Danach stellt die Vorzugsvariante die wirtschaftlichste Lösung mit den geringsten Kosten dar. Dies wurde hinreichend hergeleitet und transparent im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung kommuniziert. Im Ergebnis der Vorplanung entstehen durch das Vorhaben NBS Frankfurt-Mannheim Bau- und Planungskosten in Höhe von 6.601,3 Mio. Euro. Die Kosten teilen sich auf in ▪ Baukosten (real, Preisstand 2022) in Höhe von 5.426,2 Mio. Euro und ▪ Planungskosten (real, Preisstand 2022) in Höhe von 1.175,1 Mio. Euro. Der Gesamtwertumfang des Projekts beträgt 8.050,6 Mio. Euro (nominal). Dies beinhaltet Risikozuschläge für Risiken mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit ≥ 50%. Die DB InfraGO AG hat zusätzlich eine Gesamtwertprognose (GWP) erstellt. Diese bezieht weitere – anhand von statistisch ermittelten Risikokennwerten quantifizierte – mögliche Risiken mit ein, z. B. steigende Baukosten, vom Kostenplan abweichende Vergabeergebnisse, neue Erkenntnisse aus vertiefter Planung oder neue Richtlinien und Gesetze. Die GWP für das Vorhaben beträgt 10.057,9 Mio. Euro. Die Differenz ergibt sich aus den zusätzlich einberechneten Risikozuschlägen sowie den Nominalisierungskosten. Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 21 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 14 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 Die GWP-Angabe bezieht sich auf eine kontinuierliche Umsetzung des Vorhabens. Sollten sich durch eine fehlende Bundesfinanzierung Unterbrechungen beim Vorhaben ergeben, werden sich die Kosten des Vorhabens erhöhen. Bei einer Unterbrechung des Vorhabens von 5 bzw. 10 Jahren können die Kosten allein durch Preissteigerungen um rund 15 % bzw. 30 % höher als bei einer ununterbrochenen Projektdurchführung liegen. Das BMV hat die NBS Frankfurt–Mannheim unter Berücksichtigung der Vorplanungsergebnisse bewertet. Im Ergebnis dieser Untersuchung ergibt sich unter Ansatz des im BVWP üblichen Risikozuschlags von zehn Prozent eine positive Wirtschaftlichkeit (Nutzen-Kosten- Verhältnis - NKV) von 1,1. 2.4.3.2 Umweltverträglichkeit und Landschaftsschutz sowie Denkmalpflege Die Berücksichtigung gesetzlicher Grundlagen ist originärer Projektbestandteil. Das Vorhaben ist vor der Genehmigungserteilung auf seine Umweltverträglichkeit nach Maßgabe des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung UVPG zu untersuchen. Die Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ergibt sich aus Anlage 1 zum UVPG, Ziffer 14.7. Für diese Prüfung ist gemäß § 16 UVPG ein UVP-Bericht zu erstellen. Die Inhalte und Angaben des UVP-Berichts für die Umweltverträglichkeitsprüfung im Einzelnen sind in Anlage 4 zum UVPG festgelegt. Den rechtlichen Rahmen zum Umgang mit den Eingriffen in die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und das Landschaftsbild durch den geplanten Aus- bzw. Neubau der NBS Frankfurt– Mannheim bilden die §§ 13 ff. des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG). Nach § 15 Abs. 1 BNatSchG ist der Verursacher eines Eingriffs verpflichtet, vermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu unterlassen. Unvermeidbare Beeinträchtigungen sind gem. § 15 Abs. 2 BNatSchG, § 7 Abs. 1 Hessisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (HAGBNatSchG) durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege auszugleichen (Ausgleichsmaßnahmen) oder zu ersetzen (Ersatzmaßnahmen). Das Projekt NBS Frankfurt–Mannheim begann 2008 mit der Akquise von Flächen für Naturschutzzwecke, was aufgrund begrenzter verfügbarer Flächen im Raum Südhessen herausfordernd war. Durch intensive Gespräche mit verschiedenen Behörden und Organisationen wurden rund 500 Hektar großflächige Biotopkomplexe gesichert und langfristig für Naturschutzzwecke gebunden. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen wurde in den letzten Jahren mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2023 als „Hervorragendes Beispiel“ im Rahmen der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen. Im Untersuchungsraum sind folgende Schutzgebiete ausgewiesen und berücksichtigt (Abbildung 11): FFH-Gebiete, Naturschutzgebiete, Vogelschutzgebiete Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 22 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 15 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 Abbildung 11: Schutzgebiete an der NBS (grün eingezeichnet); Quelle: Darstellung auf der Grundlage von Daten des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat“ 2.4.3.3 Schutzgut kulturelles Erbe sowie Denkmalpflege Innerhalb des Untersuchungsraums sind mehrere archäologische Denkmale verzeichnet. Dabei handelt es sich vor allem um Spuren der sehr frühen Besiedlung der Region. Die vorhandenen Begräbnisstätten und Siedlungsspuren umfassen die Zeiträume von der Steinzeit bis zum Mittelalter. Neben Spuren aus der mittleren Steinzeit und der Bronzezeit finden sich auch Relikte Zeppelinheim Mannheim-Waldhof Darmstadt Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 23 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 16 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 aus der Zeit römischer Besiedlung. In unmittelbarer Nähe zur Trasse (< 50 m Abstand) sind keine Bodendenkmale verzeichnet. Die Neubaustrecke kann zu einer Beeinträchtigung von Bodendenkmalen bzw. archäologischen Fundstellen führen. Aufgrund der frühen sehr dichten Besiedlung der Region kann das Auffinden oder Tangieren von noch unbekannten Fundstätten in einigen Abschnitten nicht ausgeschlossen werden. Durch die Bündelung mit den vorhandenen Verkehrswegen Schiene und Straße greift die NBS- Trasse lediglich geringfügig in Freiräume ein und vermeidet somit weitestgehend neue Beeinträchtigungen. 2.4.3.4 Konzept Lärm- und Erschütterungsschutz Nach § 41 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und der zugehörigen 16. Bundes- Immissionsschutzverordnung sind die Schallauswirkungen und notwendige Schutzmaßnahmen für Betroffene zu ermitteln. Die Untersuchungen im Rahmen der Vorplanung (Leistungsphase 1 und 2) zeigen, dass eine großflächige Minderung der Geräuscheinwirkungen des Schienenverkehrs mit weitgehender Einhaltung der Immissionsgrenzwerte durch aktive Schallschutzmaßnahmen (Außen- und Mittelwände, Besonders überwachtes Gleis, Schienenstegdämpfer, Absorber) grundsätzlich möglich ist. Ergänzend zu den aktiven Maßnahmen können entsprechende passive Maßnahmen in Teilbereichen (Schallschutzfenster mit Lüfter, Fassadendämmung, Dachdämmung) umgesetzt werden. In der nachfolgenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung ist der geplante Lärmschutz weiter zu detaillieren. Hierbei ist die Abwägung zwischen aktiven und passiven Schallschutzmaßnahmen unter rechtlich vorgeschriebenen Aspekten vorzunehmen. Das Ergebnis wird in die Unterlagen zur Planfeststellung übernommen. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens ist zu prüfen, ob in den Planungen des Planungsträgers die gesetzlichen Bestimmungen u. a. im Hinblick auf Umweltauswirkungen im erforderlichen Umfang berücksichtigt worden sind. 2.4.3.5 Auswirkung des Schienenlärmschutzgesetzes auf zukünftige Verkehre Mit Inkrafttreten der EU-Verordnung 1304/2014 ist am 15. Dezember 2024 ein EU-weites Betriebsverbot für laute Güterwagen eingetreten und hat bestehende nationale Regelungen außer Kraft gesetzt. Zuvor hatte das deutsche Schienenlärmschutzgesetz (SchlärmschG) den Einsatz lauter Güterwagen bereits ab dem 13.12.2020 auf dem deutschen Streckennetz untersagt. Das neue Schienenlärmschutzgesetz (SchlärmschG 2024) schreibt die zuvor geltenden ordnungsrechtlichen Bestimmungen fort. Eine entsprechende Reduzierung von Güterwagenlärm wird durch den Einsatz von Verbundstoff-Sohlen erreicht, die im Vergleich zu Wagen mit Grauguss-Sohle in der Vorbeifahrt um rund 10 dB(A) leiser sind. Dies entspricht einer gefühlten Halbierung des Lärms. Für den vorläufigen Planungshorizont 2030 wird davon ausgegangen, dass alle Wagen mit leisen Sohlen ausgestattet sind. 2.4.3.6 Rahmenterminplan für das Projekt Unter der Voraussetzung einer durchgängigen Finanzierung ergeben sich folgende geplante Meilensteine: Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 24 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 17 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 BUV-Meilenstein 02; Einreichung PFU bei EBA (erster Planfeststellungsabschnitt): 2024 BUV-Meilenstein 03; Baubeginn erfolgt (erster Planfeststellungsabschnitt): 2029 BUV-Meilenstein 04; Gesamtinbetriebnahme erfolgt: 2037 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 25 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 18 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 3 Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung nach Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) §25 Abs.3 (Auszug) Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Öffentlichkeitsbeteiligung und Vereinheitlichung von Planfeststellungsverfahren (PlVereinhG) vom 31. Mai 2013 wurde die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung im § 25 VwVfG verankert. Parallel wurde vom BMV das Handbuch für gute Bürgerbeteiligung veröffentlicht. 3.1 Überblick der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung Seit Wiederaufnahme der Planungen im Jahr 2016 werden die Planungen der Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim durch ein informelles Beteiligungsverfahren begleitet. Teile dieser frühen Öffentlichkeitsbeteiligung sind das Beteiligungsforum Frankfurt–Mannheim mit institutionalisierten Vertreter:innen aus der Region und ein kontinuierliches Informations- und Dialogangebot für die betroffenen Bürger:innen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Das Beteiligungsforum Frankfurt–Mannheim wurde 2016 von den Verkehrsministerien von Hessen und Baden-Württemberg und der DB ins Leben gerufen. Mitglieder sind etwa 100 regionale Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Fahrgast- und Umweltverbänden sowie Bürgerinitiativen. Die Mitglieder repräsentieren die unterschiedlichen Sichtweisen der betroffenen Region und bringen ihre lokale und regionale Expertise ein. Hinweise, Anregungen und Vorschläge können aufgenommen und soweit möglich in die Planungen einbezogen werden. Die Sitzungen werden extern moderiert. Ziel war es zunächst, in einem transparenten Planungsprozess unter Berücksichtigung aller Interessen und anhand für alle Beteiligten nachvollziehbarer Kriterien die am besten geeignete, finanzierungs- und genehmigungsfähige Streckenführung der Neubaustrecke zu ermitteln. Zwischen 2016 und 2020 haben sich die Mitglieder des Beteiligungsforums insgesamt 26-mal im großen Kreis oder in kleineren Arbeitsgruppen getroffen. Aufgabe war es, die alternativen Streckenführungen (Varianten) der Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim zu ermitteln und zu diskutieren. Dafür wurden mehr als 30 mögliche Streckenführungen, darunter auch Vorschläge aus der Region, auf ihre verkehrliche Umsetzbarkeit sowie nach umweltfachlichen, technischen und wirtschaftlichen Kriterien detailliert geprüft und bewertet. Auf der 11. Sitzung des Beteiligungsforums im November 2020 hat die Bahn die Vorzugsvariante bekanntgegeben, die sich nach Abwägung aller Vor- und Nachteile als die beste Lösung für die neue Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Mannheim erwiesen hatte. Um auch die breite Öffentlichkeit aktuell und transparent über die Entwicklungen des Projekts zu informieren, wurden und werden neben vielen Hintergrundinformationen auch alle Präsentationen und Protokolle der Sitzungen des Beteiligungsforums auf der Projektwebseite www.frankfurt-mannheim.de veröffentlicht. Die Informations- und Beteiligungsmaßnahmen im Überblick ▪ Sitzungen des Beteiligungsforums (inkl. Arbeitsgruppen) – bisher 38 Sitzungen ▪ Projektwebseite www.frankfurt-mannheim.de ▪ Virtueller Infomarkt – bisher zum PFA 1: https://www.frankfurt-mannheim.de/virtuel- ler-infomarkt.html#virtuellerInfomarkt mit Lageplänen, Querschnitten, Schallschutzgutachten, Baulogistikkonzept, Visualisierungen und Hintergrundinformationen ▪ Visualisierungen – Bild und Film Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 26 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 19 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 ▪ Faktenblätter ▪ Karten ▪ Informationsveranstaltungen – vor Ort und digital ▪ Tour mit dem Infomobil durch die Region – zuletzt 2022: 10 Stationen mit insgesamt rund 1.000 Besucher:innen ▪ Pressearbeit ▪ Direkte Kommunikation 3.2 Überblick gesetzlicher Grundlagen Nachdem das Beteiligungsforum die Ermittlung der Vorzugsvariante intensiv begleitet hatte, ging es im Weiteren darum, die Vorzugsvariante auszugestalten und im Hinblick auf die Anforderungen der Region weiter zu optimieren. Bei der Betrachtung der Forderungen der Region im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung ist zwischen solchen, die auf gesetzlichen Grundlagen beruhen, und solchen, die darüber hinausgehen zu unterscheiden. Die gesetzlichen Grundlagen sind nachfolgend stichpunktartig erwähnt: Bundesfinanzierung ▪ Gesetzliche Grundlage: BSWAG in Verbindung mit §§ 7, 23, 44 BHO ▪ Finanzierungsregime: Bedarfsplanumsetzungsvereinbarung (BUV) Gesetzlicher Schutzanspruch für Schienenverkehrslärm ▪ § 41 BImSchG ▪ 16. BImSchV ▪ EBA-Umweltleitfaden, Teil VI, Schutz vor Schallimmissionen aus Schienenverkehr Gesetzlicher Schutzanspruch zur Erschütterungswirkung ▪ Keine gesetzlichen Rahmenbedingungen ▪ DIN 4150 „Erschütterungen im Bauwesen“, Teil 2 „Einwirkung auf Menschen in Gebäuden“ Gesetzliche Grundlagen zum Barrierefreien Ausbau ▪ § 8 Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz - BGG), Herstellung von Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr ▪ § 8 Personenbeförderungsgesetz (PBefG), Abs. 3 Gesetzliche Grundlagen zu EBKrG-Maßnahmen ▪ Gesetz über Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen (Eisenbahnkreuzungsgesetz - EBKrG) Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 27 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 20 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 4 Kernforderungen aus der Region Im Anschluss an die Ermittlung der Vorzugsvariante hat die Region für die parlamentarische Befassung ihre Forderungen, die über das gesetzliche Maß hinausgehen, erarbeitet. Diese Forderungen sollen dem Deutschen Bundestag vorgelegt werden und wurden von der DB und vom Eisenbahn-Bundesamt hinsichtlich ihrer technischen, rechtlichen und finanziellen Umsetzbarkeit sowie hinsichtlich der Auswirkung auf die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme beurteilt. Aufgrund der Kleinteiligkeit der regionalen Forderungen wurden diese in Kernforderungen (KF) zusammengefasst, die u. a. folgende Forderungen beinhalten: KF 1: Schallschutz Neubaustrecke ▪ Neubau und Verlängerung von Schallschutzwänden ▪ Verlängerung von geplanten Tunneln ▪ Einhausung von Trog-Bereichen KF 2: Schallschutz Bestandsstrecken ▪ Lärmschutz an der Rhein-Main-Bahn ▪ Lärmschutz an der Riedbahn ▪ Lärmschutz an der Main-Neckar-Bahn KF 3: Umwelt ▪ Minimierung von Eingriffen ▪ Aufnahme in Ausgleichsprogramme ▪ Wiederaufforstung betroffener Waldränder ▪ Tunnelverlängerungen zum Schutz von Waldflächen und um Zwickelflächen zu vermeiden KF 4: Sonstige Forderungen ▪ Barrierefreie Gestaltung eines Bahnhofs und Bau von Haltepunkten ▪ Erhalt von Radwegeverbindungen ▪ Städtebauliche Integration und Gestaltung der Schallschutzwände ▪ Kapazitätserweiterung Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 28 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 21 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 Die nachfolgende Tabelle stellt eine komprimierte Zusammenfassung der Übersichtstabelle aus der Anlage 4 dar, welche alle monetär bewerteten übergesetzlichen Forderungen enthält. Forderung eingebracht durch Kommune KF 1 Schallschutz Neubaustrecke – Kosten in Mio. Euro KF 2 Schallschutz Bestandsstrecken – Kosten in Mio. Euro (Kosten in Mio. Euro für alternative Forderung mit niedrigeren Schallschutzwänden) KF 4 Sonstige Forderungen – Kosten in Mio. Euro Kosten in Mio. Euro Neu-Isenburg- Zeppelinheim (KF-UNr 1.1) 13,7 13,7 Neu-Isenburg- Zeppelinheim (KF-UNr 1.2) 0,1 0,1 Mörfelden-Walldorf, Kreis Groß-Gerau (KF-UNr. 1.3) 6,3 6,3 Mörfelden-Walldorf, Kreis Groß-Gerau (KF-UNr. 1.5) 5,2 5,2 Erzhausen, Kreis Darmstadt-Dieburg (KF-UNr. 1.6) 6,5 6,5 Gräfenhausen, Weiterstadt, Kreis Darmstadt-Dieburg (KF-UNr. 1.8) 3,2 3,2 Wissenschaftsstadt Darmstadt (KF-UNr. 1.9) 64,9 64,9 Wissenschaftsstadt Darmstadt, Weiterstadt, Kreis Darmstadt-Dieburg (KF- UNr. 1.10) 73,4 73,4 Griesheim, Kreis Darmstadt-Dieburg (KF-UNr. 1.11) 3,5 3,5 Pfungstadt, Kreis Darmstadt-Dieburg (KF-UNr. 1.13) 45,0 45,0 Gernsheim, Kreis Bergstraße, Kreis Groß-Gerau, Metropolregion Rhein- Neckar (VRRN) (KF- UNr. 1.15) 25,0 25,0 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 29 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 22 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 Forderung eingebracht durch Kommune KF 1 Schallschutz Neubaustrecke – Kosten in Mio. Euro KF 2 Schallschutz Bestandsstrecken – Kosten in Mio. Euro (Kosten in Mio. Euro für alternative Forderung mit niedrigeren Schallschutzwänden) KF 4 Sonstige Forderungen – Kosten in Mio. Euro Kosten in Mio. Euro Alsbach-Hähnlein, Kreis Bergstraße, Kreis Darmstadt- Dieburg, Metropolregion Rhein- Neckar (VRRN) (KF- UNr. 1.16) 36,0 36,0 Bensheim, Kreis Bergstraße, Metropolregion Rhein- Neckar (VRRN) (KF- UNr. 1.17) 29,0 29,0 Bensheim, Kreis Bergstraße, Umweltverband Mensch vor Verkehr, Bürgerinitiative Lebenswertes Langwaden (KF-UNr. 1.18) 1.350,0 1.350,0 Mannheim, Metropolregion Rhein- Neckar (VRRN) (KF- UNr. 1.19) 46,0 46,0 Klein-Gerau, Kreis Groß-Gerau (KF- UNr. 2.1) 11,0 11,0 Weiterstadt- Braunshardt, Kreis Darmstadt-Dieburg (KF-UNr. 2.2) 12,4 12,4 Wissenschaftsstadt Darmstadt (KF-UNr. 2.5) 9,1 9,1 Wissenschaftsstadt Darmstadt (KF-UNr. 2.6) 2,0 2,0 Pfungstadt, Kreis Darmstadt-Dieburg (KF-UNr. 2.7) 24,0 (10,0) 24,0 (10,0) Kreis Bergstraße, Umweltverband Mensch vor Verkehr, Metropolregion Rhein-Neckar (VRRN) (KF-Unr. 2.8) 232,0 (56,9) 232,0 (56,9) Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 30 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 23 von 24 DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 Forderung eingebracht durch Kommune KF 1 Schallschutz Neubaustrecke – Kosten in Mio. Euro KF 2 Schallschutz Bestandsstrecken – Kosten in Mio. Euro (Kosten in Mio. Euro für alternative Forderung mit niedrigeren Schallschutzwänden) KF 4 Sonstige Forderungen – Kosten in Mio. Euro Kosten in Mio. Euro Metropolregion Rhein-Neckar (VRRN) (KF-Unr. 2.12) 3,2 3,2 Metropolregion Rhein-Neckar (VRRN) (KF-UNr. 2.13) 37,0 37,0 Neu-Isenburg- Zeppelinheim (KF-UNr. 4.3) 20,0 20,0 Summe Kosten (alternativ mit niedrigeren SSW) 1.707,8 330,7 (141,6) 20,0 2.058,5 (1.869,4) Die Kosten setzen sich zusammen aus den reinen Baukosten und 26 % Planungskosten und 35 % Risikozuschlag und einem Nominalisierungsfaktor. Die Nominalisierung berücksichtigt die Wirkung der Kosten zu den unterschiedlichen anfallenden Zeitpunkten. Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 31 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. DB InfraGO AG, V.II-MI-M, Stand: 04.2026 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 5 Anlagen Anlage 1: Bewertungsmatrix gesetzl. Vorzugsvariante und gesetzl. Schallschutz Anlage 2: Ergebnisse im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 3: Begründung der besonderen Betroffenheit und Kernforderungen der Region Anlage 4: Zusammenfassung der Kernforderungen der Region Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 32 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 Anlage 1 Bewertungsmatrix gesetzliche Vorzugsvariante und gesetzlicher Schallschutz DB InfraGO AG DB InfraGO AG Region Mitte I.II–MI-M Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 33 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 2 von 11 DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 2 Inhaltsverzeichnis 1 Bewertungsmatrix gesetzliche Vorzugsvariante 3 1.1 Ermittlung der Vorzugsvariante 3 1.2 Vorzugsvariante 7 2 Gesetzliche Schallschutzmaßnahmen 8 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 34 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 3 von 11 DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 3 1 Bewertungsmatrix gesetzliche Vorzugsvariante 1.1 Ermittlung der Vorzugsvariante Die Streckenführung der Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim wurde in drei Schritten ermittelt: 1. Güterzuganbindung der Strecke Mainz–Darmstadt an die Neubaustrecke (Jahr 2019) 2. Streckenführung im Raum Lorsch–Mannheim (Jahr 2019) 3. Gesamtstrecke (Jahr 2020) In einem ersten Schritt wurde die Anbindung der Bestandsstrecke Mainz–Darmstadt an die Neubaustrecke ermittelt. Die Anbindung ist erforderlich, um den nächtlichen Güterverkehr aus Westen auf die Neubaustrecke zu führen (Verkehrslenkung). Hierzu wurden im letzten Untersuchungsschritt noch vier Varianten untersucht und gegeneinander abgewogen. Im zweiten Schritt wurde die optimale Streckenführung für den südlichen Abschnitt der Neubaustrecke, zwischen Lorsch und Mannheim-Waldhof, gesucht. Hierbei wurden im letzten Untersuchungsschritt noch acht Varianten untersucht und gegeneinander abgewogen. Die Ergebnisse dieser beiden Untersuchungsschritte wurden dann als Segmente wie Puzzleteile in die zu betrachtenden Gesamtvarianten eingefügt. Daraus ergaben sich die Varianten, die im dritten Prüfschritt untersucht wurden. In allen drei Schritten zusammen wurden insgesamt 32 Trassenvarianten, darunter auch Vorschläge aus der Region, auf ihre Machbarkeit sowie nach umweltfachlichen, verkehrlichen, technischen und wirtschaftlichen Kriterien geprüft und bewertet. Prämisse war, dass die Trasse die verkehrlichen Ziele erfüllt, finanzierbar und genehmigungsfähig ist und die geringsten Auswirkungen auf Mensch und Natur hat. Abbildung 1: Darstellung Variantenentscheid – gezeigt auf mehrern Sitzungen des Beteiligungsforums; Quelle: DB InfraGO AG Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 35 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 4 von 11 DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 4 Gesamttrassenvergleich Im dritten Schritt, dem Gesamttrassenvergleich, wurden noch zehn Varianten untersucht. Variante I wurde nicht weiterverfolgt, da sie das verkehrliche Ziel einer Verbindung von Darmstadt nach Mannheim über die Neubaustrecke nicht erfüllt. Abbildung 2: Ermittlung der Vorzugsvariante - aus 11. Sitzung des Beteiligungsforums am 13. November 2020; Quelle: DB InfraGO AG Abbildung 3: Varianten Gesamttrassenvergleich - aus 11. Sitzung des Beteiligungsforums am 13. November 2020; Quelle: DB InfraGO AG Auch in diesem letzten Prüfschritt wurden alle Varianten nach umweltfachlichen, verkehrlichen, technischen und wirtschaftlichen Kriterien untersucht und die Ergebnisse gegenübergestellt. Ermittlung der Vorzugsvariante Vergleichende Gegenüberstellung der schutzgutbezogenen Rangfolgen; Plausibilitätsprüfung, Schutzgut-übergreifender Gesamtvergleich Zielsystem Umwelt Berücksichtigung der verkehrlichen, technischen und wirtschaftlichen Belange Abwägung Zielsystem Technik / Verkehr / Wirtschaftlichkeit EmpfehlungVorzugsvariante EmpfehlungVorzugsvariante Vorzugsvariante Prüfung der verbleibenden Varianten auf Übereinstimmung mit den Zielvorgaben der Raumordnung • Regionalplan Südhessen und Regionalplan Rhein / Neckar • Landesplanerische Stellungnahmen zum Raumordnungsverfahren (Riedquerung und Mannheim Direkt) Projektziele aus dem BSCHWAG/BVWP 2030 Varianten ohne ZielerfüllungAbschichtung Vorauswahl der Varianten 12 Alle Varianten, die die verkehrlichen Ziele erfüllen, werden im Gesamtvariantenvergleich betrachtet DB Net z AG | | 13.11.2020 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 36 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 5 von 11 DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 5 Für die Umwelt haben die Gutachter die Schutzgüter Mensch, Tiere/Pflanzen/biologische Vielfalt, Wasser, Fläche, Klima, Boden und Landschaft mit ihren Leit- und Unterkriterien quantitativ und qualitativ bewertet. Für die Bereiche Verkehr, Technik und Wirtschaft wurden die Kriterien Kapazität, Fahrzeit, Verkehrslenkung, betriebliche Flexibilität, Nutzen/Kosten (NKV), erster verkehrlicher Nutzen (Teil-IBN), Gesamtinbetriebnahme NBS, Bauausführung (Risiken), Erschwernisse Verkehr und Beeinträchtigung der Anwohner:innen bewertet. Abbildung 4: Bewertungsmatrix - aus 11. Sitzung des Beteiligungsforums am 13. November 2020; Quelle: DB InfraGO AG Die Untersuchung der zehn verbliebenen Varianten ergab, dass die Variante IV.a aus umweltfachlicher Sicht und die Varianten II, II.a, II.b und III aus verkehrlicher, technischer und wirtschaftlicher Sicht vorzuziehen sind. Bewertungsergebnisse im Detail für Umwelt/Mensch, Verkehr und Wirtschaft mit mehr als 40 Bewertungskriterien (quantitative und qualitative Bewertung) DB Net z AG | | 13.11.20209 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 37 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 6 von 11 DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 6 Abbildung 5: Bewertungsergebnisse der letzten fünf Varianten - aus 11. Sitzung des Beteiligungsforums am 13. November 2020; Quelle: DB InfraGO AG Die Variante IV.a schied dann aufgrund der höheren Kosten, der längeren Fahrzeit und der innerstädtischen Baustellen in Darmstadt aus. Die endgültige Variantenentscheidung wurde schließlich auf der Grundlage der Umweltbelange, der Lärmbetroffenheit und der Zerschneidungswirkung der vier verbliebenen Varianten getroffen. Diese lagen verkehrlich und wirtschaftlich sehr nahe beieinander. Zur Optimierung des Schutzgutes Mensch wurden die Varianten II.a und III verworfen. Zur Vermeidung einer Beeinträchtigung des Westwaldes fiel die Wahl letztlich auf Variante II.b als Vorzugsvariante. Abbildung 6: Abwägungsschritte - aus 11. Sitzung des Beteiligungsforums am 13. November 2020; Quelle: DB InfraGO AG 2024 wurde im Rahmen der Vorplanung des südlichsten Planfeststellungsabschnitts (PFA 5/6) die Vorzugsvariante in diesem Abschnitt optimiert. Zwischen Lorsch und Mannheim wurden Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 38 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 7 von 11 DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 7 fünf kleinräumige unterirdische Varianten untersucht. Das Ergebnis hat zur neuen Vorzugsvariante geführt. Abbildung 7: Vorzugsvariante PFA 5/6 - aus 18. Sitzung des Beteiligungsforums am 4. März 2024; Quelle: DB InfraGO AG 1.2 Vorzugsvariante Die Vorzugsvariante der Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim verläuft ab Neu-Isenburg- Zeppelinheim parallel zur Autobahn A5 und ab Darmstadt entlang der A67 bis kurz vor Einhausen. Dort mündet die Strecke in einen Tunnel, der auf der Ostseite der Autobahn an Einhausen vorbeiführt, die Weschnitz unterquert und in Höhe der L3111 auf die andere Seite der A67 wechselt. Die Strecke verläuft anschließend durchgehend unterirdisch durch den Lorscher/ Lampertheimer Wald nordwestlich an Lampertheim-Neuschloß vorbei bis nach Mannheim- Blumenau. Dort bindet sie an die Riedbahn an. Darmstadt wird mit einer Nord- und einer Südanbindung an das Personenverkehrsnetz angebunden. Der Güterverkehr aus Mainz erreicht die neue Trasse über die sogenannte Weiterstädter Kurve. Abbildung 8: Streckenverlauf Vorzugsvariante Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim mit Planfeststellungsabschnitten; Quelle: DB InfraGO AG Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 39 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 8 von 11 DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 8 2 Gesetzliche Schallschutzmaßnahmen In den nachfolgenden Tabellen sind die Schallschutzmaßnahmen inkl. der Darstellung der Kosten (reale Baukosten) dargestellt, die im Rahmen der gesetzlichen Planung ermittelt wurden. Tabelle 2: Übersicht Schallschutzmaßnahmen PFA 1 Maßnahme Strecke Nr., Ort Lage von km bis km Länge in m Baukosten Schallschutzwand 1,5m Höhe 3657, Mörfelden Zeltplatz Rechts 11,470 11,870 400 Summe reale Baukosten 17,5 Mio. EUR Summe reale Baukosten +Nebenkosten +Planungsk. + Nominalisierung 28,9Mio. EUR 3657, Camping Steinrodsee Rechts 14,700 15,600 900 Schallschutzwand 2,0m Höhe 3657, Walldorf Mitte Rechts 9,100 9,400 300 3657, Gräfenhausen Ost Links 16,250 16,900 650 Schallschutzwand 2,5m Höhe 3657, Erzhausen Links 14,100 14,900 800 Schallschutzwand 3,0m Höhe 3657, Zeppelinheim Links 4,995 5,525 530 3657, Walldorf Süd Rechts 9,400 10,000 600 3657, Walldorf Nord Rechts 7,950 9,100 1150 Schallschutzwand 4,0m Höhe 3657, Zeppelinheim Links 5,175 5,375 200 3657, Gräfenhausen West Rechts 16,900 18,550 1650 3657, Gräfenhausen West Rechts 16,050 16,700 650 Schallschutzwand 4,5m Höhe 3657, Gräfenhausen West Rechts 16,700 16,900 200 Schallschutzwand 6,0m Höhe 3657, Zeppelinheim Links 4,925 5,175 250 Besonders überwachtes Gleis 3657, Zeppelinheim 5,075 5,775 1400 3657, Walldorf 7,200 10,000 5600 3657, Mörfelden Zeltplatz 11,370 11,970 1200 3657, Erzhausen 14,000 14,900 1800 3657, Camping Steinrodsee 14,900 16,000 2200 3657, Gräfenhausen 16,000 18,550 5100 3657, Siedlung Ostende 18,550 19,100 1100 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 40 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 9 von 11 DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 9 PFA 2 Maßnahme Strecke Nr., Ort Lage von km bis km Länge in m Baukosten Schallschutzwand 3,0m Höhe 3657, Waldkolonie Links 22.410 23.250 840 Summe reale Baukosten 24,32 Mio. EUR Summe reale Baukosten +Nebenkosten +Planungsk. + Nominalisierung 42,13 Mio. EUR 3657, Griesheim Rechts 25.900 26.100 200 Schallschutzwand 4,0m Höhe 3657, Tann Links 24.225 24.750 538 3657, Tann Rechts 24.225 25.000 775 3657, Griesheim Rechts 25.700 25.900 200 Schallschutzwand 5,0m Höhe 3657, Griesheim Rechts 25.200 25.700 500 Schallschutzwand 6,0m Höhe 3530, Weiterstadt Rechts 26.200 26.610 410 3530 und 3546, Weiterstadt Rechts 26.607 26.623 16 3530, Weiterstadt Rechts 26.655 27.339 694 3530 und 3546, Weiterstadt Rechts, Links 26.980 27.339 359 3530, Weiterstadt Rechts 27.356 27.800 459 3530 und 3546, Weiterstadt Rechts, Links 27.356 27.421 65 3530, Weiterstadt Rechts 27.830 28.070 240 3530 Braunshardt Links 26.000 27.340 1340 3546 Braunshardt Links 0,556 0,950 394 Besonders überwachtes Gleis 3530 und 3546, Braunshardt, Weiterstadt entsprechend SSD zzgl. 45m vor Weiche 0,419 0,464 6014 3657, Waldkolonie 22.410 23.250 1680 3657, Tann 23.250 25.000 1750 3657, Griesheim 23.250 25.000 1750 3657, Griesheim 25.200 26.200 2000 Schienenstegdämpfer, Schallabsorber 3530, Braunshardt, Weiterstadt 26.000 26.590 1180 3530, Braunshardt, Weiterstadt 26.930 27.327 397 3530, Braunshardt, Weiterstadt 27.369 27.620 250 3530, Braunshardt, Weiterstadt 26.800 27.220 420 3530, Braunshardt, Weiterstadt 27.370 27.620 250 3546, Braunshardt, Weiterstadt 0,130 0,620 490 3546, Braunshardt, Weiterstadt 0,788 1,960 1172 3546, Braunshardt, Weiterstadt 0,000 0,420 420 3546, Braunshardt, Weiterstadt 0,570 1,960 1390 3657, Waldkolonie 22.410 23.250 1680 3657, Tann 23.250 25.200 1950 3657, Griesheim 23.250 25.200 1950 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 41 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 10 von 11 DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 10 PFA 3.1 Maßnahme Strecke Nr., Ort Lage Von km bis km Länge in m Baukosten Schallschutzwand 2,5 m Höhe 3547, Darmstadt Rechts 0.020 0.220 200 Summe reale Baukosten 0,63 Mio. EUR Summe reale Baukosten +Nebenkosten +Planungsk. + Nominalisierung 1,09 Mio. EUR Besonders überwachtes Gleis 3547, Heimstättensiedlung 2.200 2.500 300 Absorber 3547, Darmstadt 0.230 0.267 37 3547, Heimstättensiedlung 2.350 2.450 100 PFA 3.2 Maßnahme Strecke Nr., Ort Lage von km bis km Länge in m Baukosten Schallschutzwand 3,0m Höhe 3657, Hahn rechts 33,800 34,400 600 Summe reale Baukosten 29,2 Mio. EUR Summe reale Baukosten +Nebenkosten +Planungsk. + Nominalisierung 50,4 Mio. EUR Schallschutzwand 3,5m Höhe 3657, Pfungstadt links 30,800 31,800 1000 Schallschutzwand 4,0m Höhe 3657, Hahn rechts 33,600 33,800 200 Schallschutzwand 4,5m Höhe 3657, Pfungstadt links 29,400 30,800 1400 3657, Hahn rechts 31,800 32,400 600 3657, Eschollbrücken rechts 29,400 31,800 2400 Schallschutzwand 5,0m Höhe 3657, Hahn rechts 33,400 33,600 200 Schallschutzwand 6,0m Höhe 3657, Hahn rechts 32,400 33,400 1000 Besonders überwachtes Gleis 3657, Eschollbrücken 29,200 31,800 2600 3657, Hahn 31,800 34,700 2900 3657, Allmendfeld 35,950 37,500 1550 3657, Allmendfeld 34,700 35,950 1250 Schienenstegdämpfer, Schallabsorber 3657, Eschollbrücken 29,200 31,800 2600 3657, Hahn 31,800 34,400 2600 3657, Eich 30,720 31,800 1080 3657, Allmendfeld 33,800 38,500 4700 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 42 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 11 von 11 DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 11 PFA 4 Maßnahme Strecke Nr., Ort Lage von km bis km Länge in m Baukosten Schallschutzwand 6,0m Höhe 3657, Langwaden links 40,200 42,650 2450 Summe reale Baukosten 11,2 Mio. EUR Summe reale Baukosten +Nebenkosten +Planungsk. + Nominalisierung 19,4 Mio. EUR Besonders überwachtes Gleis 3657, Hähnlein 37,500 40,200 2700 3657, Langwaden 40,200 42,650 2450 3657, Fehlheim- Schwanheim 42,650 45,420 2770 Schienenstegdämpfer, Schallabsorber 3657, Hähnlein 38,500 39,700 1200 3657, Langwaden 39,700 42,650 2950 3657, Fehlheim- Schwanheim 42,650 45,420 2770 PFA 5+6 Maßnahme Strecke Nr., Ort Lage von km bis km Länge in m Baukosten Schallschutzwand 4m Höhe 3657, Blumenau rechts 59,68 60,48 800 Summe reale Baukosten 22,6 Mio. EUR Summe reale Baukosten +Nebenkosten +Planungsk. + Nominalisierung 38,2 Mio. EUR Schallschutzwand 5m Höhe 4010,Waldhof rechts 7,715 8,55 835 Schallschutzwand 6m Höhe 3657, Blumenau rechts 60,48 60,88 400 3657Schönau rechts 60,95 61,74 790 3657,Waldhof links 63,55 64,47 915 3657, Schönau rechts 61,70 63,065 1365 3657, Gartenstadt links 62,43 63,6 1170 4010, Waldhof rechts 9,03 9,52 515 Besonders überwachtes Gleis 3657, Blumenau 59,680 60,88 1208 3657, Schönau 60,95 61,74 790 3657, Schönau 61,7 63,065 1365 Schienenstegdämpfer, Schallabsorber Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 43 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. N e u b a u s tr e c k e R h e in /M a in – R h e in / N e c k a r 1 1 . S it z u n g d e s B e te il ig u n g s fo ru m s D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 A us zu g P rä se nt at io n 13 .1 1. 20 20 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 44 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. E rm it t l u n g d e r V o rz u g s v a ri a n te V e rg le i c h e n d e G e g e n ü b e rs te ll u n g d e r s c h u tz g u tb e z o g e n e n R a n g fo lg e n ; P la u s ib ili tä ts p rü fu n g , S c h u tz g u tü b e rg re if e n d e r G e s a m tv e rg le ic h Z ie ls y s te m U m w e lt B e rü c k s ic h ti g u n g d e r v e rk e h rl ic h e n , te c h n is c h e n u n d w ir ts c h a ft li c h e n B e la n g e A b w ä g u n g Z ie ls y s te m T e c h n ik / V e rk e h r / W ir ts c h a ft li c h k e it E m p fe h lu n g V o rz u g s v a ri a n te E m p fe h lu n g V o rz u g s v a ri a n te V o rz u g s v a ri a n te P rü fu n g d e r v e rb le ib e n d e n V a ri a n te n a u f Ü b e re in s ti m m u n g m it d e n Z ie lv o rg a b e n d e r R a u m o rd n u n g • R e g io n a lp la n S ü d h e s s e n u n d R e g io n a lp la n R h e in / N e c k a r • L a n d e s p la n e ri s c h e S te llu n g n a h m e n z u m R a u m o rd n u n g s v e rf a h re n ( R ie d q u e ru n g u n d M a n n h e im D ir e k t) P ro je k tz ie le a u s d e m B S C H W A G /B V W P 2 0 3 0 V a ri a n te n o h n e Z ie le rf ü ll u n g A b s c h i c h tu n g V o ra u s w a h l d e r V a ri a n te n 1 1A l l e V a ri a n te n , d ie d ie v e rk e h rl ic h e n Z ie le e rf ü ll e n , w e rd e n i m G e s a m tv a ri a n te n v e rg le ic h b e tr a c h te t D B N e tz A G | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 45 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. V a ri a n te I w ir d a u s g e s c h ie d e n , d a s ie n ic h t d a s v e rk e h rl ic h e Z ie l e in e r A n b in d u n g v o n D a rm s ta d t n a c h M a n n h e im ü b e r d ie N B S e rf ü llt D i r e tt is s im a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 I II I I .a II I IV I V .a V V .a V I V I. a A u fw ä rt s k o m p a ti b il it ä t D -T a k t A n b in d u n g G ro ß s tä d te i m R a u m F r a n k fu rt v o lls tä n d ig a n g e b u n d e n D a rm s ta d t K e in e Z ü g e D A - M A ü b e r N B S K e in e Z ü g e D A - M A ü b e r N B S a u s n ö rd l. M N B K e in e Z ü g e D A - M A ü b e r N B S a u s n ö rd l. M N B K e in e Z ü g e D A - M a ü b e r N B S a u s n ö rd l. M N B M a n n h e im k e in e Z ü g e a u s D A v o n N B S W e n i g e r Z ü g e a u s D A W e n i g e r Z ü g e a u s D A W e n i g e r Z ü g e a u s D A G e s a m tb e w e rt u n g F e h le n d e A n b in d u n g D A - M A ü b e r N B S f ü h r t z u r A b w e rt u n g + + + o + o + o + B e w e rt u n g V e rk e h r, T e c h n ik , W ir ts c h a ft li c h k e it 1 2 A u s z u g a u s B V W P / P R IN S A u s z u g a u s D -T a k t 3 . G u ta c h te re n tw u rf Z i e l d e r in d ie s e m K o rr id o r u n te rs u c h te n P ro je k te i s t d ie o V e rb e s s e r u n g d e r A n b in d u n g v o n D a rm s ta d t ( N o rd a n b in d u n g u n d g g f S ü d a n b in d u n g s o w e it E rf o rd e rn is i m w e it e re n P la n u n g s p ro z e s s e rb ra c h t w ir d ) … a n d e n S c h ie n e n p e rs o n e n fe rn v e rk e h r u n d a n d e n F lu g h a fe n F ra n k fu rt . D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 46 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. E s b l e ib t b e i z e h n V a ri a n te n i m G e s a m tv e rg le ic h I II II .a II .b II I IV IV .a V * V .a V I* V I. a D i r e tt is s im a m it z w e ig le is i g e r K u rv e W e it e rs ta d t fü r G ü te rv e rk e h r m it B ü n d e lu n g A 6 7 b is L o rs c h D i r e tt is s im a m it z w e ig le is i g e r K u rv e W e it e rs ta d t fü r G ü te rv e rk e h r, e in g le is ig e m P e rs o n e n - v e rk e h rs - tu n n e l D A - S ü d u n d B ü n d e lu n g A 6 7 b i s L o rs c h D i r e tt is s im a m it e in - g le is i g e r K u rv e W e it e rs ta d t fü r G ü te rv e rk e h r, e in g le is ig e m P e rs o n e n - u n d G ü te rv e rk e h rs - tu n n e l (E s c h o ll. S tr a ß e ) u n d B ü n d e lu n g A 6 7 b is L o rs c h V o rs c h la g B I P ro W a ld e rh a lt D i r e tt is s im a m it z w e ig le is i g e r K u rv e W e it e rs ta d t fü r G ü te rv e rk e h r, e in g le is ig e m P e rs o n e n - v e rk e h rs - tu n n e l D A - S ü d (E s c h o ll. S tr a ß e ) u n d B ü n d e lu n g A 6 7 b is L o rs c h D i r e tt is s im a m it z w e ig le is i g e m P e rs o n e n - u n d G ü te rv e rk e h rs tu n n e l D A -S ü d u n d B ü n d e lu n g A 6 7 b is L o rs c h D u rc h fa h ru n g D A m it G ü te rv e rk e h rs - k r e is e l im N o rd e n D A u n d B ü n d e - l u n g A 6 7 b is L o rs c h D u rc h fa h ru n g D A m it G ü te rv e rk e h rs - s p in n e i m N o rd k o p f d e s H b f D A u n d B ü n d e lu n g A 6 7 b is L o rs c h V o rs c h la g V C D D u rc h fa h ru n g D A m it G ü te rv e rk e h rs - k r e is e l im N o rd e n D A u n d B ü n d e - l u n g A 5 u n d n ö rd lic h e r R i e d q u e ru n g i n k l. o p t i o n a le m V o rs c h la g V C D u n d P ro B a h n D u rc h fa h ru n g D A m it G ü te rv e rk e h rs - s p in n e i m N o rd k o p f d e s H b f D A u n d B ü n d e lu n g A 5 u n d n ö rd lic h e r R i e d q u e ru n g D u rc h fa h ru n g D A m it G ü te rv e rk e h rs - k r e is e l im N o rd e n D A u n d B ü n d e - l u n g A 5 u n d s ü d lic h e r R i e d q u e ru n g i n k l. o p t i o n a le m V o rs c h la g V C D u n d P ro B a h n D u rc h fa h ru n g D A m it G ü te rv e rk e h rs - s p in n e i m N o rd k o p f d e s H b f D A u n d B ü n d e lu n g A 5 u n d s ü d lic h e r R i e d q u e ru n g 1 3 M A L o rs c h A 6 7 A 5 D A M A L o rs c h A 6 7 A 5 D A M A L o rs c h A 6 7 A 5D A M A L o rs c h A 6 7 A 5 D A M A L o rs c h A 6 7 A 5 D A M A L o rs c h A 6 7 A 5D A L o rs c h A 6 7 A 5D A L o rs c h A 5 D A M A L o rs c h A 6 7 A 5 D A D ie V a ri a n te n I - V .a b e in h a lt e n s ü d lic h L o rs c h d ie „ s c h n e lle T u n n e ld ia g o n a le “ * o p ti o n a l: z u s ä tz lic h e h ö h e n fr e ie V e rb in d u n g d e r M a in -N e c k a r- B a h n m it d e r N B S b e i D a rm s ta d t- E b e rs ta d t M A L o rs c h A 6 7 A 5 D A D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 M A L o rs c h A 6 7 A 5 D A Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 47 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 3 N ä c h s te S c h ri tt e 1 4 2 G e s a m tv a ri a n te n e n ts c h e id O s tl a g e v s . W e s tl a g e : V e rg le ic h N B S -S tr e c k e n fü h ru n g e n tl a n g d e r A u to b a h n e n A 5 / A 6 7 1 2 .2 V e rk e h rl ic h / B e tr ie b lic h / W ir ts c h a ft lic h e B e w e rt u n g s e rg e b n is s e 2 .3 G e s a m tb e w e rt u n g s e rg e b n is 2 .1 U m w e lt fa c h lic h e B e w e rt u n g s e rg e b n is s e D B N e t z A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 48 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 1 5 S c h a ll b e tr o ff e n h e it e n (n a c h ts 4 9 d B A , A n z a h l M e n s c h e n , o h n e L ä rm s c h u tz m a ß n a h m e n ) D i r e tt is s im a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 II I I .a I I .b II I IV I V .a V V .a V I V I. a A n b in d u n g B e s ta n d W e it e r s ta d t M N B 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V D ö h le r 1 -g le is ig 1 -g le is ig P V /G V E s c h o ll 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V E s c h o ll k e in e 2 -g le is ig P V /G V E s c h o ll. K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V G e s a m ts tr e c k e ( n u r N B S ) 6 7 .4 2 7 7 1 .8 4 5 6 7 .4 2 7 7 5 .6 1 7 7 7 .1 5 4 7 6 .9 9 4 1 2 5 .4 6 0 1 2 4 .1 5 6 1 1 4 .0 4 1 1 1 2 .7 3 6 D a rm s ta d t g e s a m t 3 .0 8 7 8 . 1 8 2 3 .0 8 7 9 .0 4 6 9 .7 4 2 9 .8 6 0 1 1 .3 5 9 1 0 .9 9 4 1 1 .3 5 9 1 0 .9 9 4 D a rm s ta d t N o rd 1 .8 3 1 4 .7 6 5 1 .8 3 1 4 .8 3 8 4 .8 1 5 5 .0 1 9 5 .6 3 4 5 .2 7 1 5 .6 3 4 5 .2 7 1 D a rm s ta d t S ü d 1 .2 5 6 3 .4 1 7 1 .2 5 6 4 .2 0 9 4 .9 2 7 4 .8 4 1 5 .7 2 5 5 .7 2 3 5 .7 2 5 5 .7 2 3 d a v o n H e im s tä tt e 1 9 5 2 . 3 5 0 1 9 5 3 .0 5 8 3 .8 3 7 3 .8 1 6 2 . 6 7 3 2 . 6 7 3 2 . 6 7 3 2 . 6 7 3 d a v o n O s t 1 .0 6 1 1 .0 6 7 1 .0 6 1 1 .1 5 1 1 .0 9 0 1 .0 2 5 3 .0 5 1 3 .0 4 9 3 .0 5 1 3 .0 4 9 S ta d tg e b ie t D a rm s ta d t N o rd O s t H e im s tä tt e S ü d H b f D A W e it e rs ta d t g e s a m t 9 .3 3 7 9 .1 6 1 9 .3 3 7 9 .4 6 3 9 .4 6 3 9 .4 6 3 9 .4 6 3 9 .4 6 3 9 .4 6 3 9 .4 6 3 W e it e rs ta d t N o rd 4 .8 4 1 4 .8 4 1 4 .8 4 1 4 .8 4 1 4 .8 4 1 4 .8 4 1 4 .8 4 1 4 .8 4 1 4 .8 4 1 4 .8 4 1 W e it e rs ta d t S ü d 4 .4 9 6 4 .3 2 0 4 .4 9 6 4 .6 2 2 4 .6 2 2 4 .6 2 2 4 .6 2 2 4 .6 2 2 4 .6 2 2 4 .6 2 2 S ta d tg e b ie t W e it e rs ta d t N o rd S ü d B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : s e h r g ü n s t i g , g ü n s ti g , n e u tr a l, u n g ü n s ti g , s e h r u n g ü n s ti g ▪ D i e A 6 7 V a ri a n te n s in d s c h a llt e c h n is c h g e s a m th a ft d e u tl ic h b e s s e r z u b e w e rt e n a ls d ie A 5 V a ri a n te n . S ie l ö s e n n u r c a 6 0 % d e r S c h a ll b e tr o ff e n h e it e n i m V e rg le ic h z u d e n A 5 V a ri a n te n a u s . ▪ I n n e rh a lb d e r A 6 7 V a ri a n te n s c h n e id e n d ie V a ri a n te n I I u n d I I. b a m b e s te n a b , d a i n D a rm s ta d t d ie g e ri n g s te n S c h a llb e tr o ff e n h e it e n a u s g e l ö s t w e rd e n . D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 49 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 1 6 D ir e t t is s im a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h f a h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h f a h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 II I I .a I I .b II I IV I V .a V V .a V I V I. a A n b i n d u n g B e s ta n d W e it e rs ta d t M N B 2 -g le i s ig 1 -g le i s ig P V D ö h le r 1 -g le i s ig 1 -g le i s ig P V /G V E s c h o ll 2 -g le i s ig 1 -g le i s ig P V E s c h o ll k e in e 2 -g le i s ig P V /G V E s c h o ll. K re i s e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re i s e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re i s e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V S c h u tz g u t M e n s c h e n , i n s b e s o n d e re d ie m e n s c h li c h e G e s u n d h e it L e it k ri te ri e n A n z a h l d e r b e tr o ff e n e n M e n s c h e n i m 4 9 d B (A ) K o rr i d o r (G re n z w e rt N a c h t, o h n e L ä rm v o rs o rg e - m a ß n a h m e n s e h r h o c h 6 7 .4 2 7 7 1 .8 4 5 6 7 .4 2 7 7 5 .6 1 7 7 7 .1 5 4 7 6 .9 9 4 1 2 5 .4 6 0 1 2 4 .1 5 6 1 1 4 .0 4 1 1 1 2 .7 3 6 G rü n fl ä c h e n ( s ie d lu n g s n a h ) (h a ) h o c h 0 ,6 0 ,6 0 ,6 0 ,6 0 ,9 0 ,9 2 , 7 2 , 7 2 , 6 2 , 6 W a ld m it E rh o lu n g s fu n k ti o n ( h a ) h o c h 5 5 ,4 5 4 ,8 5 4 ,9 5 5 ,7 5 0 ,1 4 8 ,4 3 1 ,7 3 0 ,0 2 7 ,6 2 5 ,9 a u s g e w ie s e n e r E rh o lu n g s w a ld ( h a ) h o c h 8 , 7 8 , 7 8 , 7 8 , 7 5 ,0 5 ,0 9 ,8 9 ,7 9 ,7 9 ,7 N a c h ra n g ig e K ri te ri e n F lä c h e n m it S ie d lu n g s - b e s c h rä n k u n g e n ( R e g io n a lp la n ) (h a ) m i t te l 1 3 ,7 1 3 ,7 1 3 ,7 1 3 ,7 1 3 ,5 1 3 ,5 1 3 ,5 1 3 ,5 1 3 ,5 1 3 ,5 W a ld fl ä c h e n ( h a ) m i t te l 6 7 ,2 6 6 ,5 6 6 ,6 6 7 ,2 5 9 ,7 5 9 ,2 5 1 ,0 5 0 ,4 4 7 ,4 4 6 ,9 V o rr a n g g e b ie t fü r d e n A b b a u o b e rf lä c h e n n a h e r L a g e rs tä tt e n ( h a ) g e ri n g 0 ,3 0 ,3 0 ,3 0 ,3 0 ,3 0 ,3 0 ,3 0 ,3 0 ,0 0 ,0 Z w is c h e n b e w e rt u n g ( o h n e S c h a l l) q u a n ti ta ti v 1 4 5 ,9 -- 1 4 4 ,6 -- 1 4 4 ,8 -- 1 4 6 ,2 -- 1 2 9 ,5 - 1 2 7 ,3 - 1 0 9 ,0 + 1 0 6 ,6 + + 1 0 0 ,8 + + 9 8 ,6 + + G e s a m t b e w e rt u n g S c h a ll q u a n ti ta ti v + + + + + + + + + + + + -- -- -- - G e s a m tb e w e rt u n g q u a n ti ta ti v u n d q u a li ta ti v + + + + + + + + -- - - o P la u s ib il it ä ts p rü fu n g (q u a li ta ti v ) (v e rb a la rg u m e n ta ti v , A u s z u g ) V o rz u g s w ü rd i g i s t V a ri a n te I V .a D ie V a ri a n te n V u n d V I l ö s e n d e u tl ic h m e h r S c h a llb e tr o ff e n h e it e n a u s a ls d ie V a ri a n te n I I b is I V B e i d e n L e it k ri te ri e n d e s S c h u tz g u te s M e n s c h fl ie ß e n d ie A u s w ir k u n g e n d u rc h S c h a ll m it d e r h ö c h s te n W e rt s tu fe a ls e n ts c h e id e n d e s B e w e rt u n g s k ri te ri u m i n d ie B e w e rt u n g e in . D a ra u s e rg ib t s ic h g e s a m th a ft f ü r II , I I .a , I I .b u n d I II e in e A u fu n d f ü r V , V .a , V I u n d V I. a e in e A b w e rt u n g . IV u n d I V .a k ö n n e n n ic h t w e it e r a u fg e w e rt e t w e rd e n . F a z it : V e rä n d e ru n g d e r q u a n ti ta ti v e n G e s a m tb e w e rt u n g B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s t i g , -- s e h r u n g ü n s ti g D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 50 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 1 7 D i r e tt is s im a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 II I I .a I I .b II I IV I V .a V V .a V I V I. a A n b in d u n g B e s ta n d W e it e rs ta d t M N B 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V D ö h le r 1 -g le is ig 1 -g le is ig P V /G V E s c h o ll 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V E s c h o ll k e in e 2 -g le is ig P V /G V E s c h o ll. K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V S c h u tz g u t T ie re , P fl a n z e n u n d d ie b io lo g is c h e V ie lf a lt L e it k ri te ri e n N a tu ra 2 0 0 0 ( h a ) F F H s e h r h o c h 9 ,2 9 ,2 9 ,2 9 ,2 9 ,1 9 ,1 0 ,3 0 ,3 0 ,4 0 ,4 V S s e h r h o c h 1 7 ,4 1 7 ,4 1 7 ,4 1 7 ,4 1 5 ,8 1 5 ,8 5 ,0 5 ,0 9 ,0 9 ,0 L R T s e h r h o c h 1 ,2 1 ,2 1 ,2 1 ,2 1 ,2 1 ,2 0 ,0 0 ,0 0 ,4 0 ,4 S c h u tz g e b ie te /- o b je k te ( h a ) N S G s e h r h o c h 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 2 , 7 2 , 7 2 , 7 2 , 7 L S G h o c h 1 ,2 1 ,2 1 ,2 1 ,2 1 ,3 1 ,4 1 ,1 1 ,2 1 ,8 1 ,9 g e s e tz l. g e s c h . B io to p e s e h r h o c h 4 4 ,8 4 4 ,3 4 4 ,3 4 5 ,3 3 8 ,8 3 8 ,3 2 4 ,6 2 4 ,0 1 9 ,1 1 8 ,6 B io to p v e r b u n d ( h a ) K e rn rä u m e B io to p v e r b u n d h o c h 2 7 ,6 2 7 ,6 2 7 ,6 2 7 ,6 3 0 ,0 2 6 ,0 8 , 7 8 , 7 1 2 ,9 1 2 ,9 W a ld ( h a ) K e rn fl ä c h e n W a ld n a tu rs c h u tz h o c h 1 ,1 1 ,1 1 ,1 1 ,1 1 ,1 1 ,1 1 ,0 1 ,0 1 ,0 1 ,0 W ä ld e r m it b e s o n d e re n F u n k ti o n e n h o c h 1 ,3 1 ,3 1 ,3 1 ,3 1 ,3 1 ,3 1 ,4 1 ,4 0 ,8 0 ,8 N a c h ra n g ig e K ri te ri e n B io to p v e rb u n d ( h a ) E n tw ic k lu n g s - /S u c h rä u m e B io to p v e rb u n d m i t te l 4 8 ,1 4 7 ,3 4 7 ,4 4 7 ,8 4 1 ,0 4 3 ,2 4 5 ,9 4 8 ,0 4 3 ,1 4 5 ,2 W a ld ( h a ) W a ld fl ä c h e T ra s s e n - r e g e lb re it e ( A T K IS ) m i t te l 6 7 ,2 6 6 ,5 6 6 ,6 6 7 ,2 5 9 ,7 5 9 ,2 5 1 ,0 5 0 ,4 4 7 ,4 4 6 ,9 G e s a m tb e w e r t u n g q u a n ti ta ti v 2 1 9 ,1 -- 2 1 7 ,1 -- 2 1 7 ,3 -- 2 1 9 ,3 -- 1 9 9 ,3 - 1 9 6 ,6 - 1 4 1 ,7 + + 1 4 2 ,7 + + 1 3 8 ,6 + + 1 3 9 ,8 + + G e s a m tb e w e rt u n g q u a n ti ta ti v u n d q u a lit a ti v -- -- -- -- - - + + + + + + + + D ie V a ri a n te n V b is V I. a d u rc h fa h re n w e n ig e r W a ld - u n d N a tu ra 2 0 0 0 -G e b ie te , g e s e tz l. g e s c h ü tz te B io to p e u n d B io to p v e rb u n d fl ä c h e n a ls d ie V a ri a n te n I I b is I V .a . I n s g e s a m t s in d d ie V a ri a n te n e n tl a n g d e r B A B A 5 b e s s e r e in z u s tu fe n . D ie V a ri a n t e n V u n d V . a s in d a u fg ru n d d e r g e ri n g e re n V S G B e tr o ff e n h e it e n g ü n s ti g e r a ls V I u n d V Ia . B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s ti g , -- s e h r u n g ü n s ti g P la u s ib i l it ä ts p rü fu n g (q u a li ta ti v ) (v e rb a la r g u m e n ta ti v , A u s z u g ) I n s g e s a m t s in d d ie V a ri a n te n V u n d V .a v o rz u g s w ü rd ig . F a z it : B e s tä ti g u n g d e r q u a n ti ta ti v e n G e s a m tb e w e rt u n g * F FH : R ic ht lin ie 9 2/ 4 3/ EW G ( Fa un a- F l or a- H a b it at -R ic ht lin ie ), z u r Er ha lt un g de r n at ür lic he n Le be ns rä um e s o w ie de r w ild le be nd e n T ie re u nd P fl an ze n V S G : R ic ht lin ie 2 00 9/ 14 7/ EG ( V og el sc hu tz ri ch tl in ie ) üb e r d ie E rh al tu ng d er w ild le be nd en V og e l ar te n L R T: F FH -L eb en sr au m ty p - be gr e n zt en V or ko m m en / vo m V er sc h w in de n be dr oh t D B N e tz A G | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 51 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 1 8 D i r e tt is s im a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 II I I .a I I .b II I IV I V .a V V .a V I V I. a A n b in d u n g B e s ta n d W e it e rs ta d t M N B 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V D ö h le r 1 -g le is ig 1 -g le is ig P V /G V E s c h o ll 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V E s c h o ll k e in e 2 -g le is ig P V /G V E s c h o ll. r e is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V S c h u tz g u t B o d e n L e it k ri te ri e n F e u c h te S o n d e rs ta n d o rt e ( h a ) h o c h 7 , 7 7 , 7 7 , 7 7 , 5 7 , 2 7 , 2 9 ,3 9 ,3 1 0 ,0 1 0 ,0 t r o c k e n e S o n d e rs ta n d o rt e ( h a ) h o c h 5 9 ,7 5 7 ,5 5 9 ,0 5 6 ,3 4 7 ,9 4 9 ,9 5 2 ,2 5 4 ,2 4 7 ,1 4 9 ,2 W a ld m i t B o d e n s c h u tz fu n k ti o n ( h a ) h o c h 1 1 ,2 1 1 ,2 1 1 ,2 1 1 ,5 5 ,7 5 ,7 2 , 7 2 , 7 4 ,2 4 ,2 N a c h r a n g ig e K ri te ri e n A lt la s te n ( h a ) g e ri n g 0 0 0 0 0 ,4 0 ,8 0 ,9 1 ,3 0 ,9 1 ,3 G e s a m tb e w e rt u n g q u a n ti ta ti v 7 8 ,6 -- 7 6 ,4 -- 7 7 ,9 -- 7 5 ,3 -- 6 1 ,2 + + 6 3 ,6 + + 6 5 ,1 + 6 7 ,5 + 6 2 ,2 + + 6 4 ,7 + + G e s a m tb e w e rt u n g q u a n ti t a ti v u n d q u a lit a ti v -- -- -- -- + + + + + + + + + + B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s ti g , -- s e h r u n g ü n s ti g D i e V a ri a n te n I V u n d I V .a w e is e n b e i d e n L e it k ri te ri e n d ie b e s te n E rg e b n is s e a u f. I n s g e s a m t s in d d ie V a ri a n t e n I V u n d I V .a v o rz u g s w ü rd ig . F a z it : B e s tä ti g u n g d e r q u a n ti ta ti v e n G e s a m tb e w e rt u n g P la u s ib il it ä ts p rü fu n g (q u a li ta ti v ) ( v e rb a la r g u m e n ta ti v , A u s z u g ) D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 52 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 1 9 D i r e tt is s im a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 II I I .a I I .b II I IV I V .a V V .a V I V I. a A n b in d u n g B e s ta n d W e it e rs ta d t M N B 2 -g le is i g 1 -g le is ig P V D ö h le r 1 -g le is i g 1 -g le is ig P V /G V E s c h o ll 2 -g le is i g 1 -g le is ig P V E s c h o ll k e in e 2 -g le is ig P V /G V E s c h o ll. K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V S c h u tz g u t F lä c h e F lä c h e N B S ( h a ) o h n e T u n n e l s e h r h o c h 1 1 5 ,5 1 1 3 ,4 1 1 5 ,6 1 0 8 ,7 1 0 0 ,4 1 0 7 ,8 1 0 4 ,6 1 1 1 ,9 1 1 0 ,2 1 1 7 ,6 Z e rs c h n e id u n g g e s a m t h o c h II – IV .a i n s g e s a m t b e s s e r R i e d q u e ru n g s v a ri a n te n i n s g e s a m t s c h le c h te r g e tr e n n t n a c h I I b is I V u n d V b is V I o + + + + - o -- - -- - Z w ic k e lu n d R e s tf lä c h e n ( h a ) m i t te l 2 8 ,0 2 7 ,0 2 8 ,0 2 7 ,0 2 2 ,0 2 2 ,0 2 4 2 4 ,0 4 4 ,0 4 5 ,0 G e s a m ts u m m e ( h a ) q u a n ti ta ti v 1 4 3 ,5 o 1 4 0 ,4 o 1 4 3 ,6 o 1 3 5 ,7 + 1 2 2 ,4 + + 1 2 9 ,8 + + 1 2 8 ,6 + + 1 3 5 ,9 + 1 5 4 ,2 - 1 6 2 ,6 -- G e s a m tb e w e rt u n g q u a n ti ta ti v u n d q u a lit a ti v - o - + + + + + - o -- -- B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s ti g , -- s e h r u n g ü n s ti g I n s g e s a m t s in d d ie V a ri a n te n I I I, I V u n d I V .a v o rz u g s w ü rd ig . D i e A u s w ir k u n g e n d e r V a ri a n te n d iv e rg ie re n k l e in rä u m ig b e i F lä c h e n - v e rl u s te n u n d Z e rs c h n e id u n g s - w ir k u n g e n . G rö ß e re I n s e lfl ä c h e n e n ts te h e n d u rc h V a ri a n te n d e r A n b in d u n g d e r S tr e c k e M a in z -D a rm s ta d t. D i e V a ri a n te n V b is V I. a e n tl a n g d e r B A B A 5 w e is e n e in e N e u z e rs c h n e id u n g i m s ü d h e s s is c h e n R ie d a u f. D i e V a ri a n te n I I b is I V .a v e rm e id e n d ie Z e rs c h n e id u n g w e it e s tg e h e n d . A u fu n d A b w e rt u n g a u fg ru n d u m w e lt f a c h lic h e r E in s c h ä tz u n g (u . a . Z e rs c h n e id u n g ) F a z it : V e rä n d e ru n g d e r q u a n ti ta ti v e n G e s a m tb e w e rt u n g P la u s ib i l it ä ts p rü fu n g (q u a li ta ti v ) (v e rb a la r g u m e n ta ti v , A u s z u g ) D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 53 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 2 0 D i r e tt i s s im a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 II I I .a I I .b II I IV I V .a V V .a V I V I. a A n b in d u n g B e s ta n d W e i t e rs ta d t M N B 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V D ö h le r 1 -g le is ig 1 -g le is ig P V / G V E s c h o ll 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V E s c h o ll k e in e 2 -g le is ig P V / G V E s c h o ll. K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V / G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V / G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V / G V S c h u tz g u t W a s s e r L e it k ri te ri e n S ti llg e w ä s s e r (h a ) s e h r h o c h 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,3 0 ,3 F lie ß g e w ä s s e rq u e ru n g e n ( S tk .) s e h r h o c h 2 7 2 7 2 8 2 8 2 6 2 7 3 4 3 6 5 8 6 0 T ri n k w a s s e rs c h u tz - g e b ie t Z o n e I I (h a ) Z o n e I I - h o c h 3 ,8 3 ,8 3 ,8 3 ,8 3 ,8 3 ,8 2 , 0 2 , 0 2 , 1 2 , 1 F lie ß g e w ä s s e r m it fe s tg e s te llt e m Ü b e r f lu tu n g s g e b ie t ( h a ) h o c h 3 ,0 3 ,0 3 ,0 3 ,0 2 , 7 2 , 7 0 ,9 0 ,9 0 ,9 0 ,9 V o rr a n g g e b ie t fü r v o rb e u g e n d e n H o c h w a s s e rs c h u tz ( h a ) h o c h 0 ,9 0 ,9 0 ,9 0 ,9 0 ,7 0 ,7 0 ,7 0 ,7 5 ,3 5 ,3 N a c h r a n g i g e K ri te ri e n V o rb e h a lt s g e b ie t fü r d e n G ru n d w a s s e rs c h u tz ( h a ) m i t te l 3 4 ,8 3 4 ,8 3 4 ,8 3 4 ,8 3 1 ,7 3 1 ,7 1 3 ,2 1 3 ,2 1 2 ,0 1 2 ,0 T ri n k w a s s e rs c h u tz - g e b ie t Z o n e II I (h a ) Z o n e I II - m i t t e l 7 3 ,3 7 3 ,3 7 3 ,3 7 3 ,3 7 0 ,8 7 0 ,8 4 7 ,5 4 7 ,5 4 8 ,3 4 8 ,3 G e s a m tb e w e rt u n g ( h a ) q u a n ti ta ti v 1 1 5 ,8 -- 1 1 5 ,8 -- 1 1 5 ,8 -- 1 1 5 ,8 -- 1 0 9 ,7 -- 1 0 9 ,7 -- 6 4 ,3 + + 6 4 ,3 + + 6 8 ,9 + + 6 8 ,9 + + G e s a m tb e w e rt u n g q u a n ti ta ti v u n d q u a l it a ti v -- -- -- -- -- -- + + + + + + B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s ti g , -- s e h r u n g ü n s ti gD i e V a ri a n te n V u n d V .a s in d i n a lle n K ri te ri e n s e h r g ü n s ti g u n d g ü n s ti g e in g e s tu ft . D i e V a ri a n te n V b is V I. a w e i s e n d ie m e is te n F l ie ß g e w ä s s e rq u e ru n g e n a u f, w o b e i d ie V a ri a n te n V I u n d V I. a d e u tl ic h a m s c h l e c h te s te n a b s c h n e id e n . A u s d ie s e m G ru n d w e rd e n d ie s e a b g e w e rt e t. I n s g e s a m t s in d d ie V a ri a n te n V u n d V .a v o rz u g s w ü rd ig . F a z it : V e rä n d e ru n g d e r q u a n ti ta ti v e n G e s a m tb e w e rt u n g P la u s ib il it ä ts p rü fu n g (q u a l i ta ti v ) (v e r b a la r g u m e n ta ti v , A u s z u g ) D B N e t z A G | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 54 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 2 1 D i r e tt is s i m a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 II I I .a I I .b II I IV I V .a V V .a V I V I. a A n b in d u n g B e s ta n d W e it e r s ta d t M N B 2 -g le is i g 1 -g le is i g P V D ö h le r 1 -g le is i g 1 -g le is i g P V /G V E s c h o ll 2 -g le is i g 1 -g le is i g P V E s c h o l l k e in e 2 -g le is i g P V /G V E s c h o ll. K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V S c h u tz g u t L u ft /K li m a L e it k ri te ri e n P o te n z ie ll h o c h a k ti v e s K a lt lu ft e n ts te h u n g s g e b i e t (h a ) h o c h 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 P o te n z ie ll h o c h a k ti v e s F r i s c h lu ft e n ts te h u n g s - g e b ie t (h a ) h o c h 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 P o te n z ie lle L u ft le it - b z w . L u ft s a m m e lb a h n ( h a ) h o c h 1 ,7 1 ,7 1 ,7 1 ,7 1 ,1 1 ,1 4 ,8 4 ,8 4 ,8 4 ,8 P o te n z ie ll h o c h a k ti v e V e n ti l a ti o n s b a h n /- f l ä c h e ( h a ) h o c h 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 N a c h r a n g ig e K ri te ri e n P o te n z ie ll a k ti v e V e n ti l a ti o n s fl ä c h e u n d K a lt lu ft e n ts te h u n g s g e b i e t (h a ) m i t te l 3 5 ,7 3 4 ,9 3 5 ,7 3 2 ,5 2 2 ,9 2 3 ,0 3 0 ,5 3 0 ,6 4 5 ,1 4 5 ,2 P o te n z ie ll a k ti v e s K a lt lu ft e n ts te h u n g s g e b i e t (h a ) m i t te l 1 ,4 1 ,4 1 ,4 1 ,4 1 ,4 1 ,4 6 ,3 6 ,3 6 ,3 6 ,3 P o te n z ie ll a k ti v e s F r i s c h lu ft e n ts te h u n g s - g e b ie t (h a ) m i t te l 7 1 ,6 7 2 ,5 7 2 ,5 7 3 ,8 6 6 ,6 6 5 ,1 5 0 ,8 4 9 ,3 5 5 ,5 5 4 ,0 P o te n z ie ll s ta rk ü b e rw ä rm te r S ta d tr a u m ( h a ) g e ri n g 0 ,8 0 ,8 0 ,8 0 ,8 0 ,8 0 ,8 0 ,8 0 ,8 0 ,8 0 ,8 P o te n z ie ll ü b e rw ä rm te r S ta d tr a u m ( h a ) g e ri n g 1 4 ,6 1 3 ,8 1 5 ,2 1 0 ,4 1 6 ,4 2 5 ,1 1 9 ,4 2 8 ,1 1 5 ,2 2 4 ,0 G e s a m ts u m m e ( h a ) q u a n ti ta ti v 1 2 5 ,8 1 2 5 ,1 1 2 7 ,3 1 2 0 ,5 1 0 9 ,1 1 1 6 ,5 1 1 2 ,6 1 1 9 ,9 1 2 7 ,7 1 3 5 ,1 G e s a m ts u m m e ( h a ) o h n e W e rt s tu fe g e ri n g 1 1 0 ,4 1 1 0 ,4 1 1 1 ,3 1 0 9 ,3 9 1 ,9 9 0 ,6 9 2 ,3 9 1 ,0 1 1 1 ,6 1 1 0 ,2 G e s a m tb e w e rt u n g Q u a n ti ta ti v u n d q u a lit a ti v -- -- -- -- + + + + + + + + -- -- B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s ti g , -- s e h r u n g ü n s ti g B e i d e n L e it k ri te ri e n e rg e b e n s ic h n u r b e i d e n B e tr o ff e n h e it e n v o n L u ft le it - u n d – s a m m e lb a h n e n U n t e rs c h ie d e . E in e D i f fe re n z ie ru n g e rg ib t s ic h ü b e r d i e n a c h ra n g ig e n K ri te ri e n m it tl e re r W e rt s tu fe . D e r E in fl u s s d e s m it e in e r g e ri n g e n W e rt s tu fe v e rs e h e n e n K ri te ri u m s “ ü b e rw ä rm te r S ta d tr a u m “ e rh ä lt i n d e r q u a n ti ta ti v e n B e w e rt u n g z u h o h e s G e w ic h t. D ie N u tz u n g v o rh a n d e n e n I n fr a s tr u k tu rf lä c h e n i s t M in im ie ru n g s z ie l. D e s h a lb A u fu n d A b w e rt u n g d u rc h V e rz ic h t a u f d ie W e rt s tu fe „ g e ri n g “ P la u s ib i l it ä ts p rü fu n g ( q u a li ta ti v ) (v e rb a la r g u m e n t a ti v , A u s z u g ) I n s g e s a m t s in d d ie V a ri a n te n I V .a u n d V .a v o rz u g s w ü rd ig . F a z it : A n p a s s u n g d e r q u a n ti ta ti v e n G e s a m tb e w e rt u n g d u rc h W e g fa l l d e r W e rt s tu fe g e ri n g D B N e tz A G 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 55 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 2 2 D i r e tt is s im a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 II I I .a I I .b II I IV I V .a V V .a V I V I. a A n b in d u n g B e s ta n d W e it e rs ta d t M N B 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V D ö h le r 1 -g le is ig 1 -g le is ig P V /G V E s c h o ll 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V E s c h o ll k e in e 2 -g le is ig P V /G V E s c h o ll. K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V S c h u tz g u t L a n d s c h a ft L e it k ri te ri e n L a n d s c h a ft s s c h u tz g e b ie te ( h a ) s e h r h o c h 4 0 ,5 4 0 ,0 4 0 ,0 4 1 ,0 3 4 ,5 3 3 ,9 2 0 ,2 1 9 ,7 1 4 ,8 1 4 ,2 N a tu r s c h u tz g e b ie te ( h a ) s e h r h o c h 0 ,0 0 ,0 0 0 ,0 0 ,0 0 ,0 2 ,7 2 ,7 2 ,7 2 ,7 B e re i c h e z u m S c h u tz u n d z u r E n tw ic k lu n g v o n N u L ( h a ) s e h r h o c h 1 3 ,3 1 3 ,3 1 3 ,3 1 3 ,3 9 ,1 9 ,1 3 ,5 3 ,5 4 ,4 4 ,4 a u s g e w ie s e n e r E rh o lu n g s w a ld ( h a ) s e h r h o c h 8 ,7 8 ,7 8 ,7 8 ,7 5 ,0 5 ,0 9 ,8 9 ,7 9 ,7 9 ,7 N a tu r p a rk ( h a ) s e h r h o c h 2 9 ,6 2 9 ,6 2 9 ,6 2 9 ,6 2 9 ,6 2 9 ,6 3 2 ,8 3 2 ,8 3 4 ,9 3 4 ,9 S c h u tz w a ld ( h a ) h o c h 2 6 ,3 2 5 ,2 2 5 ,2 2 5 ,9 1 8 ,7 1 8 ,6 1 1 ,8 1 1 ,8 1 1 ,1 1 0 ,9 F r e ir a u m ( L W , O f f e n la n d b io to p e , e tc .) ( h a ) h o c h 2 8 ,3 2 7 ,1 2 6 ,2 2 5 ,5 2 4 ,8 2 5 ,0 2 9 ,0 2 9 ,2 3 6 ,3 3 6 ,4 W a ld b e s ta n d ( h a ) h o c h 6 7 ,2 6 6 ,5 6 6 ,6 6 7 ,2 5 9 ,7 5 9 ,7 5 1 ,0 5 0 ,4 4 7 ,4 4 6 ,9 G r ü n fl ä c h e n ( s ie d lu n g s n a h ) (h a ) h o c h 0 ,6 0 ,6 0 ,6 0 ,6 0 ,9 0 ,9 2 ,7 2 ,7 2 ,6 2 ,6 W a ld m it E rh o lu n g s fu n k ti o n ( h a ) h o c h 5 1 ,6 5 1 ,0 5 4 ,9 5 1 ,7 4 9 ,8 4 8 ,1 3 1 ,6 3 0 ,0 2 7 ,5 2 5 ,8 B a n n w a ld ( h a ) h o c h 9 ,8 9 ,8 9 ,8 9 ,8 9 ,8 9 ,8 1 6 ,1 1 6 ,1 1 7 ,4 1 7 ,4 N a c h ra n g ig e K ri te ri e n S i e d lu n g s fl ä c h e ( h a ) m i t te l 7 ,7 7 ,6 8 ,3 4 ,4 6 ,5 1 0 ,7 1 0 ,4 1 4 ,6 1 0 ,2 1 4 ,5 V e r k e h r s fl ä c h e n ( h a ) g e ri n g 1 3 ,9 1 4 ,6 1 4 ,8 1 2 ,9 1 4 ,9 2 1 ,1 1 8 ,4 2 4 ,6 1 6 ,3 2 2 ,5 G e s a m tb e w e rt u n g q u a n ti ta ti v 2 9 7 ,5 -- 2 9 4 ,0 -- 2 9 8 ,0 -- 2 9 0 ,6 -- 2 6 3 ,3 o 2 7 1 ,5 o 2 4 0 ,0 + + 2 4 7 ,8 + 2 3 5 ,3 + + 2 4 2 ,9 + + G e s a m tb e w e rt u n g q u a n ti ta ti v (o h n e N a c h r. K ri e r i e n 2 7 5 ,9 -- 2 7 1 ,8 -- 2 7 4 ,9 -- 2 7 3 ,3 -- 2 4 1 ,9 o 2 3 9 ,7 o 2 1 1 ,2 + + 2 0 8 ,6 + + 2 0 8 ,8 + + 2 0 5 ,9 + + G e s a m tb e w e rt u n g q u a n t i ta ti v u n d q u a lit a ti v -- -- -- -- o o + + + + + + + + B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s ti g , -- s e h r u n g ü n s ti g V o rt e ile b e im S c h u tz g u t L a n d s c h a ft l ie g e n b e i d e n V a ri a n te n a n d e r A 5 , d a w e n ig e r h o c h w e rt ig e L a n d s c h a ft s b ild e le m e n te b e tr o ff e n w e rd e n . D ie q u a n ti ta ti v e A u s w e rt u n g w ir d b e s tä ti g t d u rc h d ie B e w e rt u n g d e r s c h u tz w ü rd ig e n L a n d s c h a ft e n d e s B u n d e s a m te s f ü r N a t u rs c h u tz ( s . A b b .: g rü n s c h u tz w ü rd ig , g e lb u n d g e lb /g rü n s c h ra ff ie rt g e ri n g e B e d e u tu n g , ro t V e rd ic h tu n g s rä u m e ) P la u s ib il it ä ts p rü fu n g ( q u a li ta ti v ) (v e rb a la r g u m e n ta ti v , A u s z u g ) I n s g e s a m t is t d ie V a ri a n te V I. v o rz u g s w ü rd ig F a z it : A n p a s s u n g d e r q u a n ti ta ti v e n G e s a m tb e w e rt u n g D i e V a ri a n te V .a w u rd e a u fg e w e rt e t, d a d ie n a c h ra n g ig e n K ri te ri e n z u h o h e s G e w ic h t in d e r G e s a m tb e w e rt u n g e in n e h m e n . B e i d e n a n d e re n V a ri a n te n i s t d ie s e r E in fl u s s u n e rh e b lic h . D B N e tz A G | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 56 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. U m w e lt 2 3 D i r e tt is s i m a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 II I I .a I I .b II I IV I V .a V V .a V I V I. a A n b in d u n g B e s ta n d W e it e r s ta d t M N B 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V D ö h le r 1 -g le is ig 1 -g le is ig P V /G V E s c h o l l 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V E s c h o l l k e in e 2 -g le is ig P V /G V E s c h o l l. K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V Z u s a m m e n f a s s u n g u m w e lt fa c h li c h e B e w e rt u n g M e n s c h + + + + + + + + -- - - o A n z a h l b e tr o ff e n e M e n s c h e n 6 7 .4 2 7 7 1 .8 4 5 6 7 .4 2 7 7 5 .6 1 7 7 7 .1 5 4 7 6 .9 9 4 1 2 5 .4 6 0 1 2 4 .1 5 6 1 1 4 .0 4 1 1 1 2 .7 3 6 T ie re , P fl a n z e n , b io lo g is c h e V ie lf a lt -- -- -- -- - - + + + + + + + + d a v o n N a tu ra 2 0 0 0 ( F F H /V S G ) → G e n e h m ig u n g s fä h ig k e it A lt e rn a ti v e n p rü fu n g e rf o rd e rl ic h Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja B o d e n -- -- -- -- + + + + + + + + + + F lä c h e - o - + + + + + - o -- -- d a v o n Z e rs c h n e id u n g s w ir k u n g II b i s I V .a u n d V b is V I. a g e tr e n n t b e w e rt e t II – IV .a i n s g e s a m t b e s s e r R i e d q u e ru n g s v a ri a n te n i n s g e s a m t s c h le c h te r o + + + + - o -- - -- - W a s s e r -- -- -- -- -- -- + + + + + + L u ft u n d K lim a -- -- -- -- + + + + + + + + -- -- L a n d s c h a ft -- -- -- -- o o + + + + + + + + Z w is c h e n b e w e rt u n g q u a n ti ta ti v , q u a lit a ti v - - - - + + + + o o G e m e in s a m e r A u s -, N e u b a u B A B A 6 7 u n d N B S → N u r e in E in g ri ff i n d ie U m w e lt ja ja ja ja ja ja n e in n e in n e in n e in S c h u tz g ü te r m it h ö h e re r E n ts c h e i d u n g s - e rh e b lic h k e it S c h u tz g ü te r m it g e ri n g e re r E n ts c h e id u n g s - e rh e b lic h k e it U m w e lt fa c h lic h s in d d ie V a ri a n te n IV . a u n d V .a a m g ü n s ti g s te n g l e ic h w e rt ig , a lle V a ri a n te n l ö s e n N a tu ra 2 0 0 0 -B e e in tr ä c h ti g u n g e n a u s B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s ti g , -- s e h r u n g ü n s ti g D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 57 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. ▪ D ie B e w e rt u n g d e r S c h u tz g ü te r „ M e n s c h , in s b e s o n d e re d ie m e n s c h li c h e G e s u n d h e it “ u n d „ T ie re , P fl a n z e n u n d d ie b io lo g is c h e V ie lf a lt “ m it h ö c h s te r E n ts c h e id u n g s e rh e b li c h k e it i s t g e g e n lä u fi g . → I I b is I V .a b e i S c h a ll/ M e n s c h b e s s e r → V b is V I . a b e i T ie re , P fl a n z e n b e s s e r D ie V a ri a n te n V b is V I . a w e is e n g g ü d e n V a ri a n te n I I b is I V .a g e ri n g e re N a tu ra 2 0 0 0 B e tr o ff e n h e it e n a u s . A b e r: E s g ib t k e in e z u m u tb a re A lt e rn a ti v e o h n e N a tu ra 2 0 0 0 B e tr o ff e n h e it e n → A l t e rn a ti v e n p rü fu n g n o tw e n d ig ▪ D ie V a ri a n te n I I b is I V .a w e is e n k e in e N e u z e rs c h n e id u n g i m s ü d - h e s s is c h e n R ie d z w is c h e n B e rg s tr a s s e u n d L o rs c h a u f. I V .a v e rm in d e rt E i n g ri ff e i n d e n n ö rd lic h e n S ta d tw a ld v o n D A . ▪ B i s a u f d a s S c h u tz g u t W a s s e r (G ru n d w a s s e r) h a t d ie V a ri a n te I V .a m it tl e re b is s e h r g ü n s ti g e B e w e rt u n g s s tu fe n e rr e i c h t. ▪ A u s b a u B A B 6 7 e b e n f a lls z u b e rü c k s ic h ti g e n : − b e i I I b i s I V .a e n t s te h e n S y n e rg ie e f f e k te m it B A B 6 7 A u s b a u ( z . B . g e m e i n s a m e B a u s tr a s s e n u n d B a u s te ll e n e in ri c h tu n g ) − S tö ru n g e n u n d E in g ri ff e i n N a tu r u n d L a n d s c h a ft i m G e s a m t r a u m D a rm s ta d t, h e s s is c h e s R ie d u n d B e r g s tr a s s e w e rd e n k o m p ri m ie rt /r e d u z ie rt − e n g s tm ö g li c h e B ü n d e lu n g i m J ä g e rs b u rg e r/ G e rn s h e im e r W a ld z w is c h e n B A B 6 7 u n d N B S ▪ B e i V a ri a n te V -V I. a (B a u d e r N B S e n tl a n g d e r B A B 5 ): − w ir d d e r A u s b a u d e r B A B 6 7 d e n n o c h u m g e s e tz t u n d d a m it i n d e n N a tu rr a u m G e rn s h e im e r/ J ä g e rs b u rg e r W a ld t r o tz d e m e in g e g ri ff e n (W a ld v e rl u s t n u r d u rc h B A B 6 7 -A u s b a u 1 7 – 2 0 h a ( b e i R e g e lb r e it e ) 2 4 B e w e r t u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s ti g , -- s e h r u n g ü n s ti g D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 D ie S c h u tz g ü te r „ M e n s c h “ u n d „ T ie re u n d P fl a n z e n “ s in d g e g e n e in a n d e r a b z u w ä g e n . E in e A lt e rn a ti v e n p rü fu n g i s t n o tw e n d ig . D ie A u s w a h l d e r V o rz u g s t r a s s e e rf o lg t a u fg ru n d d e s g e m e in s a m e n A u to b a h n a u s b a u s B A B 6 7 V a ri a n te I V .a is t u m w e lt fa c h lic h d ie V o rz u g s v a ri a n te Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 58 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 2 5 D B N e tz A G 1 3 .1 1 .2 0 2 0 D e r W a ld w ir d i n m e h re re n F u n k ti o n e n b e w e rt e t, d ie s ic h t lw . ü b e rl a g e rn D e r e ff e k ti v e W a ld v e rb ra u c h e rm it te lt s ic h a u s d e r T ra s s e n re g e lb re it e u n d d e n Z w ic k e lf lä c h e n 2 2 ,0 h a f u n k ti o n a le r W a ld v e rb ra u c h W a ld fl ä c h e n „ d ü rf e n n ic h t a d d ie rt w e rd e n “ S c h u tz - w a ld W a l d m it E rh o lu n g s fu n k ti o n B a n n - w a ld W a ld fl ä c h e (T ra s s e n re g e lb re it e + Z w ic k e l f lä c h e ) [h a ] I I b is I II I V / I V .a V b is V I. a T ra s s e n - re g e l b re it e c a . 6 7 ,0 c a . 5 9 ,5 c a . 4 9 ,0 Z w ic k e lf lä c h e n c a . 2 7 ,5 c a . 2 2 ,0 c a . 2 4 ,0 – 4 5 , 0 W a ld fl ä c h e c a . 9 4 ,5 c a . 8 1 ,5 c a . 7 3 ,0 – 9 4 , 0 e f f e k ti v e r W a l d v e rb ra u c h Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 59 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 3 N ä c h s te S c h ri tt e 2 6 2 G e s a m tv a ri a n te n e n ts c h e id O s tl a g e v s . W e s tl a g e : V e rg le ic h N B S -S tr e c k e n fü h ru n g e n tl a n g d e r A u to b a h n e n A 5 / A 6 7 1 2 .2 V e rk e h rl ic h / B e tr ie b lic h / W ir ts c h a ft lic h e B e w e rt u n g s e rg e b n is s e 2 .3 G e s a m tb e w e rt u n g s e rg e b n is 2 .1 U m w e lt fa c h lic h e B e w e rt u n g s e rg e b n is s e D B N e t z A G | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 60 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. B e w e rt u n g s e rg e b n is s e K a te g o ri e V e rk e h r/ T e c h n ik /W ir ts c h a ft lic h k e it 1 /2 D ir e tt i s s im a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 II I I .a I I .b II I IV I V .a V V .a V I V I. a A n b in d u n g B e s ta n d W e it e rs ta d t M N B 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V D ö h le r 1 -g le is ig 1 -g le is ig P V /G V E s c h o ll 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V /G V E s c h o ll k e in e 2 -g le is ig P V /G V E s c h o ll. K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K a p a z it ä t g l e ic h w e rt ig , a lle V a ri a n te n s te lle n g e n ü g e n d K a p a z it ä t z u r V e rf ü g u n g F a h rz e it Z i e l a u s D -T a k t 3 . E n tw u rf F H b f – M A H b f ( I C E 3 /4 ): 2 9 / 3 2 M in F H b f – N B S – D A – M A ( I C E 3 ): 3 9 M in F H b f – M N B – D A – M A ( I C E 3 ): 4 1 M in G e s a m tb e w e rt u n g F a h rz e it b e w e rt u n g e rf o lg t v o n + b is – , d a k e in g ro ß e r A b s ta n d ; a u ß e r e in e V e rb in d u n g i s t n ic h t m ö g lic h , d a n n - - 2 9 ,5 /3 1 ,6 2 9 ,5 /3 1 ,6 2 9 ,5 /3 1 ,6 2 9 ,5 /3 1 ,6 3 0 ,4 /3 1 ,9 3 0 ,4 /3 1 ,9 3 0 ,4 /3 1 ,9 3 0 ,4 /3 1 ,9 3 1 ,0 /3 2 ,7 3 1 ,0 /3 2 ,7 3 8 ,0 3 8 ,0 3 8 ,0 3 8 ,0 3 4 ,5 3 4 ,5 3 4 ,5 3 4 ,5 3 5 ,3 3 5 ,3 3 5 ,8 3 5 ,8 3 5 ,8 3 5 ,8 K e in e V e rb in d u n g m ö g li c h 3 4 ,7 K e in e V e rb in d u n g m ö g li c h 3 4 ,7 K e in e V e rb in d u n g m ö g li c h 3 5 ,5 + + + + - o - o -- - K o m p a ti b il it ä t D -T a k t A n b in d u n g G ro ß s tä d te i m R a u m B e w e rt u n g K o m p a ti b ili tä t D -T a k t e r f o lg t v o n + b is o , d a a lle V a ri a n te n i n u n te rs c h ie d lic h e r A u s p rä g u n g d ie L in ie n fü h ru n g d e s D -T a k te s e r f ü lle n F ra n k fu r t a lle L in ie n d e s D -T a k te s m ö g lic h D a rm s ta d t a lle L in ie n d e s D -T a k te s m ö g lic h k e in e L in ie D A -M A ü b e r n ö rd l. M N B z u r N B S m ö g lic h a lle L in ie n d e s D - T a k te s m ö g lic h k e in e L in ie D A -M A ü b e r n ö rd l. M N B z u r N B S m ö g lic h a lle L in ie n d e s D - T a k te s m ö g lic h k e in e L in ie D A -M A ü b e r n ö rd l. M N B z u r N B S m ö g lic h a lle L in ie n d e s D - T a k te s m ö g lic h M a n n h e im a lle L in ie n d e s D -T a k te s m ö g lic h W e n ig e r Z ü g e a u s D A a lle L in ie n d e s D - T a k te s m ö g lic h W e n ig e r Z ü g e a u s D A a lle L in ie n d e s D - T a k te s m ö g lic h W e n ig e r Z ü g e a u s D A a lle L in ie n d e s D - T a k te s m ö g lic h G e s a m tb e w e rt u n g + + + + o + o + o + B e tr ie b l i c h e F le x ib il it ä t Z w is c h e n N o rd - u n d S ü d a n b in d u n g i n D A z w e i „ w e it “ g e tr e n n te S tr e c k e n + Z w is c h e n N o rd - u n d S ü d a n b in d u n g i n D A z w e i „ w e it “ g e tr e n n te S tr e c k e n + Z w is c h e n N o rd - u n d S ü d a n b in d u n g i n D A z w e i „ w e it “ g e tr e n n te S tr e c k e n + Z w is c h e n N o rd - u n d S ü d a n b in d u n g i n D A z w e i „ w e it “ g e tr e n n te S tr e c k e n a b e r k e in e K u rv e W e it e rs ta d t o i n D A z w e i „ e n g “ p a ra lle le S tr e c k e n - i n D A z w e i „ e n g “ p a ra lle le S tr e c k e n - i n D A z w e i „ e n g “ p a ra lle le S tr e c k e n - i n D A z w e i „ e n g “ p a ra lle le S tr e c k e n - i n D A z w e i „ e n g “ p a ra lle le S tr e c k e n - i n D A z w e i „ e n g “ p a ra lle le S tr e c k e n - V e rk e h rs le n k u n g g le ic h w e rt ig , b e i a lle n V a ri a n te n i s t e in e n ä c h tl ic h e G ü te rz u g s v e rk e h rs le n k u n g m ö g lic h B e w e rt u n g V e rk e h r , T e c h n ik , W ir ts c h a ft li c h k e it 2 7 B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s ti g , -- s e h r u n g ü n s ti g M N B = M a in -N e c k a r- B a h n D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 61 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. B e w e rt u n g s e rg e b n is s e K a te g o ri e V e rk e h r/ T e c h n ik /W ir ts c h a ft lic h k e it 2 /2 D i r e tt is s im a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 II I I .a I I .b II I IV I V .a V V .a V I V I. a A n b in d u n g B e s ta n d W e it e rs ta d t M N B 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V D ö h le r 1 -g le is ig 1 -g le is ig P V /G V E s c h o ll. 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V E s c h o ll. k e in e 2 -g le is ig P V /G V E s c h o ll. K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V B a u te c h n is c h e K o m p le x it ä t 1 ) B a u a u s fü h ru n g ( R is ik e n ) In d u s tr ie g e b ie t W e it e rs ta d t, K a u fl a n d , D ö h le r- H o c h re g a lla g e r 7 In d u s tr ie g e b ie t W e it e rs ta d t, K a u fl a n d , D ö h le r- V e rw a lt u n g , W ie s t, L id l 7 In d u s tr ie g e b ie t W e it e rs ta d t, K a u fl a n d 4 In d u s tr ie g e b ie t W e it e rs ta d t, D ö h le r V e rw a lt u n g , W ie s t, L id l 6 M e rc k B ru n n e n , K l ä ra n la g e , D A H b f K re i s e l, M a ri ti m , M o x i, J u g e n d a ., D ö h le r H o c h re g , 1 4 M e rc k B ru n n e n , K l ä ra n la g e , D A H b f N o rd k o p f, M a ri ti m , M o x i, J u g e n d a ., D ö h le r H o c h re g 1 5 M e rc k B ru n n e n , K l ä ra n la g e , D A H b f K re is e l, M a ri ti m , M o x i, J u g e n d a m t 1 1 M e rc k B ru n n e n , K l ä ra n la g e , D A H b f N o rd k o p f, M a ri ti m , M o x i, J u g e n d a m t 1 2 M e rc k B ru n n e n , K l ä ra n la g e , D A H b f K re is e l, M a ri ti m , M o x i, J u g e n d a m t 1 1 M e rc k B ru n n e n , K l ä ra n la g e , D A H b f N o rd k o p f, M a ri ti m , M o x i, J u g e n d a m t 1 2 B e e in tr ä c h ti g u n g B a h n v e rk e h r, W o h n -/ M is c h g e b ie te S u m m e [ k m ] 6 , 1 4 ,5 1 0 ,6 + + 7 , 3 5 , 2 1 2 ,5 + 6 , 1 5 , 2 1 1 ,3 + + 6 , 2 4 ,0 1 0 ,2 + + 6 , 0 4 ,0 1 0 ,0 + + 9 , 6 4 ,0 1 3 ,6 + 7 , 7 7 , 4 1 5 ,1 o 1 0 ,9 7 , 4 1 8 ,3 -- 7 , 7 7 , 4 1 5 ,1 o 1 0 ,9 7 , 4 1 8 ,3 -- N u tz e n -K o s te n -V e rh ä l t n is Z ie ln e tz I > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 < 1 ,0 < 1 ,0 B a u k o s te n d if fe re n z [ M io . E u ro ] 2 6 + + 2 + + 1 8 + + 0 + + 1 7 3 O 2 9 8 - 1 6 8 O 2 9 3 - 3 4 8 - 4 7 3 -- T e il -I n b e tr i e b n a h m e H e s s e n E x p re s s ja ja ja ja n e in n e in n e in n e in n e in n e in G e s a m ti n b e tr ie b n a h m e G e ri n g e re T e rm in ri s ik e n H ö h e re T e rm in ri s ik e n w g b a u te c h n is c h e r K o m p le x it ä t B e w e rt u n g V e rk e h r, T e c h n ik , W ir ts c h a ft li c h k e it 2 8 1 ) D a s K ri te ri u m „ b a u te c h n is c h e K o m p le x it ä t“ w ir d d u rc h d ie s c h w ie ri g e n G e g e b e n h e it e n i m R a u m D a rm s ta d t b e s ti m m t. A u f d e n s o n s ti g e n S tr e c k e n a b s c h n it te n b e s te h e n k e in e s ig n if ik a n te n U n te rs c h ie d e z w is c h e n d e n e in z e ln e n V a ri a n te n . 2 ) E s g ilt f o lg e n d e s P u n k te s y s te m : 1 – w e n i g k o m p le x , 2 – k o m p l e x , 3 – h o c h k o m p le x A u to h a u s W ie s t 1 D ö h le r V e rw a lt u n g s g e b ä u d e 1 J u g e n d a m t S ta d t D a rm s ta d t 1 K a u fl a n d 1 L id l 1 B ru n n e n a n la g e M e rc k 2 K lä ra n la g e 2 H o t e l M o x i 2 H o te l M a ri ti m 2 D a rm s ta d t H b f - K re is e l 2 I n d u s tr ie g e b ie t W e it e rs ta d t 3 D a rm s ta d t H b f - N o rd k o p f 3 D ö h le r H o c h re g a lla g e r/ T a n k la g e r 3 B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s t i g , -- s e h r u n g ü n s ti g D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 62 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Im G e s a m tü b e rb lic k d e r K a te g o ri e V e rk e h r/ T e c h n ik /W ir ts c h a ft lic h k e it e rg e b e n s ic h v ie r V o rz u g s v a ri a n te n : II , II .a , II .b u n d I II D i r e tt is s i m a B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 6 7 D u rc h fa h ru n g D A B ü n d e lu n g A 5 II I I .a I I .b II I IV I V .a V V .a V I V I. a A n b in d u n g B e s ta n d W e it e rs ta d t M N B 2 -g le is i g 1 -g le is i g P V D ö h le r 1 -g le is i g 1 -g le is i g P V /G V E s c h o ll 2 -g le is i g 1 -g le is i g P V E s c h o ll k e in e 2 -g le is i g P V /G V E s c h o ll. K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K re is e l k e in e k e in e D a -N o rd k o p f P V /G V K a p a z it ä t g le ic h w e rt ig F a h rz e it , G e s a m tb e w e rt u n g + + + + - o - o -- - K o m p a ti b il it ä t D -T a k t G e s a m tb e w e rt u n g + + + + o + o + o + B e tr ie b li c h e F le x ib il it ä t + + + o - - - - - - V e rk e h rs le n k u n g g le ic h w e r t ig B a u te c h n is c h e K o m p le x it ä t B a u a u s fü h ru n g ( R is ik e n ) 7 7 4 6 1 4 1 5 1 1 1 2 1 1 1 2 B e e in tr ä c h ti g u n g B a h n v e rk e h r, W o h n -/ M is c h g e b i e te [ k m ] 1 0 ,6 + + 1 2 ,5 + 1 1 ,3 + + 1 0 ,2 + + 1 0 ,0 + + 1 3 ,6 + 1 5 ,1 o 1 8 ,3 -- 1 5 ,1 o 1 8 ,3 -- N u tz e n -K o s te n -V e rh ä lt n is Z ie l n e tz I > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 < 1 ,0 < 1 ,0 B a u k o s te n d if fe re n z [ M io . E u ro ] 2 6 + + 2 + + 1 8 + + 0 + + 1 7 3 O 2 9 8 - 1 6 8 O 2 9 3 - 3 4 8 - 4 7 3 -- T e il -I n b e tr ie b n a h m e H e s s e n E x p re s s ja ja ja ja n e in n e in n e in n e in n e in n e in G e s a m ti n b e tr ie b n a h m e G e ri n g e re T e rm in ri s ik e n i m B a u H ö h e re T e rm in ri s ik e n i m B a u B e w e rt u n g V e rk e h r, T e c h n ik , W ir ts c h a ft li c h k e it 2 9 B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s ti g , -- s e h r u n g ü n s ti g D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 63 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 3 N ä c h s te S c h ri tt e 3 0 2 G e s a m tv a ri a n te n e n ts c h e id O s tl a g e v s . W e s tl a g e : V e rg le ic h N B S -S tr e c k e n fü h ru n g e n tl a n g d e r A u to b a h n e n A 5 / A 6 7 1 2 .2 V e rk e h rl ic h / B e tr ie b lic h / W ir ts c h a ft lic h e B e w e rt u n g s e rg e b n is s e 2 .3 G e s a m tb e w e rt u n g s e rg e b n is 2 .1 U m w e lt fa c h lic h e B e w e rt u n g s e rg e b n is s e D B N e t z A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 64 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. E rm it t l u n g d e r V o rz u g s v a ri a n te V e rg le i c h e n d e G e g e n ü b e rs te ll u n g d e r s c h u tz g u tb e z o g e n e n R a n g fo lg e n ; P la u s ib ili tä ts p rü fu n g , S c h u tz g u tü b e rg re if e n d e r G e s a m tv e rg le ic h Z ie ls y s te m U m w e lt B e rü c k s ic h ti g u n g d e r v e rk e h rl ic h e n , te c h n is c h e n u n d w ir ts c h a ft li c h e n B e la n g e A b w ä g u n g Z ie ls y s te m T e c h n ik / V e rk e h r / W ir ts c h a ft li c h k e it E m p fe h lu n g V o rz u g s v a ri a n te : IV .a E m p fe h lu n g V o rz u g s v a ri a n te : II , II .a , II .b , II I V o rz u g s v a ri a n te P rü fu n g d e r v e rb le ib e n d e n V a ri a n te n a u f Ü b e re in s ti m m u n g m it d e n Z ie lv o rg a b e n d e r R a u m o rd n u n g • R e g io n a lp la n S ü d h e s s e n u n d R e g io n a lp la n R h e in / N e c k a r • L a n d e s p la n e ri s c h e S te llu n g n a h m e n z u m R a u m o rd n u n g s v e rf a h re n ( R ie d q u e ru n g u n d M a n n h e im D ir e k t) P ro je k tz ie le a u s d e m B S C H W A G /B V W P 2 0 3 0 V a ri a n te n o h n e Z ie le rf ü ll u n g A b s c h i c h tu n g V o ra u s w a h l d e r V a ri a n te n 3 1A u c h f ü r d e n V e rg l e ic h d e r V o rs c h lä g e m it d e n b e k a n n t e n L in ie n fü h ru n g e n d e r H a u p tv a ri a n te n w e rd e n d ie P rü fs c h ri tt e d u rc h g e fü h rt D B N e tz A G | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 65 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 3 2 D B N e t z A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 A u s d e n j e w e ili g e n Z ie ls y s te m e n U m w e lt u n d V e rk e h r / T e c h n ik / W ir ts c h a ft lic h k e it e rg e b e n s ic h u n te rs c h ie d lic h e V o rz u g s v a ri a n te n Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 66 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 3 3 D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 D ie V a ri a n te I V . a w ir d a u fg ru n d d e r h o h e n Z u s a tz k o s te n , lä n g e re n F a h rz e it u n d i n n e rs tä d ti s c h e n B a u s te lle n i n D a rm s ta d t a u s g e s c h ie d e n V o rt e il e V a ri a n te n I I, I I. a , II .b u n d I II ▪ l e it e n T e il e d e s n ä c h tl ic h e n G V a n D a rm s ta d t v o rb e i (u n t e rs c h ie d lic h e W ir k u n g j e V a ri a n te ) ▪ e rf ü ll e n a m b e s te n d ie F a h rz e it a n fo rd e ru n g e n d e s D e u ts c h la n d -T a k te s ▪ s in d a m w ir ts c h a ft l i c h s te n (b is z u 3 0 0 M io . € k o s te n g ü n s ti g e r) ▪ b i e te n e in e U m le it u n g s s tr e c k e b e i B e h in d e ru n g e n i m S ta d tg e b ie t ▪ h a b e n k e in e l a n g jä h ri g e n i n n e rs tä d ti s c h e n B a u m a ß n a h m e n i n D a rm s ta d t z u r F o lg e Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 67 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 3 4 D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 D ie B e w e rt u n g e n d e r V a ri a n te n I I, I I . a , II .b u n d I II l ie g e n e n g b e ie in a n d e r - e i n 4 -e r V e rg le ic h w ir d d u rc h g e fü h rt Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 68 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 3 5 D i r e tt is s im a B ü n d e lu n g A 6 7 II I I .a I I .b II I A n b in d u n g B e s ta n d W e it e rs ta d t M N B 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V D ö h le r 1 -g le is ig 1 -g le is ig P V /G V E s c h o l l. 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V E s c h o l l. k e in e 2 -g le is ig P V /G V E s c h o l l. M e n s c h o h n e S c h a llb e tr o ff e n h e it e n ( h a ) 1 4 5 ,9 1 4 4 ,6 1 4 4 ,8 1 4 6 ,2 g le ic h w e rt ig , d a A b w e ic h u n g 1 ,1 % ; F lä c h e n b e tr o ff e n h e it w ir d n ic h t w e it e r b e tr a c h te t S c h a llb e tr o ff e n h e it e n ( A n z a h l M e n s c h e n ) 6 7 .4 2 7 7 1 .8 4 5 6 7 .4 2 7 7 5 .6 1 7 M e n s c h G e s a m t b e w e rt u n g + + o + + -- T ie re , P fl a n z e n , b io lo g is c h e V ie lf a lt ( h a ) 2 1 9 ,0 2 1 7 ,0 2 1 7 ,2 2 1 9 ,9 g le ic h w e rt ig , d a A b w e ic h u n g 1 ,3 % ; K ri te ri u m w ir d n ic h t w e it e r b e tr a c h te t d a v o n N a tu ra 2 0 0 0 ( F F H /V S G ) → G e n e h m ig u n g s fä h ig k e it g le ic h w e rt ig , a lle T ra s s e n l ö s e n N a tu ra 2 0 0 0 B e tr o ff e n h e it e n a u s A lt e rn a ti v e n p rü fu n g e rf o rd e rl ic h J a J a J a J a B o d e n ( h a ) 7 8 ,6 7 6 ,4 7 7 ,9 7 5 ,3 A b w e ic h u n g 4 ,4 % ; w g n u r g e ri n g e r E n ts c h e id u n g s e rh e b lic h k e it w ir d d a s K ri te ri u m B o d e n n ic h t w e it e r b e tr a c h te t F lä c h e N B S o h n e T u n n e l ( h a ) 1 1 5 ,5 1 1 3 ,4 1 1 5 ,6 1 0 8 ,7 A b w e ic h u n g 6 ,3 % ; w g n u r g e ri n g e r E n ts c h e id u n g s e rh e b lic h k e it w ir d d ie r e in e F lä c h e n ic h t w e it e r b e tr a c h te t Z e rs c h n e id u n g s w ir k u n g - o o + Z e rs c h n e id u n g s w ir k u n g A n te il W e s tw a ld - + + + Z e rs c h n e id u n g s w ir k u n g A n te il W e it e rs tä d te r K u rv e - - - + W a s s e r ( h a ) 1 1 5 ,8 1 1 5 ,8 1 1 5 ,8 1 1 5 ,8 g le ic h w e rt ig ; K ri te ri u m w ir d n ic h t w e it e r b e tr a c h te t L u ft u n d K li m a ( h a ) 1 1 0 ,4 1 1 0 ,4 1 1 1 ,3 1 0 9 ,3 g le ic h w e rt ig , d a A b w e ic h u n g 1 ,8 % ; K ri te ri u m w ir d n ic h t w e it e r b e tr a c h te t L a n d s c h a ft ( h a ) 2 7 5 ,9 2 7 1 ,7 2 7 4 ,8 2 7 3 ,3 g le ic h w e rt ig , d a A b w e ic h u n g 1 ,5 % ; K ri te ri u m w ir d n ic h t w e it e r b e tr a c h te t B e w e rt u n g U m w e lt B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s ti g , -- s e h r u n g ü n s ti g U m w e lt S c h u tz g ü te r m it h ö h e re r E n ts c h e id u n g s - e rh e b lic h k e it S c h u tz g ü te r m it g e ri n g e re r E n ts c h e id u n g s - e rh e b lic h k e it D ie S c h a llb e tr o ff e n h e it e n u n d Z e rs c h n e id u n g s w ir k u n g v e rb le ib e n i n d e r D e ta il b e tr a c h tu n g D B N e tz A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 69 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 3 6 D i r e tt is s im a B ü n d e lu n g A 6 7 II I I .a I I .b II I A n b in d u n g B e s ta n d W e it e rs ta d t M N B 2 -g le i s ig 1 -g le i s ig P V D ö h le r 1 -g le i s ig 1 -g le i s ig P V /G V E s c h o ll. 2 -g le i s ig 1 -g le i s ig P V E s c h o ll. k e in e 2 -g le i s ig P V /G V E s c h o ll. F a h rz e it , Z i e l a u s D -T a k t 3 . E n tw u rf , 2 9 /3 2 M in 2 9 ,5 /3 1 ,6 2 9 ,5 /3 1 ,6 2 9 ,5 /3 1 ,6 2 9 ,5 /3 1 ,6 g le ic h w e rt ig K o m p a ti b il it ä t D -T a k t + + + + g le ic h w e rt ig B e tr ie b li c h e F le x ib il it ä t + + + o B a u te c h n is c h e K o m p le x it ä t B a u a u s fü h r u n g ( R is ik e n ) In d u s tr ie g e b ie t W e it e rs ta d t, K a u fl a n d , D ö h le r- H o c h re g a lla g e r - In d u s tr ie g e b ie t W e it e rs ta d t, K a u fl a n d , D ö h le r- V e rw a l t u n g , W ie s t, L id l - In d u s tr ie g e b ie t W e it e rs ta d t, K a u fl a n d + In d u s tr ie g e b ie t W e it e rs ta d t, D ö h le r V e rw a l t u n g , W ie s t, L id l o B e e in tr ä c h ti g u n g B a h n v e rk e h r, W o h n -/ M is c h g e b ie te [ k m ] + - o + N u tz e n -K o s te n -V e rh ä lt n is ( N K V ) Z ie ln e tz > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 > 1 ,0 g le ic h w e rt ig B a u k o s te n d if fe re n z [ M io . E u ro ] 2 6 2 1 8 0 K o s te n u n te rs c h ie d e o h n e r e le v a n te n E in fl u s s a u f N K V B e w e rt u n g V e rk e h r, T e c h n ik , W ir ts c h a ft li c h k e it V e rk e h r, T e c h n i k , W i r ts c h a ft - l ic h k e it B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s t i g M N B = M a in -N e c k a r- B a h n D e r V a ri a n te n e n ts c h e id w ir d e n d g ü lt ig ü b e r d ie U m w e lt b e la n g e d e r S c h a llb e tr o ff e n h e it e n u n d d e r Z e rs c h n e id u n g s w ir k u n g g e fü h rt D i e w e s e n tl ic h e n K ri te ri e n F a h rz e it u n d W ir ts c h a ft li c h k e it ( N K V ) s in d g l e ic h w e rt i g D ie w e i t e re n K ri te ri e n s in d w e n i g e n ts c h e id u n g s re le v a n t u n d w e rd e n d e s h a lb n ic h t w e it e r b e tr a c h te t D B N e tz A G | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 70 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 3 7 Z u r O p ti m ie ru n g d e s S c h u tz g u te s M e n s c h w e rd e n d ie V a ri a n te n I I . a u n d I II a u s g e s c h ie d e n H e i m s tä tt e n - s ie d lu n g W e s tw a ld V a ri a n te I I H e im s tä tt e n - s ie d lu n g W e s t w a l d V a ri a n te I I. b H e im s tä tt e n - s ie d lu n g W e s tw a l d V a ri a n te I I . a H e im s tä tt e n - s ie d lu n g W e s tw a l d V a ri a n te I II M N B = M a in -N e c k a r- B a h n *) D i f fe re n z r e s u lt ie rt a u s E in fl u s s b e s te h e n d e r L S W A n b in d u n g B e s ta n d W e it e rs ta d t M N B 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V D ö h le r 1 -g le is ig 1 -g le is ig P V /G V E s c h o ll. 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V E s c h o ll. k e in e 2 -g le is ig P V /G V E s c h o ll. S c h a ll b e t r o ff e n h e it e n ( A n z a h l M e n s c h e n ) 6 7 .4 2 7 7 1 .8 4 5 6 7 .4 2 7 7 5 .6 1 7 W e it e rs t a d t *) 9 .3 3 7 9 .1 6 1 9 .3 3 7 9 .4 6 3 D a rm s ta d t 3 .0 8 7 8 . 1 8 2 3 .0 8 7 9 .0 4 6 H e im s tä tt e n s ie d lu n g 1 9 5 2 . 3 5 0 1 9 5 3 .0 5 8 Z e rs c h n e id u n g s w ir k u n g - o o + Z e rs c h n e i d u n g s w ir k u n g W e s tw a l d - + + + Z e rs c h n e id u n g s w ir k u n g W e it e rs tä d te r K u rv e - - - + F a h rz e it , Z i e l a u s D -T a k t 3 . E n tw u rf , 2 9 /3 2 M in 2 9 ,5 /3 1 ,6 2 9 ,5 /3 1 ,6 2 9 ,5 /3 1 ,6 2 9 ,5 /3 1 ,6 K o m p a ti b i l it ä t D -T a k t + + + + N u tz u n g D A S ü d a n b in d u n g P V /T a g G V /N a c h t 3 2 0 3 2 5 3 3 2 0 3 2 1 0 6 B a u k o s te n d if fe re n z [ M io . E u ro ] 2 6 2 1 8 0 N a c h ts o h n e L ä rm v o rs o rg e - m a ß n a h m e n B ild q u e lle n : G o o g le E a rt h D B N e tz A G | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 71 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. 3 8 B e w e rt u n g i m R e la ti v v e rg le ic h : + + s e h r g ü n s ti g , + g ü n s ti g , o n e u tr a l, - u n g ü n s ti g , -- s e h r u n g ü n s ti g Z u r V e rm e id u n g e in e r W e s tw a ld z e rs c h n e id u n g w ir d V a ri a n te I I . b a l s V o rz u g s v a ri a n te a u s g e w ä h lt H e im s tä tt e n - s ie d l u n g W e s tw a ld V a ri a n te I I H e im s tä tt e n - s ie d l u n g W e s tw a ld V a ri a n te I I . b V a ri a n te I I. b s te ll t d a s O p ti m u m a u s m in im ie rt e n S c h a l l b e tr o ff e n h e it e n u n d W a ld e rh a lt d a r N a c h ts o h n e L ä rm v o rs o rg e - m a ß n a h m e n A n b in d u n g B e s ta n d W e it e rs ta d t M N B 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V D ö h le r 2 -g le is ig 1 -g le is ig P V E s c h o ll. S c h a ll b e tr o ff e n h e it e n ( A n z a h l M e n s c h e n ) 6 7 .4 2 7 6 7 .4 2 7 W e it e rs ta d t 9 .3 3 7 9 .3 3 7 D a rm s ta d t 3 .0 8 7 3 .0 8 7 H e im s tä tt e n s ie d lu n g 1 9 5 1 9 5 Z e rs c h n e id u n g s w ir k u n g - o Z e rs c h n e id u n g s w ir k u n g W e s tw a ld - + Z e rs c h n e id u n g s w ir k u n g W e it e rs tä d te r K u rv e - - F a h rz e it , Z i e l a u s D -T a k t 3 . E n tw u rf , 2 9 /3 2 M in 2 9 ,5 /3 1 ,6 2 9 ,5 /3 1 ,6 K o m p a ti b il it ä t D -T a k t + + N u tz u n g D A S ü d a n b in d u n g P V / T a g G V /N a c h t 3 2 0 3 2 0 B a u k o s te n d if fe re n z [ M io . E u ro ] 2 6 1 8 B il d q u e lle n : G o o g le E a rt h D B N e t z A G | | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 72 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. D B N e tz A G | 1 3 .1 1 .2 0 2 0 3 9 N a c h A b w ä g u n g a lle r K ri te ri e n g e h t V a ri a n te I I. b a ls V o rz u g s v a ri a n te a u s d e m G e s a m tt ra s s e n e n ts c h e id h e rv o r h ö h e re r K o st e n v o n 2 9 8 M io . € u n d lä n g e re r F a h rz e it F ü h ru n g v o n z u sä tz li ch e m G ü t e rv e rk e h r d u rc h D A (h ö h e re S ch a ll - b e t r o ff e n h e it ) g ro ß e r i n n e rs tä d ti sc h e r B a u st e ll e n i n D A V a ri a n t e n I I. a u n d II I w e rd e n a u s g e sc h ie d e n w e g e n : d e u t l ic h h ö h e re r S ch a ll b e tr o ff e n h e it e n i n D a r m st a d t (a u ch i n d e r H e im st ä tt e n si e d lu n g ) V a ri a n t e I V .a w ir d a u s g e sc h ie d e n w e g e n : W e st w a ld - z e rs ch n e id u n g V a ri a n t e II w ir d a u s g e sc h ie d e n w e g e n : V o rz u g s v a ri a n te g e ri n g st e S ch a ll b e tr o ff e n h e it e n sc h n e ll st e F a h rz e it g e ri n g e re K o st e n h o h e B ü n d e lu n g m it A 5 /A 6 7 u n d V e rm e id u n g N e u ze rs ch n e id u n g B a u st e ll e n o p ti m ie ru n g d u r c h g e m e in sa m e n A u sb a u m it A 6 7 ( n u r e i n E in g ri ff i n N a tu r u n d L a n d sc h a ft ) Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 73 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 1 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 Anlage 2 Ergebnisse der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung DB InfraGO AG Region Mitte I.II–MI-M Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/7155– 75 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 2 von 6 DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 2 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 2 Inhaltsverzeichnis 1 Ergebnisse im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung 3 1.1 Kernforderungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung 3 Kernforderung 1: Schallschutz Neubaustrecke 3 Kernforderung 2: Schallschutz Bestandsstrecken 4 Kernforderung 3: Umwelt 5 Kernforderung 4: Sonstige Forderungen 6 Drucksache 21/7155 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode– 76 – V orabfassung – w ird durch die lektorierte Fassung ersetzt. Seite 3 von 6 DB InfraGO AG, I.II-MI-M, Stand: 12.2025 Standard-PaBe-Bericht für Prozess I.05.02.02.02, Anlage 2 (V: I.NIP 1), Rev. 2.0, Stand: 01.02.2022 3 1 Ergebnisse im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung 1.1 Kernforderungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung Das Beteiligungsforum Frankfurt–Mannheim ist ein integraler Bestandteil der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, die von der Deutschen Bahn (DB) initiiert wurde, um das Projekt „Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim“ zu begleiten und zu unterstützen. Seit 2016 repräsentiert das Forum die Region und umfasst etwa 100 Personen, die alle relevanten Interessengruppen vertreten. In bisher 19 Sitzungen des Beteiligungsforums sowie in über 20 Treffen von thematischen Arbeitsgruppen und regionalen Projektbeiräten haben sich die Teilnehmenden intensiv mit dem Projekt auseinandergesetzt. Über vier Jahre lang hat das Forum den Trassenauswahlprozess begleitet und anschließend für die parlamentarische Befassung die regionalen Forderungen, die über das gesetzliche Maß hinausgehe

Anzeige gekürzt – vollständiger Text im Original.

Relationen