Schriftliche Frage 170 von Peter Felser (AfD): Teilt die Bundesregierung mit Blick auf die Äußerung des Bundesministers für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer am 28. August…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 1. September 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.
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Schriftliche Frage 170 von Peter Felser (AfD): Teilt die Bundesregierung mit Blick auf die Äußerung des Bundesministers für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer am 28. August…
Frage 170 (Peter Felser, AfD):
Teilt die Bundesregierung mit Blick auf die Äußerung des Bundesministers für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer am 28. August 2025 (www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/kli mapolitik-fleischverzehr-fleischkonsum-10 0 .html), Klimaschutz habe mit Fleischkonsum nichts zu tun, die am gleichen Tag ebenfalls auf tagesschau.de geäußerte Position des Klimaforschers Hermann Lotze-Campen vom Potsdam- Institut für Klimafolgenforschung (PIK), dass es ohne eine Reduktion des Fleischkonsums „schlicht nicht möglich“ sei, das Ziel von Netto- Null-Emissionen zu erreichen, und teilt die Bundesregierung überdies Hermann Lotze-Campens Empfehlung, den Fleischkonsum in Deutschland um 70 Prozent zu senken, und falls nein, warum nicht?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Silvia Breher vom 5. September 2025:
Klimafaktoren wirken nicht isoliert, sondern können sich wechselseitig verstärken oder abschwächen. Die Klimaziele der Bundesregierung sind somit nur im Zusammenspiel zahlreicher Faktoren zu erreichen. Daher gilt es, die Wechselwirkungen und Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Sektoren und Maßnahmen zu berücksichtigen, um eine ausgewogene und wirksame Gesamtstrategie zu entwickeln. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), als unabhängige wissenschaftliche Fachgesellschaft, empfiehlt Erwachsenen, nicht mehr als 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche zu essen. Bei dieser Empfehlung wurden sowohl Ernährungs- und Gesundheits- als auch Umweltaspekte berücksichtigt. Aktuell beträgt der durchschnittliche Fleischverzehr für alle Menschen in Deutschland rund ein Kilogramm pro Woche und Kopf. Bezüglich ihres Konsumverhaltens macht die Bundesregierung den Menschen jedoch keine Vorgaben.
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