polradar

Schriftliche Frage 153 von Andreas Bleck (AfD): Warum bewertet der Bericht zum Erhaltungszustand EU-weit geschützter Arten und Lebensräume den günstigen Erhaltungszustand nicht vordergründ…

dip / schriftliche_frage 08.08.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 4. August 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Im Graph öffnen

Text

Schriftliche Frage 153 von Andreas Bleck (AfD): Warum bewertet der Bericht zum Erhaltungszustand EU-weit geschützter Arten und Lebensräume den günstigen Erhaltungszustand nicht vordergründ… Frage 153 (Andreas Bleck, AfD): Warum bewertet der Bericht zum Erhaltungszustand EU-weit geschützter Arten und Lebensräume den günstigen Erhaltungszustand nicht vordergründig auf Grundlage der Population, sondern der biogeografischen Region? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Carsten Träger vom 6. August 2025: Im FFH-Bericht werden die Erhaltungszustände der Arten und Lebensraumtypen nach EU-weit einheitlichen Vorgaben beurteilt, die im sog. EU-Berichtsformat (vgl. Referenzportal zum FFH-Bericht 2025: https:// cdr.eionet.europa.eu/help/habitats_art17/index_html) festgelegt sind. Danach wird der Erhaltungszustand der Arten nach den Parametern „Verbreitungsgebiet“, „Population“, „Habitat“ und „Zukunftsaussichten“ und der der Lebensraumtypen nach den Parametern „Verbreitungsgebiet“, „Fläche“, „spezifische Strukturen und Funktionen“ sowie „Zukunftsaussichten“ bewertet. Im EU-Berichtsformat ist ebenfalls festgelegt, dass für die Bewertung der Erhaltungszustände jeweils die im Mitgliedstaat vorkommenden biogeografischen Regionen als Bezugsraum herangezogen werden.

Relationen