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Schriftliche Frage 49 von Leon Eckert (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche fachlichen und verkehrsplanerischen Gründe lagen dem Einverständnis des Bundesministeriums für Verkehr zur Weiterverfolgung der im Ab…

dip / schriftliche_frage 20.06.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 16. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.

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Schriftliche Frage 49 von Leon Eckert (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche fachlichen und verkehrsplanerischen Gründe lagen dem Einverständnis des Bundesministeriums für Verkehr zur Weiterverfolgung der im Ab… Frage 49 (Leon Eckert, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche fachlichen und verkehrsplanerischen Gründe lagen dem Einverständnis des Bundesministeriums für Verkehr zur Weiterverfolgung der im Abstimmungsvermerk dokumentierten geänderten Trassenführung über den sogenannten „Schwarzen Berg“ im südlichen Stadtgebiet von Trostberg im Rahmen der geplanten Ortsumfahrung Garching-Altenmarkt (B299-G130-BY-TO2- BY) zugrunde, und wie bewertet das Bundesministerium für Verkehr diese Trassenführung im Hinblick auf die Kriterien einer überregionalen Bundesstraße sowie die angestrebten Entlastungseffekte für das Stadtgebiet Trostberg? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christian Hirte vom 17. Juni 2025: Der aktuelle Entwurf für die Trassenführung einer Ortsumgehung von Tacherting und Trostberg (B299-G130-BY-TO2-BY) ist Ergebnis einer Variantenbewertung im mehrstufigen Planungsprozesses. Die Bayerische Straßenbauverwaltung hat dazu mögliche Varianten im Hinblick auf konkrete Belange wie etwa Umwelteingriffe, verkehrliche Wirkungen und Wirtschaftlichkeit untersucht. Demnach stellt die mit dem Bundesministerium für Verkehr abgestimmte Variante „Schwarzerberg“ aufgrund der geringeren Umwelteingriffe, der deutlich geringeren Projektkosten bei zugleich belegter verkehrlicher Wirksamkeit die nach dem Abwägungsergebnis insgesamt beste Planungsvariante dar. Durch die Verlagerung des Durchgangsverkehrs auf die geplante Umgehung wird für die nördliche Ortsdurchfahrt von Trostberg eine dauerhafte Entlastung erzielt. Für die gewerblich geprägte, insgesamt gut ausgebaute und leistungsfähige südliche Ortsdurchfahrt von Trostberg sowie für die geplante Zulaufstrecke (St 2091) werden dagegen steigende Verkehre erwartet.

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