Schriftliche Frage 43 von Dr. Volker Redder (FDP): Wie bewertet die Bundesregierung das Risiko des Eintretens einer einseitigen technologischen Abhängigkeit (bzw. Lock-in-Effekte) der öffentl…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 17. Februar 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und für Heimat.
Text
Schriftliche Frage 43 von Dr. Volker Redder (FDP): Wie bewertet die Bundesregierung das Risiko des Eintretens einer einseitigen technologischen Abhängigkeit (bzw. Lock-in-Effekte) der öffentl…
Frage 43 (Dr. Volker Redder, FDP):
Wie bewertet die Bundesregierung das Risiko des Eintretens einer einseitigen technologischen Abhängigkeit (bzw. Lock-in-Effekte) der öffentlichen Verwaltung von Cloud-Produkten des Unternehmens Microsoft in Bezug auf das erklärte Ziel zur Stärkung der digitalen Souveränität Deutschlands, und welche expliziten (politischen) Maßnahmen wurden getätigt, um dieses Ziel zu erreichen?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Johann Saathoff vom 20. Februar 2025:
Das Bundesministerium des Innern und für Heimat hat bereits im August 2019 eine strategische Marktanalyse zur Reduzierung von Abhängigkeiten von einzelnen Software-Anbietern veröffentlicht (www.ci o.bund.de/SharedDocs/downloads/Webs/CIO/DE/digitale-loesungen/ma rktanalyse-reduzierung-abhaengigkeit-software-anbieter.pdf?__blob=pu blicationFile&v=2), in der auch insbesondere die Abhängigkeit der Bundesverwaltung von Microsoft-Produkten untersucht worden ist. Seitdem wurden mit der Gründung des Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS GmbH), der Entwicklung und Inbetriebnahme von openDesk (www.opendesk.eu) und openCode (www.opencode.de) sowie dem Aufbau der Deutschen Verwaltungscloud verschiedene Maßnahmen initiiert, welche zur Reduktion der identifizierten Abhängigkeiten und damit einhergehend zur Stärkung der digitalen Souveränität der öffentlichen Verwaltung beitragen sollen.
Relationen
- asked ← Volker Redder (Schriftliche Frage)
- part_of → Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 17. Februar 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung