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Hynamics Deutschland GmbH

lobbyregister / register_entry 11.07.2024 · Original ↗

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Hynamics Deutschland GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die Hynamics Deutschland GmbH ist im Bereich der Projektentwicklung sowie der Realisierung und des Betriebs von Produktionsanlagen zur Herstellung von grünem Wasserstoff tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeit nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Hynamics an Veranstaltungen wie Kongressen, Branchentreffen und Verbandstreffen teil. Desweiteren erstellt die Hynamics direkt oder über ihre Verbandsmitgliedschaften Stellungnahmen zu regulatorischen Themen der Wasserstoffbranche. Daneben finden Expertenaustausche mit Vertretern der jeweiligen Ministerien zur fachlicher Unterfütterung der Gesetzesvorhaben statt. Interessenbereiche: Allgemeine Energiepolitik; Sonstiges im Bereich "Energie"; Klimaschutz; Erneuerbare Energien; Energienetze; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz Regelungsvorhaben: - Novellierung der 37. BImSchV, 38. BImSchV und des §37a BimSchG: Hynamics setzt sich für die Implementierung einer RFNBO-Mindestquote im Verkehr- und im Industriesektor (Umsetzung REDIII) und für die Novellierung des THG-Quote-Markts, um Wasserstoffprojekte wettbewerbsfähig zu machen. - Neuer §13k EnWG: Abstimmung der Umsetzung zum Umgang der Abregelungsmengen RE für Nutzung zur Produktion von grünem Wasserstoff. Hynamics setzt sich für Regeln, die für die Teilnahme von Elektrolyseuren an dem Mechanismus geeignet sind. - Methodik der CO2 Berechnung im RFNBO und Low-carbon Delegated Acts: Hynamics plädiert für die Möglichkeit, einen stündlichen Durchschnitt benutzen zu dürfen, um die CO2 Intensität eines nationalen elektrischen Mixes zu berechnen. - Neue Kraftwerkstrategiesicherheitsgesetz: Antwort zur Konsultation über die Kraftwerkstrategie der Bundesregierung. Hynamics plädiert für die Förderung von grünem Wasserstoff-Verbrauch in den Kraftwerken. - Erweiterung des Anwendungsbereichs im Wasserstoffbeschleunigungsgesetz zur Beschleunigung der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskett: Hynamics begrüßt das Wasserstoffbeschleunigungsgesetz und die vorgesehenen Maßnahmen zur Digitalisierung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Kritisch angemerkt wird jedoch, dass wichtige Anlagen wie Wasserstoffeinspeiseanlagen und Erzeugungsanlagen für Wasserstoffderivate nicht im Anwendungsbereich berücksichtigt sind. Diese sind essenziell für die Versorgungssicherheit und den Markthochlauf. Hynamics fordert daher eine Erweiterung der Definition in Paragraph 2, um auch diese Anlagen zu erfassen und die gesamte Wertschöpfungskette der Wasserstoffwirtschaft zu beschleunigen. - Verordnung zur Anrechnung von strombasierten Kraftstoffen und mitverarbeiteten biogenen Ölen auf die Treibhausgasquote - 37. BImSchV: Hynamics plädiert dafür, die im Delegierten Rechtsakt 2023/1184 festgelegten aktuellen Strombezugskriterien für die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff auf das Jahr 2035 zu verschieben. - Reform der Stromnetzentgelte (AgNeS): Elektrolyseure leisten einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität, indem sie flexibel auf das Angebot erneuerbarer Energien reagieren. Trotz ihrer systemdienlichen Fahrweise erhalten sie keine Vergütung, da sie an langfristige Stromverträge (PPAs) gebunden sind. Hynamics plädiert daher für faire Rahmenbedingungen, insbesondere eine Befreiung von Netzentgelten und dynamische Entgeltsysteme, um die Wirtschaftlichkeit und Flexibilität von Elektrolyseuren zu fördern. Zudem wird vor pauschalen Netzentgelten für Einspeiser gewarnt, da diese die Energiewende verteuern und Investitionen in grüne Technologien gefährden könnten. - BNetzA-Konsultation zur Festlegung für die Finanzierung des Wasserstoff-Kernnetzes (WANDA): Hynamics Deutschland begrüßt den Entwurf zur Ergänzungsfestlegung WANDA, sieht jedoch Anpassungsbedarf bei der Berechnungsmethodik und der Höhe der Netzentgelte. Unklarheiten bestehen hinsichtlich der Bezugswerte. Die angesetzten Netzentgelte von 25e/kWh/h/a sowie die Multiplikatoren werden als zu hoch bewertet und könnten den Markthochlauf von Wasserstoff gefährden. Hynamics plädiert für eine Preisobergrenze in den ersten zehn Jahren, zusätzliche Quartalsprodukte und eine Orientierung der Multiplikatoren an Erdgaswerten. Auch bei der Nutzung von Speichern und unterbrechbaren Kapazitäten werden gezielte Anreize und höhere Rabatte gefordert, um die Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit im Wasserstoffsystem zu gewährleisten. - Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhaus gasminderungs-Quote: Hynamics begrüßt die nationale Umsetzung der RED III im Verkehrsbereich und betont die zentrale Rolle der THG-Quote für die Dekarbonisierung. Hynamics fordert insgesamt ambitioniertere Zielvorgaben, mehr Investitionssicherheit und eine Stärkung der Systemintegrität.

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