Schriftliche Frage 92 von Marlene Schönberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie begründet die Bundesregierung die Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit einer gänzlichen, 13-jährigen Sperrung der Radüberquerung Kac…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 28. September 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.
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Schriftliche Frage 92 von Marlene Schönberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie begründet die Bundesregierung die Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit einer gänzlichen, 13-jährigen Sperrung der Radüberquerung Kac…
Frage 92 (Marlene Schönberger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Wie begründet die Bundesregierung die Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit einer gänzlichen, 13-jährigen Sperrung der Radüberquerung Kachlet (Teil des Donauradwegs) im Rahmen der Sanierung der Doppelschleuse Kachlet in Passau (www.pnp.de/lokales/stadt-passau/13-jahre-kein-r adweg-uebers-passauer-kachlet-die-wut-ist-gross- 21137344), und welche Alternativen (keine Vollsperrung, Errichtung einer temporären Radbrücke, etc.) wurden geprüft (bitte mit jeweiligem Ergebnis angeben)?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christian Hirte vom 28. September 2026:
Bei der betroffenen Verbindung handelt es sich um den Wehrsteg der Staustufe Kachlet auf dem Betriebsgelände der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). Die derzeitige Baustellensituation lässt eine sichere Nutzung des Weges nicht zu. Auch zeitweise Freigaben sind gegenwärtig aus Sicherheitsgründen nicht vertretbar. Gleichwohl ist es das Ziel der WSV, die Auswirkungen der Bauarbeiten für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten. Deshalb wird im weiteren Bauverlauf fortlaufend geprüft, ob sich durch veränderte Bauzustände Möglichkeiten für eine Öffnung des Weges ergeben. Für den Fuß- und Radverkehr steht mit der Donauquerung über die Franz-Josef-Strauß-Brücke eine Ausweichroute zur Verfügung.
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