Rede von Agnes Conrad (DIE LINKE) – Plenarprotokoll 21/98
Teil von Protokoll der 98. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages.
Text
Rede von Agnes Conrad (DIE LINKE) – Plenarprotokoll 21/98
Aber Fakt ist doch, dass über Jahre hinweg immer
wieder Fördergelder an Volkswagen gegangen sind.
Sehen Sie hier nicht auch bei der Bundesregierung eine
implizite Verantwortung, mit diesen Geldern keinen
sozialen Kahlschlag zu fördern, sondern möglichst aktiv zu
dem Haustarif zu stehen und ein Interesse daran zu
bekunden, dass dessen aktuelle Konditionen bestehen
bleiben? Und wie wollen Sie sich konkret dafür einsetzen?
Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft
und Energie:
Erstens. Die Autonomie von Tarifparteien ist ein hohes
Gut, und beide Seiten werden diese wahrnehmen.
Zweitens. Sehr wohl engagieren wir uns. Unter
anderem ist geplant – das war auch in der Presse
nachzulesen –, dass ein Standort in Osnabrück mit einem Investor
einer neuen Verwendung zugeführt werden soll. Dort soll
in Zukunft in Verteidigungsgüter investiert werden. Das
ist eine aktive Unterstützung. Unter anderem ist das Land
Niedersachsen dabei; wir begleiten das Ganze. Noch mal:
Tarifautonomie ist ein hohes Gut.
(Beifall bei der CDU/CSU sowie der Abg.
Dunja Kreiser [SPD])
Relationen
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