Rede von Dirk Wiese (SPD) – Plenarprotokoll 21/98
Teil von Protokoll der 98. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages.
Text
Rede von Dirk Wiese (SPD) – Plenarprotokoll 21/98
Sehr geehrte Frau Ministerin, uns eint in dieser
Koalition – Sie haben das gerade in Ihrer Antwort auch
deutlich gemacht –, dass wir insbesondere die Energiekosten
der energieintensiven Industrien gemeinsam in den Blick
nehmen. Wir sehen, dass in der chemischen Industrie
gerade Gespräche zwischen BASF und Evonik
stattfinden. Das löst im Ruhrgebiet natürlich große Unruhe unter
den Beschäftigten aus. Darum meine Frage, wie Ihr Haus
auf diese Fusion blickt, insbesondere auf mögliche
Strukturbrüche, die im Ruhrgebiet dadurch möglicherweise
entstehen könnten, erneut.
Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft
und Energie:
Zu den geplanten Gesprächen kann ich im Einzelfall
nichts sagen, weil wir die von außen verfolgen.
Aber als sozusagen eingereiste Nordrhein-Westfälin ist
es mir wichtig, dass die große Chemiekompetenz, die in
Nordrhein-Westfalen und die gesamte Rheinschiene
hinunter vorhanden ist, erhalten bleibt. Es ist wichtig, dass
die chemische Industrie hier eine Zukunft hat. Deswegen
arbeiten wir – auch mit der Unterstützung der Fraktionen
in Brüssel – daran, dass der Industriestrompreis nicht nur
für wenige Jahre, –
Relationen
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