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Rede von Cansin Köktürk (DIE LINKE) – Vereinbarte Debatte

dip / rede 07.10.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 98. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 3: Vereinbarte Debatte:.

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Rede von Cansin Köktürk (DIE LINKE) – Vereinbarte Debatte Frau Präsidentin! Herr Hardt, ich möchte auf zwei Punkte eingehen. Es ist meine Pflicht als Abgeordnete des Deutschen Bundestages, mich hinter die Verfassung, hinter Menschenrechte und hinter das Völkerrecht zu stellen. Das tun Sie nicht und brechen Ihre Pflichten. (Jürgen Hardt [CDU/CSU]: Aha! – Weiterer Zuruf von der CDU/CSU: Wahnsinn!) Das zum Ersten. Das Mindeste, das ich erwarte, ist, dass wir uns, egal wie unterschiedlich unsere Haltungen sind, bei der Wahrheit treffen. Sie erwähnen mit keinem Wort den Genozid der israelischen Regierung an den Palästinenserinnen und Palästinensern. (Julia Klöckner [CDU/CSU]: Täter-Opfer- Umkehr hier! Täter-Opfer-Umkehr!) Und hier hört der Dialog für mich auf. Der zweite Punkt ist: Nach jeder Definition ist es antisemitisch, den israelischen Staat mit dem Judentum gleichzusetzen. Daher weise ich Ihre schweren Vorwürfe mir gegenüber, dass ich antisemitisch sei, zurück. (Michael Brand [Fulda] [CDU/CSU]: Natürlich!) Und ich finde es wirklich sehr, sehr schlimm, dass Sie mich mit der AfD gleichsetzen. (Michael Brand [Fulda] [CDU/CSU]: Schlimm ist die Wortmeldung! – Markus Frohnmaier [AfD]: Finden wir auch schlimm!) Ich finde, dass Sie sich dafür schämen sollten. Und letztlich: Sie werden von meinem Anwalt hören. (Lachen bei Abgeordneten der CDU/CSU – Zurufe von der CDU/CSU und der AfD: Oh! Ui!) Vielen Dank.

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