Rede von Christian Zaum (AfD) – Dr. Gottfried Curio, Dr. Bernd Baumann,
Teil von Protokoll der 100. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 36: Dr. Gottfried Curio, Dr. Bernd Baumann,.
Text
Rede von Christian Zaum (AfD) – Dr. Gottfried Curio, Dr. Bernd Baumann,
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Frau Ministerin!
Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Seit dem PISA-Schock
im Jahr 2000 und spätestens seit 2010 durch Thilo
Sarrazin wissen wir: Deutschland schafft sich ab, gerade
auch in der Bildung. Und jetzt ist es so weit: Das
Ministerium schlägt zurück mit dem Startchancen- und
Qualitätsentwicklungsgesetz. Frau Hostert hat es ja schon
gesagt: Es ist in der Tat ein sperriger Begriff. Deswegen: Ich
helfe, wo ich kann. Ich bin auch konstruktiv und nicht
immer nur populistisch. – Was ist das eigentlich? Mehr
Testung, mehr Personal, mehr Förderung.
Flüchtlingskinder werden zu Akademikern, in der Theorie zumindest.
Ob es denn wirklich so wird, das warten wir mal ab.
(Zuruf von der SPD: Unverschämtheit! –
Weitere Zurufe von der SPD, dem BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN und der Linken])
Der Staat ist wieder der Löser der Probleme, die er selber
geschaffen hat.
– Herr Gürpinar, bleiben Sie ganz ruhig, ich erkläre es
Ihnen ja. – Was heißt das: „Unterstützung von
Kindertageseinrichtungen in herausfordernden Lebenslagen“?
Das ist so typischer BRD-Sprech. Das heißt keine
Deutschen, keine Deutschkenntnisse, kein Interesse an
Bildung, dafür großes Interesse an Sozialleistung, viel
Kriminalität, viel Verwahrlosung.
(Ralph Edelhäußer [CDU/CSU]: Typisches
AfD-Narrativ!)
Zusammengefasst: das exakte Ergebnis linker Politik der
letzten 20, 30 Jahre.
Und jetzt kommt die neue Wunderwaffe:
datengestützte Bildungsentwicklung, Frau Reinalter, nicht
wahr? Wir testen die Probleme einfach weg. Sie sind
die grüne Speerspitze – gut gedacht, aber schlecht
gemacht. Ich hätte mir gar nicht träumen lassen, dass ich
mit Frau Reichinnek mal einen gemeinsamen Ansatz hier
finde; so schön kann es sein im Deutschen Bundestag. Es
gibt sie schon, die Tools, sie heißen nur anders in den
unterschiedlichen Ländern: VERA 3 und VERA 8,
Lernstand 5 und 7, ZP10, das Zentralabitur, jede Menge
Vergleichsarbeiten. Das Zentralabitur hat zwar eine geringe
prognostische Qualität, liefert aber eben viele Daten. Das
heißt für die Kollegen: immer nur mehr Arbeit und wenig
Erkenntnisgewinn; denn die Kollegen in den Schulen
wissen schon, dass die Schüler nichts wissen. Die kennen
ihre Pappenheimer ganz genau.
Die haben auch überhaupt nicht die Spielräume, jetzt
individuelle Förderpläne abzuleiten, Bildungsbiografien
zu modellieren. Was machen die? Die treffen sich in der
achten, neunten, zehnten Stunde in der Fachkonferenz,
schlecht gelaunt nach einem anstrengenden Schultag in
einer abgewrackten Schule – wenn sie überhaupt da sind;
viele sind ja auch krank; gerade in den herausfordernden
Lagen melden die sich immer krank; die halten das sonst
gar nicht aus –, und dann reden die darüber, und dann
wandern diese ganzen Daten in den Schredder. Business
as usual: Die haben keine Spielräume für kreative
Weiterentwicklung. Es gibt viel zu starre Lehrpläne. Wir haben
Lehrermangel. Lehrer werden dort beschimpft, bedroht,
gemobbt. Wir brauchen keine Tests. Wir brauchen
Disziplin, wir brauchen Leistung, wir brauchen Respekt, und
wir brauchen auch Remigration. Wir brauchen eine
Alternative zur linken Bildungspolitik, und die gibt es
natürlich nur mit der Alternative für Deutschland.
(Beifall bei der AfD – Luigi Pantisano [Die
Linke]: Ganz schlechte Rede! – Dr. Götz
Frömming [AfD]: Mut zur Wahrheit!)
Relationen
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- part_of_vorgang → Maßnahmen für eine wirkliche Migrationswende
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