Rede von Christian Zaum (AfD) – Endlich raus aus dem Elternhaus – Junge Menschen auf dem Wohnungsmarkt unterstützen
Teil von Protokoll der 96. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 17a bis 17c: Endlich raus aus dem Elternhaus – Junge Menschen auf dem Wohnungsmarkt unterstützen.
Das Protokoll 21/96 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 29.09.2026 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.
Text
Rede von Christian Zaum (AfD) – Endlich raus aus dem Elternhaus – Junge Menschen auf dem Wohnungsmarkt unterstützen
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen, insbesondere von der Fraktion der Grünen! Herzlichen Glückwunsch! Vor round about drei Monaten haben wir uns hier an dieser Stelle über eine Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes unterhalten – BAföG für alle bis zum 45. Lebensjahr sollte es werden. Und jetzt – oh Wunder! – unterhalten wir uns über das duale System. Wunderbar! Es scheint so, als hätten Sie mir zugehört. Die parlamentarische Kultur in diesem sehr Hohen Haus ist doch möglicherweise höher, als ich geglaubt habe.
Einige von Ihnen kennen vielleicht mein Credo: Mehr Zerspanungsmechaniker, weniger Influencer. – Auch Sie haben es vielleicht begriffen: Man kann nicht alle Schulabsolventen in einer linken NGO auf Steuerzahlerkosten unterbringen; geht nicht. Aber damit es nicht so anstrengend wird, haben Sie in Ihrem Antrag schon vorgesorgt: „Coachingprogramme […] sowie lebensweltorientierte Präventionsangebote für psychische Gesundheit“. Ich übersetze mal: Arbeiten ja, aber es soll nicht wehtun.
Das grüne Phrasenbingo geht dann eben so weiter. Was haben wir hier? „Resilient“, „niederschwellig“, „verlässlich“, „rechtskreisübergreifend“, „inklusiv“, „multiprofessionell“, „flexibel“ und „gendersensibel“ soll es natürlich sein.
So bekommt man junge Menschen aus der Gen Z in Arbeit. Oder wie Sie es gerne hätten – Ihr feuchter Traum –: Flüchtlinge in Klimaberufe. Ach, ist das schön!
Mit viel Bürokratie und mit viel Geld fremder Leute.
Mit der AfD bräuchten wir das alles nicht. Da hätten wir ein dreigliedriges Schulsystem, das funktioniert: mit Hauptschulen, mit Realschulen, mit Schulpraktika – die vermitteln in Arbeit – und vor allem mit einem Gymnasium, das diesen Namen auch verdient, mit einer klaren Leistungsorientierung. Dann schaffen gar nicht alle das Abitur. Dann haben Sie die automatisch im dualen System, und dann haben Sie echte Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung ganz umsonst. Mit der Alternative für Deutschland kommt dann auch wieder der Dachdecker, wenn man einen braucht.
Vielen Dank.
Relationen
- part_of → Protokoll der 96. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages
- part_of_vorgang → Endlich raus aus dem Elternhaus - Junge Menschen auf dem Wohnungsmarkt unterstützen
- part_of_vorgang → Studium und Lehre für die Zukunft weiterentwickeln - Individuell, lebensbegleitend und innovativ
- part_of_vorgang → Von der Werkhalle bis zur Pflegestation - Die berufliche Bildung als Rückgrat unserer Gesellschaft stärken
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