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thyssenkrupp Uhde GmbH

lobbyregister / register_entry 15.09.2023 · Original ↗

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thyssenkrupp Uhde GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen thyssenkrupp Uhde vereint einzigartiges technologisches Know-how und jahrzehntelange, weltweite Erfahrung im Engineering, in der Beschaffung, im Bau und im Service von Chemieanlagen. Wir entwickeln innovative Verfahren und Produkte für eine nachhaltigere Zukunft und tragen so zum langfristigen Erfolg unserer Kunden in nahezu allen Bereichen der chemischen Industrie bei. Unser Portfolio umfasst führende Technologien für die Herstellung von Basischemikalien, Düngemitteln und Polymeren sowie komplette Wertschöpfungsketten für grünen Wasserstoff, dessen Derivate und nachhaltige Chemikalien. thyssenkrupp ist ein international aufgestellter Industrie- und Technologiekonzern mit mehr als 93.000 Beschäftigten. In 48 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 33 Mrd. €. Die Geschäftsaktivitäten sind in fünf Segmenten gebündelt: Automotive Technology, Decarbon Technologies, Materials Services, Steel Europe und Marine Systems. Mit umfassendem Technologie-Know-how, ausgeprägter Ingenieurskompetenz und hoher Innovationskraft entwickelt der Konzern als Technologieführer in vielen seiner Märkte Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Weltweit sind rund 3.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung tätig. Sie beschäftigen sich vor allem mit Klimaschutz und Energiewende, der digitalen Transformation in der Industrie sowie der Mobilität der Zukunft. Das politische Engagement von thyssenkrupp soll koordiniert, offen und transparent sein und es sollen regulatorische und ethische Standards konsequent eingehalten werden. thyssenkrupp unterstützt das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption und lehnt korruptes Verhalten im Sinne dieses Übereinkommens ausdrücklich ab. thyssenkrupp bekennt sich eindeutig zu einer politischen Interessenvertretung in Einklang mit internationalem und nationalem Recht. Bei der politischen Interessenvertretung von thyssenkrupp gelten die Grundsätze der Integrität und Professionalität. thyssenkrupp befolgt gesetzliche Vorgaben zum Lobbying. Eine unlautere Einflussnahme auf Politik und Gesetzgebung hat in jedem Fall zu unterbleiben. Mit politischem Engagement und Lobbyarbeit verfolgt thyssenkrupp das Ziel, zur Erreichung eigener unternehmerischer Ziele seine Interessen in den Willensbildungsprozess politischer Vertreter einzubringen. Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages geführt zur Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich einer Vielzahl von Themenfeldern, die als Rahmenbedingungen für die unternehmerische Tätigkeit, auch im Hinblick auf die Situation der Beschäftigten des Unternehmens, von großer Bedeutung sind. Dabei geht es insbesondere um die Rahmenbedingungen zum Gelingen der grünen Transformation und zur Sicherung der deutschen und europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Im Zuge dessen werden auch Veranstaltungen durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Soweit Tochterunternehmen der thyssenkrupp AG konkrete Regelungsvorhaben, Stellungnahmen und Gutachten anzugeben haben, werden diese im Eintrag des jeweiligen Tochterunternehmens angegeben. Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Energie"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Erneuerbare Energien; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Verkehrspolitik; Allgemeine Energiepolitik; Immissionsschutz; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Klimaschutz; Industriepolitik Regelungsvorhaben: - Wasserstoffstrategie; Importstrategie; Wasserstoffbeschleunigung: Als Anbieter von Technologie- und Infrastrukturlösungen für Wasserstoff und dessen Derivaten ist thyssenkrupp Uhde an einer Beschleunigung des Hochlaufs der Wasserstoffwirtschaft interessiert. Insbesondere setzen wir uns für eine Stärkung und Förderung der Infrastrukturen für den erforderlichen Import von Derivaten, wie Ammoniak und Methanol ein. Ein Fokus unserer Argumentation liegt auf den erforderlichen Crackern zur Aufspaltung von Ammoniak. - Verabschiedung des KSpTG: Als Anbieter von Klimaschutz- und CO2-Vermeidungstechnologien für die Grundstoffindustrie plädiert thyssenkrupp Uhde für die Entwicklung rechtlicher Rahmenbedingungen und Infrastruktur zur Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung unvermeidbarer CO2-Emissionen der Industrie. - Ratifizierung London Protocol: Schaffung der völkerrechtlichen Voraussetzungen für den grenzüberschreitenden Transport und die Speicherung von CO2 durch Ratifizierung von Artikel 6 des Londoner Protokolls, um die Nutzung geologischer CO2-Speicher in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) zu ermöglichen. - Hohe-See-Einbringungsgesetz (Ermöglichung der Offshore-Speicherung von CO2): Anpassung des Hohe-See-Einbringungsgesetzes, um die rechtlichen Voraussetzungen für die geologische Speicherung von CO2 in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) zu schaffen. - HochseeSchG (Ermöglichung der Offshore-Speicherung von CO2): Ratifizierung sowie Umsetzung des Übereinkommens im Rahmen des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt in Gebieten außerhalb nationaler Hoheitsbefugnisse (VN-Hochseeschutzübereinkommen). - Novelle der THG-Quote: Als Anbieter von Technologie- und Infrastrukturlösungen für Wasserstoff und dessen Derivaten setzt thyssenkrupp Uhde sich für eine ambitionierte und realistische Ausgestaltung von Quotenpfaden ein, um den Wasserstoffhochlauf in Deutschland anzureizen.

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