thyssenkrupp Polysius GmbH
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thyssenkrupp Polysius GmbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
thyssenkrupp Polysius GmbH ist spezialisiert auf die Planung und den Bau schlüsselfertiger Zementwerke. thyssenkrupp Polysius GmbH unterstützt Zementhersteller auf der ganzen Welt mit einem Produkt- und Serviceportfolio, das auf mehr als 160 Jahren Expertise und Erfahrung basiert. Darin enthalten sind auch modernste Technologien zur Defossilisierung der Zement- sowie der Kalkindustrie.
thyssenkrupp ist ein international aufgestellter Industrie- und Technologiekonzern mit mehr als 93.000 Beschäftigten. In 48 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 33 Mrd. €. Die Geschäftsaktivitäten sind in fünf Segmenten gebündelt: Automotive Technology, Decarbon Technologies, Materials Services, Steel Europe und Marine Systems. Mit umfassendem Technologie-Know-how, ausgeprägter Ingenieurskompetenz und hoher Innovationskraft entwickelt der Konzern als Technologieführer in vielen seiner Märkte Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Weltweit sind rund 3.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung tätig. Sie beschäftigen sich vor allem mit Klimaschutz und Energiewende, der digitalen Transformation in der Industrie sowie der Mobilität der Zukunft.
Das politische Engagement von thyssenkrupp soll koordiniert, offen und transparent sein und es sollen regulatorische und ethische Standards konsequent eingehalten werden. thyssenkrupp unterstützt das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption und lehnt korruptes Verhalten im Sinne dieses Übereinkommens ausdrücklich ab. thyssenkrupp bekennt sich eindeutig zu einer politischen Interessenvertretung in Einklang mit internationalem und nationalem Recht. Bei der politischen Interessenvertretung von thyssenkrupp gelten die Grundsätze der Integrität und Professionalität. thyssenkrupp befolgt gesetzliche Vorgaben zum Lobbying. Eine unlautere Einflussnahme auf Politik und Gesetzgebung hat in jedem Fall zu unterbleiben. Mit politischem Engagement und Lobbyarbeit verfolgt thyssenkrupp das Ziel, zur Erreichung eigener unternehmerischer Ziele seine Interessen in den Willensbildungsprozess politischer Vertreter einzubringen. Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages geführt zur Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich einer Vielzahl von Themenfeldern, die als Rahmenbedingungen für die unternehmerische Tätigkeit, auch im Hinblick auf die Situation der Beschäftigten des Unternehmens, von großer Bedeutung sind. Dabei geht es insbesondere um die Rahmenbedingungen zum Gelingen der grünen Transformation und zur Sicherung der deutschen und europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Im Zuge dessen werden auch Veranstaltungen durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Soweit Tochterunternehmen der thyssenkrupp AG konkrete Regelungsvorhaben, Stellungnahmen und Gutachten anzugeben haben, werden diese im Eintrag des jeweiligen Tochterunternehmens angegeben.
Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Energie"; Allgemeine Energiepolitik; Immissionsschutz; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Klimaschutz; Industriepolitik; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz
Regelungsvorhaben:
- "Eckpunkte zur CMS" und "Referentenentwurf des BMWK zur Änderung des KSPG".: Die Bundesregierung hat Eckpunkte für die Carbon Management Strategie sowie einen Referentenentwurf des BMWK zur Änderung des KSPG veröffentlicht. Als Anbieter von Klimaschutz- und CO2-Vermeidungstechnologien für die Grundstoffindustrie ist thyssenkrupp Polysius an einer zeitnahen Finalisierung der CMS sowie einer Verabschiedung des Gesetzes zur Änderung des CCS- und CCU-Technologien in Deutschland ermöglichenden Kohlendioxidspeicherung- und transportgesetz (KSPTG) interessiert. Bezüglich der CO2-Infrastruktur plädieren wir für das "überragende öffentliche Interesse" sowie eine Anschubfinanzierung.
- Verabschiedung KSpTG (Ermöglichung des Hochlaufs der CO2-Wirtschaft): Als Anbieter von klimaschonenden Lösungen der Grundstoffindustrie ist thyssenkrupp Polysius an der Schaffung der rechtlichen Rahmenbedingungen zum Aufbau einer Kohlenstoffwirtschaft interessiert. Das betrifft u. a. Infrastruktur für Abscheidung, Transport und Speicherung von unvermeidbaren CO2-Emissionen der Industrie.
- Ratifizierung London Protocol: Als Anbieter von klimaschonenden Lösungen für die Grundstoffindustrie ist thyssenkrupp Polysius an der Schaffung von geeigneten Rahmenbedingungen für den Aufbau einer Kohlenstoffwirtschaft interessiert. Das betrifft u. a. den Aufbau und die Nutzung von Infrastruktur zur Abscheidung, Transport und Speicherung von unvermeidbaren CO2-Emissionen der Industrie.
- Hohe-See-Einbringungsgesetz (Ermöglichung der Offshore-Speicherung von CO2): Ermöglichung der Speicherung von unvermeidbaren industriellen CO2-Emissionen in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) durch die Änderung des Hohe-See-Einbringungsgesetzes.
- HochseeSchG (Ermöglichung der Offshore-Speicherung von CO2): Ratifizierung und Ausführung des VN-Hochseeschutz-Übereinkommens im Rahmen des VN-Seerechtsübereinkommens über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt der Meere von Gebieten außerhalb nationaler Hoheitsbefugnisse.
Relationen
Keine Relationen.