polradar

Rede von Johannes Singhammer (CDU/CSU) – Gruß, Sibylle Laurischk, Ina Lenke, weiterer

dip / rede 05.06.2008 · WP 16 · Original ↗

Teil von Protokoll der 166. Sitzung des 16. Deutschen Bundestages · TOP 4 a bis 4 c: Gruß, Sibylle Laurischk, Ina Lenke, weiterer.

Im Graph öffnen

Text

Rede von Johannes Singhammer (CDU/CSU) – Gruß, Sibylle Laurischk, Ina Lenke, weiterer Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Frau Kollegin Gruß, es gibt eine gute Nachricht: 1 600 000 neue Arbeitsplätze für Mütter und Väter seit 2005 sind effektiver für die Bekämpfung der Kinderarmut als jeder Antrag, egal ob er einen Umfang von 12, 13 oder 16 Seiten hat. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD) Es ist richtig: Wer Kinderarmut bekämpfen will, muss den Eltern mehr Netto in die Hand geben. Wer die Existenz von Kindern nachhaltig sichern will, muss die Eltern stark machen. Kinder wollen und brauchen liebevolle und starke Eltern. Eltern sind vor allem dann stark, wenn die ökonomische Existenz ihrer Familie gesichert ist. (Ute Kumpf [SPD]: Wenn beide arbeiten und sich auch der Papa um die Kinder kümmert!) Wir haben in der Großen Koalition das Elterngeld aus der Taufe gehoben, damit junge Eltern nach der Geburt eines Kindes nicht deutlich ärmer sind als vor der Geburt. Wir haben die Verdreifachung der Kindertagesbetreuung angepackt; denn viele Familien können nur als Doppelverdiener überleben. (Ute Kumpf [SPD]: Was spricht gegen das Recht, erwerbstätig zu sein? – Zuruf der Abg. Ekin Deligöz [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]) Deshalb werden wir den Kinderzuschlag zum 1. Oktober dieses Jahres erhöhen, um weitere 150 000 Kinder aus dem statistischen Armutsbereich zu befreien. Deshalb haben wir den Rechtsanspruch auf eine Kindertagesbetreuung und das Betreuungsgeld beschlossen. Wir haben in der Familienförderung einen Turbo angeworfen. Wir wissen genau: Ein täglicher finanzieller Kleinkrieg in den Familien ist mit das Schlimmste und Belastendste, was Familien treffen kann. Deshalb warne ich vor jedem Stillstand – mit uns wird es den auch nicht geben – in der Familienförderung.

Relationen